Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: 1 [2] |   Nach unten
Drucken
Autor Thema: "Wenn Sie sich gut anstellen, werden Sie vielleicht übernommen!"...  (Gelesen 4275 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
dagobert


Beiträge: 4729


« Antworten #25 am: 09. Oktober 2018, 18:08:55 »

Das Komische an der Poststelle ist, dass die seit ein paar Wochen immer online steht. Als ich letztens dort anrief, wurde mir gesagt, dass momentan alle Plätze belegt seien, man sich aber melden würde, sollte wieder was frei werden. Schon das hörte sich seltsam an...
Hohe Fluktuation.
Entsteht meist wegen mieser Arbeitsbedingungen.

Das Beste wäre etwa so eine Stelle:

- Arbeitszeiten von Mo bis Fr, 7.00 bis 16.00 Uhr, Freitags früher Schluss
- Jeden Tag im selben Umfeld, möglichst in einem Gebäude
- Nette Kollegen
- Wenig Zeitdruck und wenig Hektik

Kann mir jemand sagen, ob es solche Stellen gibt, und wenn ja, was für Bereiche so was anbieten und man solche Stellen findet?
Du willst ncht ernsthaft im Jobcenter anfangen?  shocked  Grin
Gespeichert
Onkel Tom


Beiträge: 3711



« Antworten #26 am: 09. Oktober 2018, 18:26:48 »

Ich sehe es so.. Besser diese Vertreterrunde durchhalten und damit den Spatz
in der Hand haben statt wegen der Vertreterrunde gleich wieder nach einer neuen
Taube suchen, die auf dem Dach sitzt und sich jederzeit verpissen kann..

Die Arbeitswelten in D sind so schon zu Kotzen und dann in einer noch schlechteren
Situation flüchten ? Post und DHL sind bereits bestens bekannt, was Arbeitsleistung
und Lohn angeht, von Erfahrungen mit Vorgesetzten mal ganz zu schweigen.

ZAFs machen das ganz ungenehmigt, Stellenangebote zu übernehmen und auf
eigener Faust Opfer zu finden und diese dann wie hier nach der Post und DHL
der GF an zu bieten..

A la Kontaktaufnahme mit der Post heißt es dann, wir haben für sie noch Kapazitäten
frei, was halten Sie davon, wenn ich ihnen jemand vorbei schicke ?

So läuft das halt, wie Leihbuden Nachschub ziehen (mit Nachhilfe des JC) und so
überleben..

Mein letzter Rat: Lass es besser bleiben und versuche da durch zu halten, wo Du
jetzt bist.  Wink

Wenn und Aber sowie hätte hätte Farradkette bringen Dich aktuell nicht weiter und
entpuppen sich später eventuell als Ballast.


« Letzte Änderung: 09. Oktober 2018, 18:28:24 von Onkel Tom » Gespeichert

Lass Dich nicht verhartzen !
Frieden2001


Beiträge: 80


« Antworten #27 am: 10. Oktober 2018, 17:51:30 »

Ich sehe es so.. Besser diese Vertreterrunde durchhalten und damit den Spatz
in der Hand haben statt wegen der Vertreterrunde gleich wieder nach einer neuen
Taube suchen, die auf dem Dach sitzt und sich jederzeit verpissen kann..

Die Arbeitswelten in D sind so schon zu Kotzen und dann in einer noch schlechteren
Situation flüchten ? Post und DHL sind bereits bestens bekannt, was Arbeitsleistung
und Lohn angeht, von Erfahrungen mit Vorgesetzten mal ganz zu schweigen.

ZAFs machen das ganz ungenehmigt, Stellenangebote zu übernehmen und auf
eigener Faust Opfer zu finden und diese dann wie hier nach der Post und DHL
der GF an zu bieten..

A la Kontaktaufnahme mit der Post heißt es dann, wir haben für sie noch Kapazitäten
frei, was halten Sie davon, wenn ich ihnen jemand vorbei schicke ?

So läuft das halt, wie Leihbuden Nachschub ziehen (mit Nachhilfe des JC) und so
überleben..

Mein letzter Rat: Lass es besser bleiben und versuche da durch zu halten, wo Du
jetzt bist.  Wink

Wenn und Aber sowie hätte hätte Farradkette bringen Dich aktuell nicht weiter und
entpuppen sich später eventuell als Ballast.




