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Autor Thema: "Wenn Sie sich gut anstellen, werden Sie vielleicht übernommen!"...  (Gelesen 3301 mal)
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Frieden2001


Beiträge: 75


« am: 26. September 2018, 17:08:08 »

Wie viel Wahrheit steckt hinter dieser Aussage? Ich wurde angerufen und mir wurde gesagt, dass der Kunde (Teilzeitstelle) zunächst für einen Monat einstellt und wenn man sich gut anstellt, man dann vielleicht übernommen wird. Das wäre aber riskant, wenn ich das mache, oder? Nach dem einen Monat stehe ich dann, wenn es blöd läuft, wieder ohne Anstellung da. Meine momentane Teilzeitstelle ist unbefristet und ich weiß nicht, ob ich das riskieren soll. Lieber nicht, oder? Warum ich mir deshalb Gedanken mache? Nun, die jetzige Stelle ist ausschließlich Nachtarbeit, von 22 bis 5:30 Uhr. Ich merke, dass es mich extrem schlaucht, da ich bisher nie Nachtarbeit gemacht habe. Die andere Stelle wäre nur nachmittags bis 19:45 Uhr, von Mo bis Fr. Weniger stressig und ich kännte abends entspannen. Warum die Stelle zunächst nur auf einen Monat befristet sein soll, wurde mir nicht gesagt. Ich hätte lieber was gehört, dass es mindestens ein Jahr geht, oder so. Ein Bekannter von mir wurde von dem Leihbetrieb übernommen, was aber ein riesengroßes Glück war und wohl auch nicht so oft vorkommt. Die Stelle dort ist aber auch nur auf zwei Jahre befristet und ob es dann eine Verlängerung gibt, steht noch in den Sternen.
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dagobert


Beiträge: 4662


« Antworten #1 am: 27. September 2018, 00:37:25 »

Wie viel Wahrheit steckt hinter dieser Aussage?
Über die Übernahme entscheidet der Entleiher, nicht die ZAF. Folglich ...

Meine momentane Teilzeitstelle ist unbefristet und ich weiß nicht, ob ich das riskieren soll. Lieber nicht, oder?
Ich würd's nicht tun.
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Onkel Tom


Beiträge: 3645



« Antworten #2 am: 27. September 2018, 09:43:39 »


Wenn Sie sich gut anstellen, werden Sie vielleicht übernommen!"...


Diese Aussage findet sich in einigen Fachbüchern für "Vorgesetzte" wieder und
hat nur den Zweck, Untergebene bei Laune zu halten und sie so profitabel wie
möglich ausbeuten zu können.

Reiner Spruch aus dem Fachbereich Arbeitspädagogik..

Oh, jetzt habe ich Vorarbeiter, Ausbilder und sonstige Vorgesetzte verpfiffen  Roll Eyes
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Frieden2001


Beiträge: 75


« Antworten #3 am: 02. Oktober 2018, 10:54:33 »

Vor 11 Jahren war ich schon mal in der Zeitarbeit beschäftigt. Damals hieß es, Zitat: "Das ist langfristig, die brauchen dringend jemanden!". Als ich dann bei dem Kundenbetrieb arbeitete, sagte mir der dortige Chef: "Ich kann Ihnen Arbeit bis zum Lebensende geben, wenn Sie uns gefallen!". Nach zwei Tagen hieß es dann von einem Kollegen dort, nachdem ein anderer Leiharbeiter von seiner Auszeit zurückkehrte: "Ich sage Ihnen, wie es ist. Wir haben einen zuviel und müssen uns für einen entscheiden. Nicht dass Sie enttäuscht sind, wenn wir Sie diese Woche wieder abmelden." Anschließend hatte ich keine Lust mehr und ließ mich krankschreiben. Dasselbe Spiel geschah noch mindestens einmal mehr. Auch dort hieß es anfangs "Langfristige Aufgabe", nur um nach zwei Tagen gesagt zu bekommen, dass man sich wohl von einigen Leiharbeitern trennen wird. Darunter war auch ich gemeint. Wenn man als Sklave so was tut, ist man gleich weg und bekommt noch eine Sperre. Wenn Leihbuden und deren Kunden dies tun, ist das offenbar in Ordnung. Dieses System ist einfach nur krank!
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2018, 10:56:16 von Frieden2001 » Gespeichert
counselor


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« Antworten #4 am: 02. Oktober 2018, 11:40:26 »

Als ich in Leiharbeit war, hat man uns im Vierzehntagesrhytmus mitgeteilt, dass es wieder zwei Wochen weitergeht. Leiharbeit gehört verboten!
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Tiefrot
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« Antworten #5 am: 02. Oktober 2018, 12:43:56 »

Leute, achtet mal auf die Feinheiten:
    
"Wenn Sie sich gut anstellen, werden Sie vielleicht übernommen!"...

