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Autor Thema: Nur noch Streß und Ärger - Krankschreibung?  (Gelesen 630 mal)
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MK1987


Beiträge: 6


« am: 29. Juni 2018, 17:45:01 »

Ich bin seit geraumer Zeit in der Arbeit nur noch gestresst. Ständig werde ich unterbrochen, ich kann nichts anfangen und fertigmachen, stellenweise habe ich drei Dinge mehr oder weniger gleichzeitig laufen. Ich bin auch schon mehr als einmal ausgerastet, weil es nicht mehr anders ging und ich nur noch schreien konnte. Ich würde das als leichte Nervenzusammenbrüche bezeichnen...

Dazu kommt das Gefühl, dass ich für alles was schief läuft der Buhmann bin. Ein Kollege, der von seiner Position her eigentlich überhaupt nichts zu melden hat, spielt den großen Chef und wird dabei v.a. vom Abteilungsleiter auch noch unterstützt. Jetzt sollen "andere Saiten aufgezogen werden, so geht das nicht weiter" etc...

Mein Vertrag läuft im November aus und ich habe eigentlich mit dem Drecksladen abgeschlossen und keine Interesse an einer Verlängerung, weil ich kein Licht am Horizont sehe, dass es mal besser wird...
Es ist schlichtweg so, dass ich die Schnauze voll habe. Ich schlafe schlecht und wenn, dann träume ich oft von der Arbeit. Dazu kommt ab und an ein leichter Tinnitus und Kopfschmerzen. Ich bin einfach fertig.

Ich überlege, am Montag früh mal zu meiner Hausärztin zu gehen und ihr meine Probleme zu schildern. Was soll ich am Empfang der Praxis sagen? Hat jemand entsprechende Erfahrungen?
In der Arbeit würde ich einfach anrufen und sagen, dass es mir nicht gut geht und ich erstmal zum Arzt gehe, alles Andere geht die einen Scheißdreck an...
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Tiefrot
Rote Socke


Beiträge: 3442



« Antworten #1 am: 29. Juni 2018, 17:56:16 »

Richtig, geh zum Doc. Bevor du gänzlich zusammenklappst.
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Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
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Onkel Tom


Beiträge: 3714



« Antworten #2 am: 29. Juni 2018, 18:08:37 »

Jo, Montag gleich zur Öffnung der Praxis auf der Matte stehen.
Wenn Doc erfährt, das Du schon extreme Schlafstörungen hast,
dich bei Ärgernissen kaum noch beherrschen kannst, wird klar,
das Du erschöpft bist.
Und Kollegenschweine, wie Du beschreibst, gibt deiner Erschöpfung
ordendlich Nachschub. So etwas hält keiner auf Dauer aus.
Eventuell macht auch ein Überweisungsschein und Besuch bei
einem Nerven-Fachdoc sinn, der dir eventuell etwas länger die gelbe
Fahne hissen kann, falls erforderlich..

Gute Besserung  Wink
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Lass Dich nicht verhartzen !
Wernichtsweissmussallesgl


Beiträge: 270


« Antworten #3 am: 29. Juni 2018, 21:31:32 »

Als ich das bei mir meiner Hausärztin erzählt habe  hat Sie mir irgendeine F43 Nummer aufgeschrieben mit 6 Wochen Krankenschein.  Und Sie wollte wissen wie sich das entwickelt. Jetzt bin ich seit September 2017 Krankgeschrieben da bekommt mich keiner mehr hin. Ich warte derzeit auf einen Bescheid der Rentenversicherung für eine Rehamassname. Mittlerweile habe ich es geschafft die Diagnose F33.2 zu bekommen die immer wieder verlängert wird. Ich arbeite auf eine Umschulung hin da ich mit meinen Gebrechen nicht mehr in meinem Beruf arbeiten kann.  Geh zum Arzt derartige Arbeitsumstände machen Krank. Ich wurde damals auch gemobbt vom Vorgesetzten, da muss sofort mit der Arbeit Schluss sein.
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Onkel Tom


Beiträge: 3714



« Antworten #4 am: 30. Juni 2018, 08:25:50 »

Wenn Du wirklich auf eine Umschulung setzt, stellt der aktuelle ICD-10-Code
ein Hindernis dar.. Besser ist es, solche persönlichen Geheimnisse für sich
zu behalten.. Weiter mache Dich auf das BTZ etc. gefasst, bei denen Du die
Freigabe zur Umschulung "erarbeiten" wirst müssen. Es geht anbei um die
erforderliche Stressfestigkeit, eine Umschulung erfolgreich zu bestehen..
 Wink
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