Ich kann mich nur momentan überhaupt nicht entspannen. Jeden Tag fahre ich nachts 570 Kilometer. Immer nur Autobahn, also total monoton. Ich komme vollkommen gerädert nach Hause. Es ist nicht mit DHL, Hermes usw. zu vergleichen, weil ich denke, dass die noch viel mehr Stress haben, vor allem weil sie tagsüber noch den schlimmen Straßenverkehr zu verkraften haben und zig Pakete ausfahren müssen.
Trotzdem fühle ich mich jeden Tag wie auf Abruf, was ja letzten Montag passiert ist, da sich der Kollege kurzfristig krankmeldete. Ich habe von anderen Kollegen erfahren, dass er gar nicht wirklich krank ist, sondern krank macht, da ihm letzten Sonntagabend auf Montagmorgen etwas bei der Tour nicht passte und er entnervt beschloss, Montag zum Arzt zu gehen. Dafür muss ich jetzt büßen. So was ist unkollegial und in meinen Augen asozial. Ein anderer Kollege, der aber etwas höher steht, musste wegen einer ähnlichen Geschichte nachts um 3 aus dem Bett raus, weil man ihn kurzfristig brauchte. Aber wohl auch nur deshalb, weil er einen ganz anderen Vertrag hat, Schichtleiter ist und einen eigenen PKW besitzt.
Die Dienstpläne können sich täglich ändern, darum muss man da jeden Tag reinschauen. Zwar ist für übernächste Woche kein Dienst für mich eingetragen, aber ich rechne eher damit, dass da noch was kommt. Diese dauernde Unruhe macht mich irre und belastet meine Nerven. Ich konnte die letzten Tage nach der Heimkehr immer nur von 7 bis maximal 11 oder 11 Uhr schlafen. Länger geht es einfach nicht, weil ich innerlich komplett mit meinem Biorhythmus durcheinander geraten bin. Und was mich auch sehr nervt, dass man jeden Abend von der Dienststelle angerufen und gefragt wird, ob die Tour so und so heute klar geht. Die Anrufe bekommen aber alle Angestellten, trotzdem sehr nervig.
« Letzte Änderung: 11. Oktober 2018, 14:16:28 von Frieden2001 » Gespeichert
Frieden2001


Beiträge: 80


« Antworten #28 am: 17. Oktober 2018, 15:15:58 »

Habe eine Einladung von dem Unternehmen Postcon bekommen. Kann dort am Freitag einen Schnuppertag machen. Die Arbeitszeiten sind humaner, Mo bis Fr von 14:30 bis 19:30. Dann könnte ich abends wieder daheim sein. Aber ich habe noch nie bei einem Postunternehmen als Briefsortierer gearbeitet. Wie ist das so und was kann man generell zu Postcon sagen? Zum Lohn: Ich weiß, die zahlen eher schlecht, aber ich habe so viel Geld gar nicht nötig, sondern bin schon mit knapp 1000 Euro zufrieden. Ich zahle keine Miete.
Gespeichert
NachbarArsch


Beiträge: 88


« Antworten #29 am: 17. Oktober 2018, 17:36:11 »

Keine Ahnung, ich war da auch nie, habs auch von niemanden gehört.
Aber was man so liest, Kollegen ok, Managment fürn Arsch.
www.kununu.com/de/postcon/kommentare

Das du keine Miete zahlen musst ist natürlich super, aber das dich nen Scheissverein deswegen ausbeuten und die daran verdienen ist trotzdem fürn Arsch. Naja wenns fein für dich ist guck halt erstmal. Die Kollegen scheinen ja ok zu sein, evtl. kann man da ja auch was ändern...
Gespeichert
Onkel Tom


Beiträge: 3711



« Antworten #30 am: 17. Oktober 2018, 20:11:54 »

Naja, wenn ich schon sowas machen "müsste", um dem Generve der AfA oder JC
verschont zu bleiben, würde ich bei soner Lohntüte mit 2 Gesichtern dort akkern.
1.Gesicht = Job.. 2.te = Darüber schreiben, wie dort der Hase läuft..

1000 Euros sind ja nicht gerade viel.. Brutto erst recht nicht.
Gespeichert

Lass Dich nicht verhartzen !
BGS
Polarlicht


Beiträge: 3055



« Antworten #31 am: 17. Oktober 2018, 20:36:01 »

M.M.n sind 1000 Euro brutto bei 14:30 bis 19:30 eine Unverschämtheit, vermutlich muss ja auch Samstags geschuftet werden.
Miete hin oder her, solchem "Lohn" zuzustimmen ist, mit Verlaub, alles andere als solidarisch.