Vielleicht heißt in solche einem Fall stets nicht !  angry
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« Antworten #6 am: 02. Oktober 2018, 16:58:51 »

Bei einem Monat würde ich tippen, das die Firma ihre Auftragsspitze in der Winterzeit hat.
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Frieden2001


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« Antworten #7 am: 02. Oktober 2018, 18:48:14 »

Es wäre in einer Poststelle gewesen. Ob bei der Deutschen Post, bei einem anderen Post-Unternehmen, oder im Postbereich einer Firma, die Sendungen selbst verschickt, wurde mir nicht gesagt. Die Firmen/Unternehmen werden vorm persönlichen Erscheinen in den Büros der Leihbuden in der Regel nie bekanntgegeben. Ich vermute mal, dass die bestimmt nur Leute für das Vorweihnachtsgeschäft suchen, weil ja dann meistens der größte Brief- und Paketverkehr herrscht, und die dann alle Leihsklaven spätestens im Januar wieder kicken, sofern sie nicht fest angestellt sind. Ich habe dort übrigens abgesagt, weil es mir zu heikel war. Die andere Sache ist nun die, dass ich zwar eine unbefristete Teilzeitstelle habe, mit der ich gut auskommen würde, ich aber nach wie vor eine Ausbildung machen möchte, da es ja 2016 nicht klappte (hatte die Abschlussprüfung verhauen und fiel danach in ein mentales Loch). Weiß hier zufällig jemand, an welche Stellen ich mich wenden könnte, um weitere Möglichkeiten und Schritte zu erörtern?
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2018, 18:59:23 von Frieden2001 » Gespeichert
Onkel Tom


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« Antworten #8 am: 03. Oktober 2018, 12:06:14 »

...
 ich aber nach wie vor eine Ausbildung machen möchte, da es ja 2016 nicht klappte (hatte die Abschlussprüfung verhauen und fiel danach in ein mentales Loch). Weiß hier zufällig jemand, an welche Stellen ich mich wenden könnte, um weitere Möglichkeiten und Schritte zu erörtern?

Wenn wiedermal JC-Tamtam anliegen sollte, würde ich als Vorschlag eine
halbjärige Auffrischung und anschließender Abschlussprüfung setzen.

Besser so, als sich in unsinnigen Dingen verfrachten zu lassen  Wink
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Frieden2001


Beiträge: 75


« Antworten #9 am: 03. Oktober 2018, 13:59:34 »

...
 ich aber nach wie vor eine Ausbildung machen möchte, da es ja 2016 nicht klappte (hatte die Abschlussprüfung verhauen und fiel danach in ein mentales Loch). Weiß hier zufällig jemand, an welche Stellen ich mich wenden könnte, um weitere Möglichkeiten und Schritte zu erörtern?

Wenn wiedermal JC-Tamtam anliegen sollte, würde ich als Vorschlag eine
halbjärige Auffrischung und anschließender Abschlussprüfung setzen.

Besser so, als sich in unsinnigen Dingen verfrachten zu lassen  Wink

Also, falls ich den Job mal los sein sollte, oder ich ihn nicht mehr packe, aufgrund der Nachtarbeit? Wäre eine Abschlussprüfung, nachdem ich sie im Juli 2016 vergeigte, überhaupt noch mal möglich? Ich hatte ja nur den ersten Schuss verfehlt, normalerweise hatte ich noch zwei in Reserve, aber das ging ja nicht, weil ich psychisch so angeschlagen war.
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Frieden2001


Beiträge: 75


« Antworten #10 am: 04. Oktober 2018, 15:48:48 »

