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Autor Thema: Amoklaufandrohung im Callcenter  (Gelesen 144 mal)
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Kuddel


Beiträge: 11362


« am: 12. September 2018, 15:24:22 »

Zitat
Ein Callcenter-Agent hat in seiner Firma mit einem Amoklauf gedroht. In seiner Wohnung wurde eine Waffe gefunden.

„Ich würde gerne mal durch die Runde gehen und Leute abknallen.“ Und: „Wenn ich Amok laufen würde, dann als erstes hier.“
https://www.waz.de/staedte/essen/callcenter-mitarbeiter-droht-mit-amoklauf-zehn-monate-haft-id215298907.html


Zitat
Der Journalist Mark Ames hat nachgeforscht und kommt zu einer bedrohlichen Schlussfolgerung: Er sieht Amokläufe als Zeichen einer Rebellion gegen das gnadenlose wirtschaftliberale System.

"Going Postal" ist ein amerikanischer Slangausdruck und bedeutet soviel wie: extrem wütend werden, wütend bis hin zur Gewaltanwendung. Die Formulierung entstand Ende der 80er-Jahre, als innerhalb weniger Jahre mehr als 40 Mitarbeiter des United States Postal Service von Kollegen beziehungsweise Ex-Kollegen erschossen wurden.
(...)
Mit den Amokläufen bei der seit den 70er-Jahren Schritt für Schritt privatisierten amerikanischen Post begann, was seither ein Massenphänomen geworden ist: Schusswaffen-Massaker in Büros, Fabriken, Schulen und Universitäten.
(...)
Die Gründe für die Amokläufe liegen für Ames weder in der Persönlichkeitsstruktur der Täter noch in Computerspielen oder fehlenden christlichen Grundwerten. Sie liegen da, wo die Amokläufe fast immer passieren: In Büros und Fabriken, in Schulen und Universitäten. Dort, wo die Menschen den größten Teil ihres Lebens verbringen. 
https://www.deutschlandfunk.de/amoklauf-als-zeichen-der-rebellion.700.de.html?dram:article_id=84014
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