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Autor Thema: McDonalds  (Gelesen 109009 mal)
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Ronald McD.
Gast
« am: 23. Januar 2004, 17:46:37 »

In Göttingen zumindest hat McDonolds einen Betriebsrat!  Und sogar einen mit Internetauftritt:  http://www.betriebsratmcdonalds.de/
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DeppVomDienst


Beiträge: 396



WWW
« Antworten #1 am: 23. Januar 2004, 18:28:03 »

Wow, die Seite ist echt cool ... es gibt noch Wunder!

Zitat

aus der Linkliste vom McDonalds-BR:
Arbeitsamt: Ein Blick auf die Seite des Arbeitsamtes schadet nie ... erst recht nicht als Betriebsrat bei Mc...:-))


 ... denn sie wissen, was sie tun ...  :wink:
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Gast
« Antworten #2 am: 04. Februar 2004, 17:27:40 »

McDonalds
Blockadeaktion in Paris

Am Samstag, den 24.Januar 2004 organisierte das Unterstützungskomitee der prekären Beschäftigten eine dreistündige Blockade des McDonalds an der Rivoli.
 
Kurze Zusammenfassung:

Die Gesamtbilanz der Aktion wird als erfolgreich dargestellt: Drei Stunden lang war der McDO blockiert und es ging geschäftsmässig gar nichts. Die einzelnen Beispiele von Solidaritätsaktionen - Passanten, die ohne Sammlung Geld spendeten, Busse die anhielten, weil die Fahrer ihre Solidarität zum ausdruck bringen wollten, Kunden, die ihre Meinung änderten, nachdem sie sich zunächst "belästigt" fühlten - zeigen dies auch. Während die Kette sich durch die Vielzahl der Aktionen ungewohnt verhandlungsbereit zeige, versuchte der Lizenznehmer alles mögliche um die Aktion zu unterbinden. Die Anekdote zum Schluss: Ein Ire kam vorbei und brachte ihnen Flugblätter eines McDO Streiks von 1979 in Irland - die Forderungen waren sehr ähnlich...
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Gast
« Antworten #3 am: 06. März 2004, 23:02:09 »

Ich habe mich vor ca. 10 Jahren einmal auf eine Stellenanzeige als Restaurantleiter- Assistent mit der Aufstiegsmöglichkeit zum Restaurantleiter bei McDonalds beworben - als Voraussetzungen waren eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenens Studium verlangt. Eine geforderte Fachrichtung war nicht angegeben, ausdrücklich wurden auch Quereinsteiger angesprochen - alles Voraussetzungen, denen ich bei weitem entsprochen habe.

Als ich mich denen vorstellen konnte, haben die mir aber nur eine Hilfsarbeit ohne Aufstiegsmöglichkeiten in Aussicht gestellt - ein Angebot, von dem ich lieber Abstand nahm. Da gehe ich davon aus, dass diese tollen Aufstiegsmöglichkeiten nur als Lockvogel gedient haben...
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #4 am: 14. Juli 2004, 17:01:48 »

Zitat
Original von boerse.ard.de

14.07.2004
McDonalds: Gute Geschäfte mit der Fettleber

Die mageren Zeiten für die weltgrößte Schnellrestaurant-Kette McDonalds scheinen endgültig vorbei: Wegen guter Geschäfte besonders im Heimatland USA rechnet der Fast-Food-Konzern wieder mit dicken Gewinnen.
       
Der Gewinn je Aktie werde um 27 Prozent auf 47 Cent steigen, teilte das Fleischklops-Unternehmen nach vorläufigen Berechnungen mit. Analysten hatten lediglich mit 44 Cent je Aktie gerechnet. Der Umsatz sei weltweit um 7,8 Prozent gestiegen, hieß es. In den USA fiel das Wachstum mit 9,2 Prozent sogar noch höher aus.


no comment
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #5 am: 29. Januar 2005, 11:42:49 »

McDonald's verdreifacht Gewinn im vierten Quartal

Oak Brook (dpa) - Die weltgrößte Schnellrestaurant-Kette McDonald's hat im vierten Quartal 2004 dank gestiegener Nachfrage und geringerer Kosten den Gewinn verdreifacht. Das teilte das Unternehmen mit.


Danach legte der Überschuss auf 397,9 Millionen Dollar zu, nach 125,7 Millionen Dollar im entsprechenden Vorjahresquartal. Der Umsatz erhöhte sich um 10 Prozent auf 5,01 Milliarden Dollar.

Für dieses Jahr bekräftige McDonald's die Prognosen. Beim Umsatz wird ein Plus zwischen drei und fünf Prozent in Aussicht gestellt. Für den operativen Gewinn sieht McDonald's einen Schub von sechs bis sieben Prozent. 2005 soll die Zahl der Filialen um 350 steigen.

Im Gesamtjahr 2004 fuhr McDonald's unter Berücksichtigung eines Immobilienverkaufs einen Überschuss von 2,28 Milliarden Dollar ein. Das waren 55 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf den Rekordwert von 19 Milliarden Dollar. Dabei kam den Amerikanern der schwache Dollar zu Gute.

Den Geschäftsschub verdankt McDonald's hauptsächlich starker Nachfrage in den Vereinigten Staaten. Aber auch in Frankreich, Deutschland und Großbritannien lagen die Umsätze über dem Vorjahr.


dpa/ecoline vom 28.01.2005
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« Antworten #6 am: 05. Februar 2005, 15:53:58 »

Es ist müssig über Essensgewohnheiten zu reden. McDonald´s und Burger King habe ich natürlich auch schon etliche Male ausgetestet. Aber: Wenn es mir mal nach einem Schnellgericht ist, dann zieht es mich immer wieder vorzugsweise zu meinem Hähnchen Willi (halbes Hähnchen 2,20 Euro) oder zu meinem Suppenkasper (jeden Tag ´ne andere Suppe mit Einlage für 1,50-2,50), oder auch mal die Pizzaecke für 2,50 oder Gyrosfladenbrottasche für 3,00-3,50 Euro usw. hin.