Dennoch weiterhin viel Glück in jeder Hinsicht.

MfG

BGS
Gespeichert

"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
Frieden2001


Beiträge: 80


« Antworten #32 am: 18. Oktober 2018, 11:59:44 »

M.M.n sind 1000 Euro brutto bei 14:30 bis 19:30 eine Unverschämtheit, vermutlich muss ja auch Samstags geschuftet werden.
Miete hin oder her, solchem "Lohn" zuzustimmen ist, mit Verlaub, alles andere als solidarisch.

Dennoch weiterhin viel Glück in jeder Hinsicht.

MfG

BGS

Auch wenn da Mo bis Fr steht, kann man also davon ausgehen, dass sicher auch samstags gearbeitet werden muss? Man kommt also neu dazu, und plötzlich heißt es, dass man ab und zu auch mal an Samstagen ran muss? Was mit den angegebenen Arbeitsstunden pro Monat nicht ganz hinkommt, ist, dass dort steht "110 Stunden/Monat", aber wenn ich 5 Stunden mal 5 Tage die Woche und das mal 4 Wochen rechne, kommt man auf genau 100 Stunden. Was ist also mit den restlichen 10 Stunden?

Ich tendiere jetzt sowieso dazu, diese Stelle nicht anzunehmen.
Gespeichert
dagobert


Beiträge: 4729


« Antworten #33 am: 18. Oktober 2018, 15:53:54 »

Was mit den angegebenen Arbeitsstunden pro Monat nicht ganz hinkommt, ist, dass dort steht "110 Stunden/Monat", aber wenn ich 5 Stunden mal 5 Tage die Woche und das mal 4 Wochen rechne, kommt man auf genau 100 Stunden. Was ist also mit den restlichen 10 Stunden?
Du übersiehst, dass die meisten Monate mehr als 4 Wochen haben.

110h/Monat = 1320 h/Jahr
25h/Woche x 52 Wochen = 1300 h/Jahr
Gespeichert
NachbarArsch


Beiträge: 88


« Antworten #34 am: 18. Oktober 2018, 18:21:44 »


Ich tendiere jetzt sowieso dazu, diese Stelle nicht anzunehmen.
Ja cooler wäre es ja wenn du dir das anguckst und schaust was da wirklich abgeht, bzw. ob es da Leute gibt die was gegen die scheisse  machen wollen.
Kannst dich ja jederzeit krankmelden und rausfliegen, wenn du dich nicht abhängig von machst.
Aber ich kann auch ganz gut verstehen wenn du dir den Stress nicht antun willst.
Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12999



WWW
« Antworten #35 am: 21. Oktober 2018, 14:29:14 »

Was mit den angegebenen Arbeitsstunden pro Monat nicht ganz hinkommt, ist, dass dort steht "110 Stunden/Monat", aber wenn ich 5 Stunden mal 5 Tage die Woche und das mal 4 Wochen rechne, kommt man auf genau 100 Stunden. Was ist also mit den restlichen 10 Stunden?
Du übersiehst, dass die meisten Monate mehr als 4 Wochen haben.

110h/Monat = 1320 h/Jahr
25h/Woche x 52 Wochen = 1300 h/Jahr


Die Lohnsteuerrichtlinie gibt einen Wert von 4,35 vor:


Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Frieden2001


Beiträge: 80


« Antworten #36 am: 22. Oktober 2018, 18:28:43 »

Die Stelle als Posthelfer habe ich jetzt abgelehnt. Ich war zwar nicht dort, aber die Bewertungen bei kununu haben mir gereicht, und die waren überwiegend alles andere als positiv. Anscheinend herrschen im Postbereich (egal, ob Deutsche Post und die anderen Ableger) oft Druck, Stress, schlechte Stimmung und Überstunden vor.
Andere Frage: Wenn man eine Stelle hat und es laufen trotzdem noch Bewerbungen, die man vergessen hat, wie z.B. jetzt, als mich erneut eine Leihbude anrief - warum fragen die Leihbuden dann nach, wenn man sagt, dass man eine neue Stelle hat, ungefähr mit folgendem Wortlaut: "Oh, schade. Wo haben Sie denn die neue Stelle gefunden bzw. wo arbeiten Sie jetzt?".
Warum wollen die das wissen? Was haben die davon wenn ich denen sage, wo ich jetzt arbeite? Welche Erkenntnisse gewinnen die Leihbuden daraus?
Gespeichert
Onkel Tom


Beiträge: 3711



« Antworten #37 am: 23. Oktober 2018, 09:05:43 »

So, wie Lebensmittelhändler immer auf den neusten Stand sein wollen, was
ihre Konkurrenz so macht, ist es bei Sklavenhändler nichts anderes.
Hinzu kommen die Hoffnungen, das sie sich dazwischen quetschen wollen,
sobald der Arbeitnehmer "gegangen" wurde..