Ich hatte online bei der Agentur für Arbeit um einen Beratungstermin gebeten, aber bisher kam nichts. Vielleicht bin ich denen völlig egal? Ich weiß halt überhaupt nicht, wo ich ansetzen könnte, sollte ich den momentanen Job verlieren (man weiß ja nie), oder gesundheitliche Probleme wieder dazwischenkommen. Und ist eine Auffrischung der Ausbildung noch möglich? Ich habe zwar drei Jahre gelernt, aber der Betrieb war ja wirklich, sehr, sehr schlecht. Und dass es auch schon mehr als zwei Jahre her ist, macht die Sache auch nicht einfacher, weil ich eigentlich komplett raus bin und einige Dinge bereits vergessen habe. Was hätte ich denn für Möglichkeiten? Es wäre echt toll, wenn hier jemand irgendwas wüsste?

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Onkel Tom


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« Antworten #11 am: 04. Oktober 2018, 20:07:37 »

Lass dich doch mal von der Innung dazu aufklären, ob das möglich ist..

Könnte sein, weil die Ausbildung durch Erkrankung zum Abbruch kam.
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götzb


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« Antworten #12 am: 05. Oktober 2018, 15:30:09 »

Nun ja, man kann die Eingangs erwähnte Aussage auch als Drohung sehen.   Evil cheesy
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Sabotage als legitimes Mittel gegen Zwangsarbeit und Niedriglohn.
Frieden2001


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« Antworten #13 am: 08. Oktober 2018, 12:38:33 »

Aktuell: Also, ich weiß nicht, ob die Stelle bei der Zeitfirma nicht doch das kleinere Übel wäre. Ich bin als Nachtkurier angestellt. Jetzt meldete sich ein Kollege für diese Woche krank und ich wurde angerufen und gefragt bzw. indirekt dazu verdonnert, seine Tour bis Donnerstag zu fahren. Eigentlich war mein nächster Dienst erst für nächste Woche eingeplant. Ich muss mehre hundert Kilometer pro Nacht fahren. Das ist das erste Mal, dass ich Nachtarbeit verrichte. Total ungewohnt und ein seltsamer Tagesrhythmus. Bei der Stelle der Zeitarbeit hätte ich von 15:45 bis 19:45 arbeiten müssen, dafür aber immer am gleichen Ort und in einem Gebäude. Das wirft meine ganzen Pläne für diese Woche über den Haufen. Ich bin am Überlegen, ob ich es wieder sein lasse. Kündigungsfrist wären vier Tage...
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rebelflori


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« Antworten #14 am: 08. Oktober 2018, 16:36:17 »

Ich würde erst mal eine Nacht drüber schlafen, entscheiden kannst du dich ja auch morgen.

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Frieden2001


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« Antworten #15 am: 08. Oktober 2018, 17:24:10 »

Ich würde erst mal eine Nacht drüber schlafen, entscheiden kannst du dich ja auch morgen.



Die Arbeit ist an sich nicht fordernd, es ist nur das viele Fahren bei Nacht. Und das strengt auf Dauer doch sehr an. In den letzten zwei Wochen hatte ich nur noch selten normale Tage, an denen ich abends Zuhause war. Ich müsste auch abwägen, ob eine Kündigung und ein Stellenwechsel sinnvoll wäre. Ich wüsste halt nicht, für wie lange und an welchen Tagen das mit der Poststelle wäre. Und ich würde deutlich weniger verdienen, nur 8,60/Stunde. Momentan kassiere ich knapp 12 Euro plus Nachtzuschlag. Heute habe ich mich dennoch bei der Leihbude gemeldet, um mich noch mal "anzubieten". Sobald was frei wäre, würden sie sich melden. Ich kann mir ja dann immer noch beim Besuch des Büros von denen anhören, wie das dort genau abläuft, oder? Meine Gesundheit ist mir ehrlich gesagt wichtiger als das Geld.
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Onkel Tom


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« Antworten #16 am: 08. Oktober 2018, 17:33:33 »

...
 Ich bin am Überlegen, ob ich es wieder sein lasse. Kündigungsfrist wären vier Tage...

Das kündigen überlasse mal besser der Leihbude.. Du kennst doch dessen ersten Paragraphen.
"Was nicht funktioniert, fliegt raus".. Zur Entscheidungsfindung einer Leihbude kann das gelbe A5
vom Doc wahre wunder wirken. Nur eine Frage der Zeit, wie schnell die Leihbude darauf reagiert.

