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Autor Thema: Kommunalwahl SH  (Gelesen 884 mal)
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Kuddel


Beiträge: 11452


« am: 07. Mai 2018, 08:42:39 »

Seit einigen Jahren gehe ich wieder wählen, nachdem ich mich mehrere Jahrzehnte diesem Scheißspektakel entzogen habe.
Da es momentan an starken politischen Bewegungen gegen den herrschenden Wahnsinn fehlt, mache ich aus Gründen der Symbolik wieder mein Kreuz auf dem Wahlzettel. Ein Ersatz für realen Widerstand ist es nicht. Das weiß ich auch.

Zitat
Die CDU ist trotz eigener Verluste erneut als stärkste Kraft aus der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein hervorgegangen. Die Union kam am Sonntag laut vorläufigen amtlichem Endergebnis auf landesweit 35,1 Prozent der Stimmen (2013: 38,9/minus 3,8). Ein Jahr nach der Landtagswahl legten die mit der Union auf Landesebene in einem Jamaika-Bündnis regierenden Grünen mit 16,5 Prozent (2013: 13,7/plus 2,8) und die FDP mit 6,7 Prozent (2013: 5,0/plus 1,7) leicht zu. Die Wahlbeteiligung betrug 47,1 Prozent (2013: 46,7 Prozent).

Die SPD kam in Schleswig-Holstein landesweit nur auf 23,3 Prozent (2013: 29,8/minus 6,5). Das war das schlechteste Ergebnis der Partei bei Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein überhaupt.

Die AfD erhielt bei der Kommunalwahl 5,5 Prozent, sie war 2013 nicht angetreten. Wählergemeinschaften kamen landesweit auf 4,6 Prozent (2013: 4,8/minus 0,2). Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW), die Partei der dänischen Minderheit, landete bei 2,3 Prozent (2013: 2,9/minus 0,6) und die Linke kam auf 3,9 Prozent (2013: 2,5/plus 1,4).

Die Widerlinge, die FDP oder AfD wählen, haben mir meinen Morgenkaffee versaut.
Das einzig Positive ist der Niedergang der SPD.


Der Bürgerentscheid zum Flughafen Kiel-Holtenau:
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=139.msg337656#msg337656
 70,3 Prozent haben sich für den Erhalt des Flughafens ausgesprochen. 29,7 stimmten für die Schließung.
Ich könnte kotzen!

Für den Flugplatz hatte sich eine breite Allianz aus regionaler Wirtschaft, Gewerkschaften sowie den Rathausfraktionen von SPD, CDU, FDP und SSW formiert. Es gab massiv Geld für die Propagandakampagne für den Flughafen.

Das Bündnis "Wir machen Stadt" hatte  für eine Schließung und damit für mehr sozialen Wohnungsbau auf dem Flughafengelände geworben. Die Flughafengegner, Attac, Linke, Grüne, Piraten (u.a.), erhielten keinen Cent. Die Parteinahme des DGB PRO-Flughafen regt mich dabei am meisten auf.
« Letzte Änderung: 07. Mai 2018, 08:51:20 von Kuddel » Gespeichert
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