Nun bist Du ja deinem vergangenden Problem, täglich Deine Autobahn-Mittelstreifen
zählen zu müssen, entkommen.
Nach 14 Tagen ist dein Kollege wieder am Start und hat es dir dein Arbeitgeber
gedankt ?

Wie geht es denn nun weiter ? Alles wieder beim alten und "alles gut" ?

Schade, das Du nicht über das Nest des Weihnachts-Paketgeschäft fliegst.
Sone Leute fehlen, die über Ungereimtheiten und Verheizertum berichten.

Bei solchen Kurzzeit-Job-Trips ist ja ein Ende vorhersehbar und was "Incoknito"-
Berichterstattung angeht, bist Du hier ja schon an der richtigen Adresse, äh Forum
gelandet.
Gespeichert

Lass Dich nicht verhartzen !
Frieden2001


Beiträge: 80


« Antworten #38 am: 23. Oktober 2018, 12:06:46 »

So, wie Lebensmittelhändler immer auf den neusten Stand sein wollen, was
ihre Konkurrenz so macht, ist es bei Sklavenhändler nichts anderes.
Hinzu kommen die Hoffnungen, das sie sich dazwischen quetschen wollen,
sobald der Arbeitnehmer "gegangen" wurde..

Nun bist Du ja deinem vergangenden Problem, täglich Deine Autobahn-Mittelstreifen
zählen zu müssen, entkommen.
Nach 14 Tagen ist dein Kollege wieder am Start und hat es dir dein Arbeitgeber
gedankt ?

Wie geht es denn nun weiter ? Alles wieder beim alten und "alles gut" ?

Schade, das Du nicht über das Nest des Weihnachts-Paketgeschäft fliegst.
Sone Leute fehlen, die über Ungereimtheiten und Verheizertum berichten.

Bei solchen Kurzzeit-Job-Trips ist ja ein Ende vorhersehbar und was "Incoknito"-
Berichterstattung angeht, bist Du hier ja schon an der richtigen Adresse, äh Forum
gelandet.


Zu gerne hätte ich über die wahrscheinlichen Sauereien berichtet, aber ich wusste halt auch, dass gerade jetzt zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts, es richtig rund gehen würde. Es wurde in der Stellenbeschreibung auch nirgendwo vermerkt, ob die Stelle unbefristet oder befristet wäre. Das wurde einfach nicht erwähnt. Die Posthelferstelle wäre direkt über die Postfirma gelaufen, während gleichzeitig viele Zeitfirmen selbige Stellen anbieten, u.a. beim gleichen Unternehmen. Das wurde zwar nirgends erwähnt, dass es das gleiche Unternehmen ist, aber die Ortsangabe ließ darauf schließen, denn dort gibt es kein anderes Postunternehmen.

Gedankt wurde mir der zweiwöchige Einspringerdienst nicht wirklich. Der Schichtleiter bedankte sich aber und lobte mich für den Einsatz. Die Kollegen meinten, dass man hier auch nicht mit Dank rechnen sollte, es gehe ihnen auch nicht anders und in ihren vorherigen Jobs war es ganz genauso. Ich habe jedenfalls auch früher schon nirgendwo Dank erlebt, wenn man sich den Arsch aufgerissen hat. Dann heißt es immer nur, dass man immerhin dafür bezahlt wird und das sei ja Dank genug. Ich habe auch schon mal in den Pflegebereich reingeschnuppert und dort gingen die größten Sauereien überhaupt ab. Kaputte Kollegen, die auf dem Zahnfleisch gingen, massig Überstunden, Druck ohne Ende, absolut schlechtes Betriebsklima und, und, und... Die Heimleitung bzw. Pflegedienstleitung dankte es den Leuten nie, stattdessen wurde eher noch mehr draufgehauen und Druck aufgebaut, nach dem Motto, wer nicht spurt, der fliegt.
Gespeichert
Seiten: 1 [2] |   Nach oben
Drucken
Gehe zu: