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Autor Thema: Demo am 13. Oktober in Berlin  (Gelesen 419 mal)
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counselor


Beiträge: 3509



« am: 08. September 2018, 13:03:06 »

Zitat
Demo am 13. Oktober in Berlin

Berlin (kobinet) Für eine offene und solidarische Gesellschaft wird am 13. Oktober in Berlin demonstriert. Mehr als 450 Initiativen, prominente Künstler, Wissenschaftler und politische Aktivisten haben bereits einen Aufruf unterzeichnet, der gegen eine "dramatische politische Verschiebung" mobilisiert: "Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt." Die Liste der Unterzeichner reicht vom Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland bis zum Zentralrat der Muslime.

"Wir müssen als Gesellschaft gemeinsam darauf achten, dass der Hass und die Angst vor Fremden uns nicht teilt", zitiert die Berliner Zeitung heute den Schauspieler Benno Fürmann. "Empathie wird das Entscheidende sein, nicht die Hautfarbe." Die Route der Großdemonstration zum Brandenburger Tor steht noch nicht fest.

Mit dabei sind Bands wie die Punkrocker von Feine Sahne Fischfilet, die auch beim Chemnitzer Konzert "Wir sind mehr" (kobinet 3.9.2018) zusammen mit 65 000 vorwiegend jungen Leuten gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus protestierten.

Das sich formierende Bündnis unter dem Hashtag #unteilbar will gemeinsam an diesem Samstag im Oktober die solidarische Gesellschaft sichtbar machen. Am 13. Oktober soll von Berlin ein klares Signal ausgehen.

#unteilbar Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung Demonstration: 13. Oktober 2018 – 13:00 Uhr Berlin

Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
Für ein solidarisches und soziales Miteinander statt Ausgrenzung und Rassismus!
Für das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas!
Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
Solidarität kennt keine Grenzen!


Quelle: https://kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/38635/Demo-am-13-Oktober-in-Berlin.htm

Zitat
15. Herbstdemonstration gegen die Regierung als Teil der Großdemonstration #unteilbar am 13. Oktober in Berlin

Liebe Montagsdemonstrant*innen und Freund*innen,

die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemos „Weg mit den Hartz-Gesetzen! Montag ist Tag des Widerstands!“ hat beraten und entschieden, die diesjährige Herbstdemonstration gegen die Regierung,  die schon länger für den 13. Oktober festgelegt war, als Teil der bundesweiten Großdemonstration #unteilbar durchzuführen, die am gleichen Tag in Berlin stattfindet.

Die Welt gerät aus den Fugen: 68 Millionen Menschen sind auf der Flucht, weil sie in ihrer Heimat nicht mehr menschenwürdig leben können, die Hälfte davon sind minderjährig. Auch hierzulande knapsen Rentner, Familien, Arbeitslose und Leiharbeiter häufig am Existenzminimum, während deutsche Topmanager und Großaktionäre durch kriminelle Machenschaften und die Ausbeutung der Arbeiter und Angestellten sich eine goldene Nase verdienen. Die Zerstörung der Umwelt macht ganze Landstriche unbewohnbar, regionale Unwetter und Dürre nehmen drastisch zu. Immer mehr imperialistische Länder rüsten auf und bereiten sich auf einen Krieg vor. Mit den neuen Polizeigesetzen werden Regeln eingeführt, wie wir sie aus den dunkelsten Zeiten deutscher Geschichte kennen. Revolutionäre und linke Menschen sowie organisierter Widerstand werden zunehmend kriminalisiert und diffamiert, während Faschisten sowie Kräfte wie die AfD ihr Unwesen treiben dürfen. Ob Merkel, Seehofer oder Scholz, aber auch AfD’ler – keiner dieser Gestalten wird dafür sorgen, dass unsere Probleme gelöst werden. Deshalb müssen wir die Sache selbst in die Hand nehmen. Der Gegenpol zur Rechtsentwicklung der Regierung ist ein fortschrittlicher Stimmungsumschwung in der Bevölkerung: 2 Millionen Gewerkschafter haben dieses Jahr für höhere Löhne gestreikt, mehrere Hundertausend sind gegen die neuen Polizeigesetze und die Flüchtlingspolitik auf die Straße gegangen. Es ist sehr wichtig, dass wir die Kräfte gegen die Rechtsentwicklung der Regierung weiter stären, festigen und bündeln. Und selbstverständlich darf die Bundesweite Montagsdemo bei einer solchen Großdemonstration nicht fehlen.

Die Bundesweite Montagsdemo ist Erstunterzeichner des Aufrufs für die Demonstation am 13.10. (unteilbar.org), der auch wichtige soziale Fragen wie Agenda 2010, Niedriglöhne, Mietfragen usw. zum Thema macht. Wir werden auch noch einen eigenen Aufruf zur Demonstration herausgeben. Vertreter der Koordinierungsgruppe nehmen an den Vorbereitungstreffen der Großdemonstration teil.

Wir werden auf jeden Fall gemeinsam mit dem Internationalistischen Bündnis einen kämpferischen Block auf der Demo organisieren – mit Offenem Mikrofon und Kultur auf einem Lautsprecherwagen. Bringt Transparente, Schilder, Fahnen mit, kommt in Arbeitskleidung, lasst euch Interessantes, Auffäliges einfallen. Kommt zum Offenen Mikrofon.

Wir hatten dem Bündnis zur Großdemo vorgeschlagen und angeboten, die Koordiniation/Organisierung einer der Demonstrationszüge zum Beispiel zum Schwerpunkt soziale Fragen- u.a. Kampf gegen Hartz-Gesetze und Agenda 2010, Leiharbeit, Niedriglohnsektor, für bezahlbare Mieten, gleiche Rechte für Deutsche und Migranten usw. – zu übernehmen. Das konnte bisher aber noch nicht positiv geklärt werden. Wahlrscheinlich wird es doch kein Sternmarsch. Vieles zum konkreten Ablauf ist auch noch nicht klar bzw. nicht kommuniziert und veröffentlicht.

Zum genauen Ablauf, unserer Teilnahme an der Demonstration und ob wir ggf. einen eigenen Auftakt durchführen, melden wir uns so schnell wie möglich. Bisheriger Demonstrationsbeginn ist 13 Uhr. Ab 17 Uhr soll es eine Abschlussveranstaltung am Brandenburger Tor geben.

Organisiert umgehend die Anreise, bestellt Busse und schickt an bundesweite_montagsdemo@gmx.de und anreise@unteilbar.org die Infos, damit sie veröffentlicht werden und sich Interessierte melden können. Wendet euch dazu auch an Kräfte bei euch vor Ort, die die Demo unterstützen wie Gewerkschaften, Kräfte aus dem Internationalistischen Bündnis, antifaschistische Initiativen, LINKE, Piraten usw. Plant genug Reserve ein.

Wir informieren euch umgehend sobald mehr klar ist.

Wir sehen uns in Berlin!

Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo


Quelle: http://bundesweite-montagsdemo.de/?p=3724

Zitat
#unteilbar
Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!


Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.

Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen.

Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf nicht Teil unserer Normalität werden. Europa ist von einer nationalistischen Stimmung der Entsolidarisierung und Ausgrenzung erfasst. Kritik an diesen unmenschlichen Verhältnissen wird gezielt als realitätsfremd diffamiert.

Während der Staat sogenannte Sicherheitsgesetze verschärft, die Überwachung ausbaut und so Stärke markiert, ist das Sozialsystem von Schwäche gekennzeichnet: Millionen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung. Unzählige Menschen werden jährlich aus ihren Wohnungen vertrieben. Die Umverteilung von unten nach oben wurde seit der Agenda 2010 massiv vorangetrieben. Steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.

Nicht mit uns – Wir halten dagegen!

Wir treten für eine offene und solidarische Gesellschaft ein, in der Menschenrechte unteilbar, in der vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze. Gemeinsam treten wir antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTIQ*- Feindlichkeit entschieden entgegen.

Wir sind jetzt schon viele, die sich einsetzen:

Ob an den Außengrenzen Europas, ob vor Ort in Organisationen von Geflüchteten und in Willkommensinitiativen, ob in queer-feministischen, antirassistischen Bewegungen, in Migrant*innenorganisationen, in Gewerkschaften, in Verbänden, NGOs, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Nachbarschaften, ob in dem Engagement gegen Wohnungsnot, Verdrängung, Pflegenotstand, gegen Überwachung und Gesetzesverschärfungen oder gegen die Entrechtung von Geflüchteten – an vielen Orten sind Menschen aktiv, die sich zur Wehr setzen gegen Diskriminierung, Kriminalisierung und Ausgrenzung.

Gemeinsam werden wir die solidarische Gesellschaft sichtbar machen! Am 13. Oktober wird von Berlin ein klares Signal ausgehen.

#unteilbar Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung Demonstration: 13. Oktober 2018 – 13:00 Uhr Berlin

Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
Für ein solidarisches und soziales Miteinander statt Ausgrenzung und Rassismus!
Für das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas!
Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
Solidarität kennt keine Grenzen!


Quelle: https://www.unteilbar.org/aufruf/
« Letzte Änderung: 08. September 2018, 13:13:00 von counselor » Gespeichert

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
counselor


Beiträge: 3509



« Antworten #1 am: 08. Oktober 2018, 20:46:12 »

Zitat
#unteilbar - Noch fünf Tage bis zur Herbstdemonstration der Montagsdemo-Bewegung

Überall in Deutschland mobilisieren Montagsdemonstranten und Aktivisten des Internationalistischen Bündnisses zur alljährlichen Herbstdemonstration in Berlin, die am 13. Oktober gemeinsam mit der Demo des Bündnisses "#unteilbar" stattfinden wird.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw41/nur-noch-fuenf-tage-bis-berlin
Gespeichert

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