Willst dir doch nicht wieder für dannach JC-Ärgernisse einhandeln oder ?  Wink

Edit: Wenn du ein neuen AV auf Tasche hast ist mein Beitrag natürlich überflüssig.
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2018, 17:35:45 von Onkel Tom » Gespeichert

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Frieden2001


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« Antworten #17 am: 08. Oktober 2018, 17:43:05 »

...
 Ich bin am Überlegen, ob ich es wieder sein lasse. Kündigungsfrist wären vier Tage...

Das kündigen überlasse mal besser der Leihbude.. Du kennst doch dessen ersten Paragraphen.
"Was nicht funktioniert, fliegt raus".. Zur Entscheidungsfindung einer Leihbude kann das gelbe A5
vom Doc wahre wunder wirken. Nur eine Frage der Zeit, wie schnell die Leihbude darauf reagiert.

Willst dir doch nicht wieder für dannach JC-Ärgernisse einhandeln oder ?  Wink

Edit: Wenn du ein neuen AV auf Tasche hast ist mein Beitrag natürlich überflüssig.


Meine momentane Stelle läuft nicht über Zeitarbeit, sondern über eine normale Firma. Deswegen frage ich ja, weil ich vielleicht vom Regen (normale Firma) in die Traufe (Zeitarbeit) kommen könnte. Mich ärgert es halt nur, dass ich jetzt so kurzfristig den Krankheitsvertreter machen muss, obwohl ich mich auf eine ruhige Woche eingestellt hatte.
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rebelflori


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« Antworten #18 am: 08. Oktober 2018, 19:57:45 »

Deswegen frage ich ja, weil ich vielleicht vom Regen (normale Firma) in die Traufe (Zeitarbeit) kommen könnte. Mich ärgert es halt nur, dass ich jetzt so kurzfristig den Krankheitsvertreter machen muss, obwohl ich mich auf eine ruhige Woche eingestellt hatte.
Deswegen mach dir Luft und schlafe nochmal drüber.
Oder vielleicht kommst du auch in ein richtiges Gewitter. Das kann dir keiner sagen.
Etwas kenne ich mich in der Logistik aus und freiwillig würde ich beikeinem Post-Unternehmen anfangen.
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2018, 20:05:36 von rebelflori » Gespeichert
Frieden2001


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« Antworten #19 am: 08. Oktober 2018, 20:40:02 »

Deswegen frage ich ja, weil ich vielleicht vom Regen (normale Firma) in die Traufe (Zeitarbeit) kommen könnte. Mich ärgert es halt nur, dass ich jetzt so kurzfristig den Krankheitsvertreter machen muss, obwohl ich mich auf eine ruhige Woche eingestellt hatte.
Deswegen mach dir Luft und schlafe nochmal drüber.
Oder vielleicht kommst du auch in ein richtiges Gewitter. Das kann dir keiner sagen.
Etwas kenne ich mich in der Logistik aus und freiwillig würde ich beikeinem Post-Unternehmen anfangen.

Es ist ja nur lange Fahrerei in der Nacht, die mir zu schaffen macht. Was genau ist denn so besonders schlimm an den ganzen Postunternehmen? In der Stellenbeschreibung stand Briefsortierer, Kuvertieren, Postsendungen in die Sortiermaschine stecken, Frankieren und Kisten ordnen/rumtragen. Vier Stunden pro Tag klingt jetzt nicht so schlimm. Oder meinst Du, das könnte am Ende schlimmer werden, als es zunächst den Anschein hat? Ich würde nur mal wieder gerne abends um 21 Uhr und in der Nacht Zuhause sein. Momentan verlasse ich immer um 20 Uhr das Haus und bin morgens erst gegen 6:00 oder 6:30 daheim.
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rebelflori


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« Antworten #20 am: 08. Oktober 2018, 21:48:26 »

Was genau ist denn so besonders schlimm an den ganzen Postunternehmen?
Ist halt meist schwere körperliche Arbeit und dann mit einem Heiermann abgespeißst. Da rauf hätte ich persönlich keine Lust.
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dagobert


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« Antworten #21 am: 08. Oktober 2018, 22:35:18 »

Meine Gesundheit ist mir ehrlich gesagt wichtiger als das Geld.
Nachvollziehbare Einstellung, aber das hier
Und ich würde deutlich weniger verdienen, nur 8,60/Stunde.
ist nicht mal Mindestlohn.
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Onkel Tom


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« Antworten #22 am: 09. Oktober 2018, 09:15:25 »

Ich vermute anbei, das es bei der Post um ein Saisonbedingten Job handelt und im
Januar wieder raus fliegst.
Da du in einer Firma direkt eingestellt bist, würde ich die "AU-Vertretung" durch halten.

Eventuell wird es dir ja doch gedankt, wie z.B. an einem anderen nicht so schlauchenden
Platz zu bekommen. Das Weihnachtsgeschäft in der Logistik ist wie Akkortarbeit in drei
Schichten.. Nee Danke  kotz *würgh* AAAAAh
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Frieden2001


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« Antworten #23 am: 09. Oktober 2018, 13:26:49 »

Ich vermute anbei, das es bei der Post um ein Saisonbedingten Job handelt und im
Januar wieder raus fliegst.
Da du in einer Firma direkt eingestellt bist, würde ich die "AU-Vertretung" durch halten.

Eventuell wird es dir ja doch gedankt, wie z.B. an einem anderen nicht so schlauchenden
Platz zu bekommen. Das Weihnachtsgeschäft in der Logistik ist wie Akkortarbeit in drei
Schichten.. Nee Danke  kotz *würgh* AAAAAh

Die Kollegen sind eigentlich nett. So nette Kollegen hatte ich selten. Im Postbereich war ich noch nie beschäftigt, deswegen habe ich keine Referenzwerte. Das Komische an der Poststelle ist, dass die seit ein paar Wochen immer online steht. Als ich letztens dort anrief, wurde mir gesagt, dass momentan alle Plätze belegt seien, man sich aber melden würde, sollte wieder was frei werden. Schon das hörte sich seltsam an...
Trotzdem ist die Stelle als verfügbar auf der Homepage der Zeitarbeitsfirma gelistet. Irgendwas ist da doch ganz komisch, oder? Jedenfalls wäre diese Stelle auch nur Teilzeit. Die Frage ist: Was ist angenehmer? a) Nachts Kurierfahrten auf freier Strecke machen, dafür aber den halben Tag verschlafen b) Einen normalen Tagesrhythmus haben, dafür nur von 15:45 bis 19:45 arbeiten und anschließend ganz normal nachts schlafen.
Was mich ebenfalls stutzig macht, ist, dass diese Stelle im Postbereich gerade zu dieser Zeit, also im Herbst, ausgeschrieben wird. Also muss es ja zwingend was mit dem Weihnachtsgeschäft zu tun haben.
Letztes Jahr bewarb ich mich direkt bei der Deutschen Post, aber für die war ich wohl nicht interessant genug bzw. hatte zu wenig Vorkenntnisse. Warum die mich damals überhaupt einluden, ist mir immer noch ein Rätsel. Wenn die mich genommen hätten, hätte ich mich einem E-Bike Post austragen müssen.

Heute bakam ich noch einen Anruf wegen einer Stelle, auf die ich mich vor einiger Zeit bewarb und ich schon ganz vergessen hatte. Das wäre als Fahrzeugpfleger für eine große Autovermietungsfirma. Die Konditionen klangen aber richtig übel:

- Arbeitszeiten von Mo bis So, 6.00 bis 22.00 Uhr, aber natürlich dazwischen auch mal frei.
- Die zahlen nur den gesetzlichen Mindestlohn, d.h. ich würde gerade mal auf 1.150 Euro netto kommen.
- Ein Bekannter von mir arbeitet für die und er rät mir ab. Er verlässt manchmal morgens um 5 das Haus und kommt abends um 19 Uhr wieder, es fallen
  massig Überstunden an.
- Man muss schnell arbeiten und das Auto zügig wieder herrichten, wenn ein Vormieter Dreck hinterlassen hat, da der nächste Mieter nicht warten darf.
- Die Zeitbude, die den Job anbietet (das Autovermietungsunternehmen lässt das wohl komplett über diverse Leihbuden laufen) befindet sich in einer
  ganz anderen Stadt, ca. 400 Kilometer von mir entfernt. Wenn es also Schwierigkeiten gibt, kann man nicht eben mal bei denen im Büro auf den Tisch
  hauen, sondern das läuft dann alles über Mails, Briefe und Telefon.

Manchmal denke ich mir, ich weiß gar nicht so recht, was ich eigentlich will. Entweder ist es mir zu hektisch, zu laut, es gibt zu viele blöde Kollegen, oder die Arbeitszeiten passen mir nicht. Das Beste wäre etwa so eine Stelle:

- Arbeitszeiten von Mo bis Fr, 7.00 bis 16.00 Uhr, Freitags früher Schluss
- Jeden Tag im selben Umfeld, möglichst in einem Gebäude
- Nette Kollegen
- Wenig Zeitdruck und wenig Hektik

Kann mir jemand sagen, ob es solche Stellen gibt, und wenn ja, was für Bereiche so was anbieten und man solche Stellen findet?
Leider habe ich kein Studium absolviert, darum fallen viele angenehmere, menschlichere Arbeitsplätze für mich leider schon mal weg. Im Garten- und Landschaftsbau, wo ich bis vor zwei Jahren und paar Monaten beschäftigt war, würde ich auch niemals zurück wollen. Der Stress und das Gebrüll, das dort tagtäglich zugange war, tat mir nie wirklich gut. Für diesen Job muss man geschaffen sein und ich bin nervlich einfach zu zart besaitet. Ich könnte z.B. niemals Kollegen niedermachen und zusammenbrüllen. Ich bin einfach keine Führungsfigur und wollte so etwas auch nie sein. Die Cholerikerdichte im Gartenbaubereich ist schon extrem hoch. Es gab dort viele Rüpel, absolute Bautiger, die nichts anderes konnten, außer Dinge bauen, und das auch sehr gut, dafür mangelte es dann aber an sozialen und anderen geistigen Kompetenzen im Kopf.

Ich war auch aufgrund meines ausländisch klingenden Namens (ein Elternteil ist deutsch, der andere nicht) ab und zu verstecktem Rassismus ausgesetzt, weil im Gartenbaubereich seltsamerweise überwiegend Deutsche eine Ausbildung zu machen scheinen, während die Ausländer mehr die Ungelernten sind, die zwar wissen, wie man was baut, aber dafür keinen Facharbeiterbrief ihr Eigen nennen können. Und leider gab es hier und da mal einige schwarze Schafe, die meist auch eher vom Land kamen und dann mir gegenüber gemeine Kommentare machten, wenn es mal nicht so lief. Das war aber wirklich die absolute Minderheit, aber wenn man solchen Leuten begegnet, tut es trotzdem weh, auch wenn es nur 1 von 100 ist. Die damalige Wahl, dort eine Ausbildung zu machen (die ich ja nicht bestand), war jedenfalls von Anfang an falsch. Durch meine Unsicherheit war ich im baulichen Bereich auch einfach nicht gut und machte zu viele Fehler. Und im Gartenbau muss man schnell, aber gleichzeitig auch genau arbeiten. So was konnte ich nie, weil ich, wenn es zu hektisch wird, sehr anfällig für Fehler werde.
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2018, 14:37:07 von Frieden2001 » Gespeichert
rebelflori


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« Antworten #24 am: 09. Oktober 2018, 15:13:29 »

Im Postbereich war ich noch nie beschäftigt, deswegen habe ich keine Referenzwerte. Das Komische an der Poststelle ist, dass die seit ein paar Wochen immer online steht. Als ich letztens dort anrief, wurde mir gesagt, dass momentan alle Plätze belegt seien, man sich aber melden würde, sollte wieder was frei werden. Schon das hörte sich seltsam an...
Trotzdem ist die Stelle als verfügbar auf der Homepage der Zeitarbeitsfirma gelistet. Irgendwas ist da doch ganz komisch, oder? Jedenfalls wäre diese
Komisch ist das nicht. Die stellen 10 Leute ein und wenn am ende der Woche noch einer das ist. Ist für die Top gelaufen


- Arbeitszeiten von Mo bis Fr, 7.00 bis 16.00 Uhr, Freitags früher Schluss
- Jeden Tag im selben Umfeld, möglichst in einem Gebäude
- Nette Kollegen
- Wenig Zeitdruck und wenig Hektik
Sage mir bescheid, wenn du sie gefunden hast. Dann bewerbe ich mich auch da.
Solange du das nicht gefunden hast, würde ich mich immer weiter bewerben.


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