Da gibt´s definitiv mehr für´s Geld und besser schmeckt es auch (vor allem wenn ich an diese Ekel-Chemisaucen bei den beiden Fastfoodern denke).

Und den allgemeinen Trend der Zeit werden die diversen Fast-Food-Ketten auch noch zu spüren bekommen. Waren ja bislang für den "MacMatsch" oder den "Bullshit-King" im Regelfall oft zwischen 2,00 und 4,50 Euro zu zahlen, so laufen seit Monaten Supersonderknalleraktionen, wo es praktisch bald jeden Tag so ein, eigentlich minderwertiges Teil, für 1 oder 3 Euro gibt.

Warum? Ist doch klar, immer weniger Mutti´s können mit Ihren 1-3 Kindern dahin gehen und mal eben 20-30 Euro für eine Schnell-Sättigungs- bzw. Abfütterungsmaßnahme dort belatzen. Würde die Konsumentwicklung stimmen, so würden die beiden Fastfood-Ketten (... ooooh mum, it tastes so yummy ...) nicht mit Riesenfinanzaufwand laufend ganze Werbekampagnen schalten. Vor allem auffällig bei Burger King.

Meine feste Meinung ist, dass diese FastFood Ketten auch nicht endlos expandieren werden - irgendwann kommen auch hier die ersten Filialaufgaben. Diese Ketten bzw. deren Filialbetreiber werden auch irgendwann von den Kosten ein- und überholt. Ist auch gut so - sonst verdrängt es ja die ganzen Hähnchen-Hugos und Pommesbuden.

Und dann muss man mal das eine bedenken - einige hier waren sicher schon mal in den USA:
Der Standard-Hamburger bei MacDonalds kostete 2003 in den USA standardmäßig immer 0,65 US$, mit ner Scheibe Käse oder Schinken drauf 0,80 US$ ... und mehr ist das Teil ja auch nicht wert. So - und nun schaut, wie diese Kette euch hier in Deutschland verarscht ... ca. 2,00 Euro waren jahrelang für dieses Teil hier angesagt - so werden die Gewinne gemacht!

Und solange: "Enjoy your own nuggets".
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #7 am: 19. Februar 2005, 18:11:16 »

aus Titanic

Zitat
Gsella am Donnerstag

ACH, ACH, ACH und ACH -
Eine Restaurantkritik

„McDonald‘s verliert den zweiten Vorstandschef binnen sieben Monaten. Der 44-jährige Charles Bell tritt wegen einer Darmkrebserkrankung zurück. Sein Vorgänger Jim Cantalupo war im April überraschend verstorben.“ (ap)


Schicksal birgt sich, ach, fast immer.
Aber hin und wieder fällt
Zitternd wie ein Kerzenschimmer
Eine Ahnung in die Welt.

Ach, vor grade einmal sieben
Monden riß der Tod, o Graus,
Aus dem Kreise seiner Lieben
Den McDonald’s-Chef heraus.

Ach, ein neuer ward gefunden.
Doch auch dessen Leben wankt.
Gebe Gott, er mag gesunden,
Wo er doch an Darmkrebs krankt.

Lebens Faden ist aus Seide.
Furchtbar ist es, wenn er reißt.
Ach, wieso denn haben beide
Niemals AUSSER Haus gespeist?

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regenwurm


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« Antworten #8 am: 15. April 2005, 12:46:58 »

Kinderarbeit im Happy Meal?!
Wer von euch hat nicht früher auf den McDonald's-Spielplätzen gespielt oder ist in den bunten Bällen herumgetobt? Auch das Happy Meal mit seinen Spielzeugen oder Sammelfiguren ist für Kinder toller als jeder "normale" Restaurantbesuch. McDonald's gibt sich kinderfreundlich, das eigene McDonalds-Kinderhilfswerk sammelt sogar gemeinsam mit Unicef Spenden. Werfen wir aber einmal einen Blick in andere Teile der Welt, so sieht es da etwas anders aus.
Im Jahr 2000 wurde ein Fall von einer Fabrik bekannt, bei der die Spielzeuge produziert werden, die wir im Happy Meal wiederfinden. Reporter klagten McDonald's an, dass dort über 100 Kinder zwischen 12 und 13 Jahren arbeiteten, z.T. mit gefälschten Ausweisen. Getreu dem Motto "Von Kindern für Kinder" arbeiteten sie z.T. 7 Tage die Woche. Für einen 8 Stunden-Tag bekamen sie 1,50 €, doch die Regelarbeitszeit betrug 15 Stunden. In der Zeit hatten sie also nicht einmal ganz das Geld verdient, das ein Happy Meal hier kostet!
McDonalds stritt die Vorwürfe zunächst ab, nach einem TV-Bericht und eigenen Untersuchungen allerdings waren sie doch gezwungen, zu reagieren. Sie kündigten allen Betrieben, in denen Kinder arbeiteten und setzten sie auf die Straße- anstatt ihre Möglichkeit zu nutzen, etwa die Löhne der legalen Arbeiter so weit zu erhöhen, dass die Kinder nicht zum Lebensunterhalt der Familie beitragen müssen. Soviel also zur Kinderfreundlichkeit- Ronald McDonald ist halt doch nicht für alle da.
McDonald's
Allein in Deutschland gibt es über 1200 McDonald's-Restaurants, weltweit gibt es mehr als 30.000 Filialen in über 121 Ländern. Während hier etwa 2 Millionen Gäste täglich im Restaurant mit den goldenen Bögen essen, sind es in allen Ländern 45 Millionen!
Damit ist McDonald's ein echter "Global Player", und nicht umsonst gibt es inzwischen sogar einen eigenen Begriff für die weltweite Verbreitung der Restaurants und dem dahinter stehenden Konzept (Kritiker sprechen sogar von der weltweiten Vereinheitlichung): Die "McDonaldisierung". Ronald McDonald ist inzwischen bekannter als der Weihnachtsmann! Aber mit 2 Milliarden Dollar Werbebudget pro Jahr lässt sich ja so einiges machen...
Doch während McDonald's hier für fast alle bezahlbar ist, bleibt der Restaurantbesuch in vielen Ländern der reicheren Gesellschaftsschicht vorbehalten; ein BigMac kann dort schon mal den Wochenlohn eines einfachen Arbeiters kosten.
Auch sonst ist nicht alles wirklich so einheitlich, wie es auf den ersten Blick scheint: In Indien etwa- dem Land er heiligen Kühe- wären die hiesigen Burger nicht wirklich der Renner. Deshalb gibts da den Maharaja Mac- aus Lammfleisch. Die vegetarischen Gerichte werden, anders als hier, in einem separaten Küchenteil zubereitet.
mehr zu konsum unter
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Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.
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« Antworten #9 am: 15. April 2005, 17:29:36 »

Zitat:
... Doch während McDonald's hier für fast alle bezahlbar ist ...
Huh?
bezahlbar ist die eine Seite, aber ob es diese Futterpampe wert ist das ist die nächste Frage, ob das Zeugs "preiswert" oder überteuert ist, ist wieder eine neue Frage. (Die meisten MD Standardprodukte kosten z. B. in den USA ca. 50-65% von dem, was sie hier kosten - da erkennt man schon die Verarsche, mehr sind die gemahlenen "Fleischrestpressscheiben" auch nicht wert.)

2,304 Milliarden Euro Jahresnettoumsatz nur in Deutschland
Im Geschäftsjahr 2004 gibt McDonald´s auf seiner Homepage an - wann fängt der Konsument (und erst recht die Mitarbeiter) endlich einmal an nachzudenken ... ?

(Ich bin jetzt seit ca. 1 Jahr burgerfrei, vermisse nichts und erspare mir auch noch dieses alberne Gepiepse, den Anblick der beknackt kostümierten Fronarbeiter und die abstossend ungemütlichen Abfütterverkaufsstellen.
  smile
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BGS
Polarlicht


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« Antworten #10 am: 30. April 2005, 18:42:56 »

Zwar noch nie bei MD gespeist, aber wahrscheinlich nicht besonders viel verpasst. Die Jungs scheinen den Hals nicht voll kriegen zu können,
wie z. B. dem Spiegel 17/2005, S. 49 zu entnehmen ist.

Schätze, als nächstes kaufen die die "Weight Watchers", um noch dicker ins Geschäft zu kommen...
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
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« Antworten #11 am: 10. Mai 2005, 09:14:02 »

Schätze, als nächstes kaufen die die "Weight Watchers", um noch dicker ins Geschäft zu kommen...

nö, die machen das anders.

Die mit Synthetik angereicherten Vollkalorien- bzw. -schadstoffbomben bleiben. Alternativ kommt jetzt gerade bei McDonalds und Burger-King die alternative Leicht- bzw. Delight-Serie - also abgespeckt, angeblich mit weniger Kalorien, angeblich natürlicher und schonenender zubereitet (vorgefertigt).

Um die Umsätze zu halten, kommen nun seit 2 Jahren verstärkt wöchentlich oder monatlich wechselnde "neue Speisen" zu hohen Preisen in den Vertrieb - erwarten wir also sehnsüchtig den BIG-Kamel-Royal-Vierfachmegafladen neu 33cm für 9,99 und den McHeuschreck-Salad mit gegrillten McPinguin-Hoden an McVanille-Schleim.

Warum das alles?
Das Fastfood-Netz ist zu dicht geworden. In meiner Stadt vor 2 Wochen Kündigungen und Schließungsandrohung bei Burger-King.
McDonald und Burger-King haben nämlich die deutschen Kunden seit den 70ern verarscht. In Deutschland ist nämlich erst in den letzten Jahren verstärkt die Erkenntnis gewachsen, dass Produkte der gleichen Ketten in den USA, Spanien, Polen usw. 30-50% weniger kosten - während man hier bislang voll in die Geldbörsen langte.
Dazu kommt noch, wenn man sich z. B. eine Limo oder ein Wasser dort bestellt, dass der billige 1Liter-Jumbo Becher "McGigant" zu Hälfte mit Eis gefüllt ist und man im Prinzip nur eine verdünnte Limoplörre erhält.
Abgesehen mal von den ganzen Apetizern und sonstigen Anreicherungen in dem Zeugs.
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Galenit


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« Antworten #12 am: 10. Mai 2005, 12:16:36 »

4 Brötchen (normal oder mehrkorn) 1 euro
1 salatgurke 60 cent
400g hackfleisch 2 euro
1pack plastikkäsescheiben 70 cent
ketchup 1 euro
majo 1 euro
1 salatkopf 90 cent
1 zwiebel 10cent

kochdauer:
ca 5minuten, dazu 15minuten garzeit (im backofen auf dem blech, ist gesünder weil kein fett nötig!), in der man was anderes machen kann.

7 euro für 4 dicke, relativ gesunde burger,
und es bleiben reichlich käse, gurke, majo, ketchup, salat, zwiebel über, so das man sich nurnoch hack und brötchen dazuholen muss (für jeden weiteren burger steigen die kosten um 75cent)
und salatkopf+gurke reichen, um daraus auchnoch nen salat zu machen .

was bekomm ich bei mcdreck für 7euro und vorallem werde ich dafür mit 2 leuten satt?

wie sieht das aus, wenn man noch 2 kinder dazu nimmt? komm ich da mit den 10 euro hin, die mich 8 selbstgemachte burger + salat kosten würden?
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G.S. ehemaliger Bundeskanzler der B(ananen) R(epublik) D(eutschland):
"Was wir machen ist gut, die Menschen verstehen es nur nicht!"
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« Antworten #13 am: 11. Mai 2005, 07:50:42 »

Genau so ist das:
Geht eine vierköpfige Familie heute zu einem Fastfooder, schwupp, 10-20 Euro sind wenigstens im Handumdrehen ausgegeben. Meistens wird es ja noch teurer - da man sich irgendeinen Megaklops andrehen lässt.

Und wie schon unten aufgezeigt:
Für das Geld kann man sich daheim die vielfache Menge schmackhafter und "gesünder" (wenn das bei Mayo, Ketchup und Co überhaupt geht) machen.

Nur viele Menschen begreifen das nicht, bzw. manchmal enden die eigenen Fähigkeiten zur Bereitung von Speisen ja schon beim Aufstreichen von Marmelade aufs Brot.
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Galenit


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« Antworten #14 am: 11. Mai 2005, 11:19:50 »

Zumal die meisten Fastfoodspeisen durch ihre Inhaltsstoffe nur eine kurzfristige Sättigung erzielen, so das man nach kurzer Zeit das Bedürfniss hat, mehr zu essen, egal ob der Körper eigentlich schon genug hat, nicht umsonst heisst es, Fastfood macht dick.

Die selbstgemachten Burger sind aus der Lust auf Burger entstanden und dem sicheren wissen, das die Ketten nur Dreck verkaufen.
Mittlerweile haben sie sich in unserem Bekanntenkreis durchgesetzt und es gibt immer neue "Tips" für leckere Variationen, bzw. Bäcker die dafür gut geeignere Brötchen anbieten.
Auch für Kinder sind sie super, es macht halt doch mehr Spass in der Küche rumzusauen, als einem ewig dumm grinsenden Clown zu ertragen.

Den Tip mit dem Backofen kann ich auch nur jedem empfehlen, Burger und Frikadellen aus dem Backofen sind einfacher (man muss nicht an der Pfanne stehen) und gesünder (kein Fett zum Braten nötig) herzustellen und schmecken genausogut. Ausserdem kann man das Hack pur lassen, werder Ei noch Paniermehl ist nötig (ich hasse Frikadellen, die zu 50% aus Paniermehl bestehen, wenn ich ein Brötchen will, ess ich es dazu!).

Das viele nicht selber kochen kann ich eh nicht verstehen, es ist gesünder und meistens billiger als Fertigpamp.
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G.S. ehemaliger Bundeskanzler der B(ananen) R(epublik) D(eutschland):
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geishapunk


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« Antworten #15 am: 11. Mai 2005, 15:21:11 »

Zitat
Original von Galenit
es macht halt doch mehr Spass in der Küche rumzusauen,  

Dir vielleicht!
Mir nicht!

Zitat
Das viele nicht selber kochen kann ich eh nicht verstehen, es ist gesünder und meistens billiger als Fertigpamp.

Das mit dem billiger ist immer so die Frage. Viele rechnen immer nur den Einkauf im Supermarkt gegen den Preis beim Pizzaservice bspw., das ist aber zu kurz gedacht. Kochst Du selbst hast Du u.a. einen Zeitaufwand der rein theoretisch auch kostet, sowohl beim kochen als auch beim danach putzen/abwaschen!

Und dann ist es ja auch noch so das viele für sich alleine kochen müßten, und da fehlt dann vielen alleine deswegen die Motivation dazu!

Diese Aussage das selber kochen immer billiger ist habe ich schon vor langer Zeit als nicht so ganz korrekt entlarvt. Erst wenn Du viel, also für mehrere Personen kochst, fängt es an zu stimmen! Oder Du kochst absolut minimalistisch, und das ist dann auch nicht gesund auf Dauer!

Allerdings sind wir was McDonalds und Co angeht einer Meinung! Ich esse dann doch lieber im Asia Food im CAP (Legger und angemessener Preis) oder bestell was bei Prego!
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #16 am: 01. Juni 2006, 16:50:07 »

Die Gewerkschaft heißt „The McDonald's Japan Union (tentative)“, ist also sozusagen in Gründung und wird sich der JTUC-RENGO - Japanese Trade Union Confederation anschließen. McDonald's hat laut deren Aussagen in Japan fast 3.800 Restaurants mit ca. 130.000 Beschäftigten, davon 5.000 Festangestellte, teilt RENGO mit. 200 Gründungsmitglieder haben sich zusammengetan, darunter auch Verkausstellen-Manager und die Firmenleitung über die Gewerkschaftsgründung informiert. Damit ist dies die erste Gewerkschaft einer Hamburgerkette in Japan überhaupt.
Die neugegründete Gewerkschaft will mit der Geschäftleitung über die Arbeitsbedingungen sowohl der Teilzeitjobber, also auch der Festangestellten verhandeln, da einige der Verkausstellen-Manager gezwungen werden, bis zu 2.000 Überstunden im Jahr zu machen.
Das Management von McDonalds hat bereits zugegeben, dass sie es im letzten Jahr irgendwie verpasst hätten, so ca. 2.2 Milliarden Yen für mehr als 100.000 Arbeiter an Überstundenvergütung auszuzahlen. Dagegen hatte ein Verkausstellen-Manager geklagt. Der Betrag hört sich jetzt erstmal nach viel Geld an, wird auch für den Durchschnitts-Teilzeitjobber viel Geld sein, nämlich so ca. 150€ pro Mitarbeiter im Durchschnitt (Ergibt sich beim Stand von heute (Kurs=0.006952), also 2.200.000.000 Japanischer Yen = 15.296.430 Euro dividiert durch 100.000). McDonalds dürfte dies allerdings aus der Portokasse bezahlen!
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« Antworten #17 am: 30. Juli 2006, 11:36:36 »

Über 1.000 chinesische Arbeiter der Fabrik Hengli in Dongguan, einem Zulieferer von McDonald’s, haben letzten Samstag und Sonntag gegen ihre miserablen Arbeitsbedingungen rebelliert. Der Aufruhr begann in ihren Unterkünften. Er richtete sich gegen die erbärmlichen Löhne, schlechte Unterkunft, bis zu 70 Überstunden im Monat bei einer Arbeitszeit von 11 Stunden an sechs Tagen die Woche und die fehlende Bezahlung von Urlaubstagen und Krankheit. Die Behörden setzten über 100 örtliche Polizisten und spezielle Einheiten zur Niederschlagung von Aufständen gegen die Arbeiter ein. (http://www.china-labour.org)
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« Antworten #18 am: 30. Juli 2006, 12:40:43 »

Arbeiterin in China stirbt nach 24-Stunden-Schicht

Nach einer 24-Stunden-Schicht in einer chinesischen Fabrik ist eine Arbeiterin an Erschöpfung gestorben.
 Die 30-jährige Arbeiterin He Chunmei sei ins Koma gefallen und binnen kurzer Zeit gestorben, nachdem sie 24 Stunden ohne Pause in der Guangzhou Huaxin Handicraft Factory in der südlichen Provinz Guangdong schuftete, berichtete die Tageszeitung "China Daily".


Quelle
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« Antworten #19 am: 13. Januar 2007, 15:57:00 »

Klar ist Big Mac Dreck und MC Doof ne Drecksfirma, aber der Vergleich ist doch interessant
Big Mac: Argentinier müssen 100 Minuten arbeiten
   
Argentinische Verbraucher müssen derzeit anderthalb Stunden arbeiten, um sich einen Big Mac bei McDonald´s leisten zu können.
 Das ergab die von der Nachrichtenagentur Reuters traditionell erhobene Umfrage in 13 Ländern.

Damit stehen die argentinischen Konsumenten in Lateinamerika mit am besten da. In Mexiko „kostet“ ein Big-Mac 153 Minuten (zwei und eine halbe Stunde) und in Brasilien 176 Minuten (2,93 Stunden)
. Am leichtesten haben es die Chilenen. Hier müssen Arbeitnehmer nur 43 Minuten arbeiten.

Weltweiter Spitzenreiter ist Australien.
 Hier muß ein Arbeitnehmer nur 16 Minuten Arbeit investieren, um sich einen Big Mac leisten zu können.
 Am schwersten haben es dagegen Südafrikaner und Ägypter: zwischen vier und fünf Stunden Arbeit braucht ein dortiger Konsument, um das nötige Geld zu sammeln.

Quelle
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« Antworten #20 am: 14. Januar 2007, 20:45:26 »

Ha, ich bin randstadt-Mitsklave (gottseidank bis Montag nur noch)

bie den Hungerlöhnen von Randstadt muss ich 27 Min (Angenommener Produktpreis von 2,65EUR) für son Teil arbeiten!

*heul* ich krieg fast so wenig wie ein Chilene!!!  cry

is nich bös gemeint, aber das im angeblichen "Hochlohnland" Deutschland!

Absurd!
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www.dasbash.de.vu
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« Antworten #21 am: 15. Januar 2007, 09:10:19 »

Ein "Top"- Manager haut sich mit einem Augenzwinkern gleich mehrere big mac`s in den Kopf.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
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« Antworten #22 am: 27. Februar 2007, 21:38:27 »

Zitat
McDonald’s ist Deutschland

München. McDonald’s hat im vergangenen Jahr den höchsten Umsatz seiner 35jährigen Geschichte in der BRD erzielt. Der Verkaufsumsatz der 1276 Restaurants stieg 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent auf 2,57 Milliarden Euro, sagte McDonald’s-Deutschlandchef Bane Knesevic am Dienstag in München. Angaben zum Gewinn machte das Unternehmen nicht.

(AP/jW)

Quelle: http://www.jungewelt.de/2007/02-28/047.php

Mahlzeit...
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Grüße


Sozialismus!
Siegener


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« Antworten #23 am: 28. Februar 2007, 10:44:53 »

Ich muß an dieser Stelle einmal dem Eintrag mit den versprochenen Aufstiegschancen und der Assistentenstelle wiedersprechen.
Ein wenig kann ich da aus dem "Nähkästchen" plaudern.
Es gab bis 2001 tatsächlich gute Möglichkeiten bei McD etwas zu werden.
Fremdberufler wurde heftig umworben.
Obwohl mit der Euroeinführung die Gewinne rückläufig waren und im Ruhrgebiet eher rot waren.

Man hat nur ein paar Dinge die man irgendwie schnell hinter sich lassen muß.
Dazu gehört, dass in NRW eine starke intolerante Frauenlobby in der Verwaltung sitzt und Mitarbeiter im Management mit Migrationshintergrund ebenfalls einen eigenen Strang bilden.
Aus diesen Bereichen gibts also 0 Rückhalt oder Informationen.
Es werden sehr viele unbezahlte Überstunden erwartet (üblich waren bis vor kurzem pro Frühschicht tgl. 2 - 4 und in der Nachtschicht ebenfalls).
Wer nun glaubt, dass man dafür etwas erhält ist auf einem schmalen Holzweg. Die Gebietsleiter (meistens jene die ein Studium abgebrochen haben, keine Ausbildung besitzen und nur McD kennen) haben wegen ihrer Verästelung in den beiden Strängen kaum Probleme mal eben wie ein Berseker in die Reihen zu schlagen. Ständig werden Zielvorgaben geändert oder gegenüber der normalen Mitarbeiter anders vertreten. Als Assistent ist man dann der totale Depp, weil jeder Restaurantmanager oder Gebleiter vor privaten Anrufen mit ANUGA-Aktivitätsandrohung kuscht.

Den Gipfel soll allerdings ein ehem. Gebietsleiter, wohnhaft in Mönchengladbach, sein. Er hat stets Änderungen vollzogen. Assistenten im Urlaub zurechtgewiesen und zum Wohle der Inc. auch mal den Pinocchio gespielt. Unter dem enormen Druck wich kein Assistent der Frühschicht (Beginn 5/6 Uhr - Ende dann 13/14 Uhr) bei Umsatz vom Arbeitsplatz. Blöd nur, wenn der Umsatz wegen der Lage bis 22 Uhr nicht zurückging. Außerdem stehen Vorwürfe im Raum, die besagen, dass dieser Herr die Mitarbeiter zu einer Form der Steuerhinterziehung angehalten hat. Driveverkäufe mußten ab einer bestimmten Uhrzeit ansteigend sein. Ohne Kunden brauchte man dann etwas Einfaltsreichtum. Ansonsten stand die eigene Durchsetzungsfähigkeit zur Debatte.

Letztendlich kann man McD in NRW eine Form von Rassismus gegenüber "normalen" Assistenten vorwerfen.
Wers nicht glaubt kann sich dort einmal bewerben und dann versuchen, eine vernünftige Linie über 2 - 3 Jahre durchzusetzen.

Auf zur Hygiene... die ist eigentlich tadellos.
Wenn der Assistent funktioniert und die Zeit hat Kontrollen zu betreiben.
Ein ackernder Assi im Verkauf und der Produktion entspricht NICHT den Anforderungen der Inc. an das Stellenprofil.

Aber das alles ist dem "Besatzerbrötchenausteildienst" aus dem gelobten Land zunächst egal.

Das Kapital bestimmt die Rahmenbedingungen.
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Benutztes Geschirr schimmelt nicht,
wenn man es einfriert!
funshopper_de


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« Antworten #24 am: 04. April 2007, 01:09:12 »

Ich arbeite seit nun knapp 10 Jahren bei dem Burgermagnaten.

In dieser Zeit liegen aber 1 1/2 Jahre zusammengerechnet eine Pause in denen ich mich in anderen Berufen umgesehen habe, Kellner, Mobiler Pflegedienst etc.

Aber aufgrund der noch schlechteren Arbeitsbedingungen bin ich immer wieder zu Mc Donald´s zurückgegangen.

Warum, werden sich nun einige fragen?! Wie kann man so bescheuert sein.

Dazu ein paar Hintergrundinfos:

1. es gibt eine geregelte Arbeitszeit (auch wenn es Schichtdienst ist)

2. der Stundenlohn ist zwar nicht der höchste, jedoch durch das freie Personalessen und Getränke schenkt einem die Firma nochmal zum Lohn ca. 250,- € im Monat (Steuerfrei bis zu einem gewissem Satz)

3. ich von Anfang als Mitarbeiter angefangen habe, und einen sehr guten Restaurantleiter beim Lizenznehmer hatte. Mit dem konnte man Pferde stehlen gehen, und das Prinzip eine Hand wäscht die andere und zwei das Gesicht hat er täglich praktiziert.

Und dadurch hatte ich eine Menge Spaß an meiner Arbeit bei Mc Donald´s.

Ich begann also meinen ersten Tag am 04.10.1995 in Lübeck in der Breiten Strasse meinen Dienst.

Nach ca. 6 Monaten war ich Crewtrainer und habe mich dann um neue Mitarbeiter gekümmert und ausgebildet sowie die vorhandenen Mitarbeiter weiter geschult.

Bis ich dann 1997 nach Hamburg umgezogen bin.
Dort hab ich dann am Dammtorbahnhof wieder bei Mc Do angefangen.

Die Arbeit ist standadisiert und in jedem Mc Donald´s gleich, überall auf der Welt.
Nach einem halben Jahr war ich wieder Crewtrainer.
1998 die erste Pause von 15 Monaten.

In dieser Zeit hab ich 6 wochen bei Burger King gearbeitet (als Schichtleiter) und den Rest als Kellner in 2 verschiedenen Restaurants.
Bei BK hab ich festgestellt das dort klar andere Herstellungsverfahren bestehen die ich jedoch für weitaus fragwürdiger hielt als ich es durch Mc Donalds gewohnt war.

Nach meiner Zeit als Kellner (schlechte Bezahlung, Arbeitszeiten mit bis zu 16 Std. am Tag) hab ich dann die Schnauze voll gehabt und bin wieder zurückgegangen.

Nun hab ich meine damalige Assistentin in einem anderem Restaurant als Restaurantleiterin enttdeckt.
Meine Chance wieder bei Mc Donalds einzusteigen.

Also wieder einen Vollzeitvertag mit 173 Std. im Monat.
2000 hab ich mich dann für die EXPO in Hannover beworben und bin dann für 6 Monate nach Hannover gegangen und habe auf der EXPO für Mc Donald´s gearbeitet.

Anfang des Jahres 2000 hab ich mich für den Posten des Vorarbeiters beworben, aber dadurch das ich mich für die EXPO beworben habe, konnte ich nicht befördert werden, da ich ein halbes Jahr nicht zur Verfügung stehe.
Anfang 2001 gab es einen Wechsel des Restaurantleiters.
Ich schrieb erneut eine Bewerbung zum Vorarbeiter (es kam niemals eine Antwort, nicht mal die Unterlagen erhielt ich zurück).

September 2001 dann eine kleine Pause von 3 Monaten.
Diesmal abgeworben von einem Mobilen Pflegedienst (bei dem ich schon 6 Monate nebenbei gearbeitet hatte).

Da auch dort die Arbeitsbedingungen katastrophal waren (die vorher so nicht absehbar waren, da ich immer nur an freien Tagen da gearbeitet hatte), rief ich meinen alten Restaurantleiter an, der jedoch hatte nach meiner Kündigung 3 neue Mitarbeiter eingestellt.

So stellte ich mich dann wieder am Dammtorbahnhof vor.
Wurde wieder eingestellt, diesmal gleich als Crewtrainer.
Im Januar 2002 schrieb ich dann wieder eine Bewerbung zum Vorarbeiter.
Auch diesmal keine Antwort. Da es seit 2001 einen neuen Beruf gibt "Fachmann/Fachfrau für Stytemgastronomie" könne man meine Bewerbung nicht berücksichtigen da man auf die Azubis setze (so die Aussage meines damaligen Restaurantleiters vom Dammtor).

Juni 2003 bekam unser Restaurant 3 Satellites (Satellites sind sehr kleine Restaurants nur mit Stehplätzen und einem geringem Standartangebot).

Ich wurde gefragt, ob ich Interesse hätte einen Satellite zu leiten.
Ich ließ mir die Chance nicht entgehen, und wurde dann zum Crewchief ausgeblidet.

Dazu habe ich dann noch zwei Azubis im zweiten Lehrjahr bekommen, die mich dann ausgebildet haben.
Dies war dann eigentlich mein Einstieg ins Management.
Aufgrund meiner Vorerfahrung was meine Bewerbungen zum Vorarbeiter betrifft, hab ich diesmal entschieden gehabt keine weitere Bewerbung zu schreiben, sondern die Vorgesetzten sollten auf mich zu kommen.

6 Monate hab ich den Satellite sehr erfolgreich geleitet, als man mich dann wieder in ein großeses Restaurant versetzt hat, da man meinte das ich mit meinen Fähigkeiten im Satellite untergehen würde.

Alles was ich heute im Bereich Management gelernt habe, hab ich von zwei Azubis im zweiten Lehrjahr in sechs Wochen gelernt.

Und nun beginnen die eigentlichen Probleme:
1. Um in die nächste Tarfigruppe zu kommen (TG4) muß man als Crewtrainer 12 Monate als Crewchief gearbeitet haben, bevor die Tarifgruppe angepaßt wird.

2. Ein Crewchief ist "nur" ein Teilschichtführer und darf max. in der Frühschicht 4 - 6 Std. alleine Schicht führen oder am Nachmittag 2-3 Std. als Vertretung bei Meetings etc.

Aufgrund meiner Tätigkeiten im Satellite, wurde ich plötzlich entgegen der Company Richtlinien als Vollwertiger Schichtführer eingesetzt.

Zu meinen Aufgaben in dieser Zeit gehörte ebenfalls das Öffnen und Schließen des Restaurants, Inventuren, Kassenabrechnungen, Bankeinzahlungen, Tagesabschluss, Patty Cash Belege erfassen, Dienstplangestaltung, Bestellungen von Waren bei WLS über Weblog sowie die Annahme von Lieferungen und die alleinige Schichtführung mit allen dazugehörigen Aufgaben.

Dies ist aber nach den Richtlinien strengstens verboten, da ein Crewchief nicht über die entsprechende Ausbildung verfüge.

Dies wußte aber selbst unsere Marktdirektorin Head Operations, da sie 2x die Woche vorbeischaute und mich sehr oft auf Schicht angetroffen hat.

Nach 1 1/2 Jahren und einem Gebietsleiterwechsel, kam mein Restaurantleiter auf die Idee wie schon so oft zu vor mich zu motivieren doch noch eine Bewerbung zu schreiben.

Ich erklärte ihm nochmals das ich bereits 3x eine Bewerbung geschrieben habe und keine Antwort bekommen habe und ich diesmal erwarte das man auf mich zukommt.

Gesagt getan, unsere neuer Gebietsleiter kommt auf mich zu und fragt mich ob ich Interesse daran habe, Vorarbeiter (jetzt heißt es Shiftleader) zu werden.(September 2005)

Ich sagte ihm, das ich leider keine abgeschlossene Berufsausbildung und nur einen Hauptschulabschluß habe.
"Das sei kein Problem" wurde mir versichert.

Ich sagte also zu unter einer Bedingung, das ich gerne in ein anderes Restaurant möchte.
Gesagt, getan. Oktober 2005 wurde ich dann von der Mundsburg in die Eiffestrasse versetzt.

Seit diesem Zeitpunkt bin ich also nun in der Eiffestrasse.
Also schrieb ich mitte Oktober mit meinem neuem Restaurantleiter zusammen meine vierte Bewerbung.
Im November wurde ich dann von unserem Gebietsleiter zudem noch in 5 anderen Restaurants als vollwertiger Schichtführer eingesetzt, und davon überwiegend Nachtschichten (zur Erinnerung Nachtschichten sind für Crewchiefs in alleiniger Schicht eigentlich verboten).

Im März 2006 ging ich dann regulär wieder zurück in die Eiffestrasse.
Ich bin seit Dezember 05 meinem Gebietsleiter natürlich immer wieder auf dei Füsse getreten was nun mit meiner Bewerbung sei.

Ich erhielt keine Antwort. Im März hatte ich die Nase voll und trat meinem Gebietsleiter wieder auf die Füsse. Dann kam nur die Antwort "Ich soll halt nochmal ein Brief an die Verwaltung schreiben!"

Gesagt getan,im April nach dem Urlaub meines Gebietsleiters schrieb ich nen kurzen 3 Zeiler das ich gerne ein Personalgespräch hätte .
Diesmal hab ich nicht so lange auf eine Antwort gewartet.
Da ich wieder erwartet keine Anwort erhielt, schrieb ich dann im Mai unsere Marktdirektorin eine Email, das ich mich beworben habe etc.

Prompt hatte ich am nächsten Tag eine Antwort von Ihr das sie das weiterleiten wird.
Ein paar Tage späte hatte ich dann Besuch von meinem Gebietsleiter und seiner Vorgesetzin Besuch im Restaurant.
Ich erklärte ihr das ganze nochmal (seit dem Satellite und der Bewerbung).
Sie versprach sich drum zu kümmern.

Am 31.05. hab ich dann endlich mein ersehntes Gespräch im Service Center. was sich mir dann dort erbot, war das "hintervotzigste" was ich jemals bei Mc Donald´s erlebt habe.

"Wir können Sie nicht befördern weil Ihnen die schulischen Qualitäten fehlen!"

"Eine Interne Weiterbildung kommt für Sie nicht in Frage!"

"Wenn Sie damit nicht leben können bieten wir eine Abfindung an!"

"Diese Vorraussetzungen sind vom Vorstand verabschiedet worden!"

Ich saß da und wußte nicht wirklich wie mir geschieht.
Egal was ich für Argumente brachte etc. man verweigerte mir also nach knapp dreijähriger Tätigkeit im Management die Beförderung "nur" weil ich keine abgeschlossene Ausbildung oder eine mittlere Reife vorweisen kann.

Aber in dieser Zeit hat mein Bildungsstand dafür gereicht um alleinige Schchten und Verwantwortung für 5 verschiedene Restaurants während meiner Schichten zu übernehmen.

Dann wurden mir 3 Möglichkeiten eröffnet:
1. externer Bildungsweg (Unterstützung durch die Firma Fehlanzeige)
(Bei Vollzeitbeschäftigung, Unterhaltszahlungen und einem Dienstplan mit überwiegenden Nachtschichten nicht wirklich realisierbar)

2. Ich nehme die Abfindung an und gehe zu einem Lizenznehmer, da dieser nicht an die Vorgaben des Vorstandes gebunden sei.

3. Oder ich bleibe was ich bin, Crewchief, ein Mitarbeiter.
Wörtlich:
Crewchiefs dürfen keine alleinige Schichten führen, haben weder PC, Tresor noch Schlüsselgewalt, ein Crewchief darf max. Übertippungen machen.

Die Antwort an sich war nicht so niederschmetternd wie die Tatsache, das diese Antwort knapp 8 Monate gebraucht hat und ich in dieser Zeit nur Mittel zum Zweck war.

Das ich mit der Antwort nicht wirklich zufrieden war, dürfte wohl klar sein.
Im Vorfeld des Gespräches beantragte ich ein Zwischenzeugnis.

Da ich mich damit nicht abfinden konnte und wollte, hab ich also direkt die Perosnalverwaltung in München angeschrieben um auf mein Problem aufmerksam zu machen.
Es kam wie es kommen mußte, mein Anliegen wurde nicht beantwortet.
Nach 2 Monaten Wartezeit hab ich die Schnauze voll gehabt und habe dann direkt unserem Vorstandsvorsitzenden von Mc Donald´s Deutschland Bane Knezevic eine fetige Email geschrieben, über das Fehlverhalten meinr Vorgesetzen, langen Wartezeiten auf Antworten etc.

Ich bekam zwar eine Antwort, zwar nicht von Bane Knezevic persönlich sondern seinem Stellvertreter und hatte dann im November 2006 erneut ein Gespräch im RSC.

In meinem Zwischenzeugnis stand nicht drin was ich tatsächlich in den Jahren getan habe, sondern lediglich meine vertraglichen Leistungen.
Dieses hatte ich ebenfalls in der Email beklagt.

Beim letzten Gespräch saß ich also 3 verdutzten Gesichertn gegenüber die nicht versehen konnten / wollten, warum ich dem Vorstand schreibe.
Meine Ausführung kurz und knap:
"Wenn der Vorstand die Einstellungs und Beförderungsbedingungen so verfasst hat, dann soll der Vorstand auch wissen was mit den Menschen passiert die in gewissen Positionen gearbeitet haben und teilweise immer noch arbeiten!"

Mein Zwischenzeugnis könne nicht geändert werden, man könne nicht bestätigen was ich nie gewesen bin (ne klar, weil sie dann einen Fehler zugeben müßten).

Nach 20 Minuten hab ich dann das gespräch beendet weil es von Anfang an keinen Sinn hatte.

Ich schrieb also eine Bewerbung an einen Lizenznehmer mitte Dezember 06. Mitte Januar diesen Jahres rief ich dann bei dem Lizenznehmer an um nachzufragen was mit meiner Bewerbung sei.
Ich erhielt sogleich telefonisch eine Absage, man setze lieber auf Frischfleisch als auf alteingesessen.

Also nun erstmal abgefunden mit meiner Situation das ich wohl nur Crewchief bleiben werde, kommt nun der Knaller:

Am 02.04.07 war unsere neue Marktdirektorin bei uns im Restaurant (die gleiche Dame bei den beiden Personalgesprächen, zur damaligen Zeit Stellvertreterin).
Mein Restaurantleiter (ich war grad im Drive als Order Taker (Bestellungsannahme) sagte mir ich solle Mikrofon an einen anderen Mitarbeiter übergeben und ins Büro kommen.

Im Büro angekommen, war ich sehr verwundert das unsere Marktdirektorin da saß.
Ich sollte Fentser und Tür schließen und ich dachte mir nur, was kommt jetzt.

Sie fing an:
"in Glinde eröffnet ein Lizenznehmer im September ein neues Restaurant und es würde dringend Management benötigt. Hr. XXXXX...."

Ich unterbrach Sie, weil es nämlich genau der Lizenznehmer war bei dem ich mich beworben hatte und eine Absage erhielt.
Nach Ihrer Aussage könne der Lizenznehmer mit meinem nichts anfangen als sie mich beim Namen nannte.

Von dem Moment an wußte ich das der Braten stinkt den man mir zum Fraß vorwerfen will.

1. Ich bin jetzt seit 5 Jahren wieder im Unternehmen, ungekündigt, Vollzeitvertrag, daher nicht so einfach kündbar.

2. Beim ersten Gespräch im RSC wurde mir eine Abfindung von 2500,- € angeboten (0,5 mtl. Gehalt pro Jahr)
Die ich aber abgelehnt habe.

Um also einer Klagedrohung zu entgehen, versucht man mich nun also mit dem Lizenznehmer Angebot zu locken.

So würde man nicht nur der Klage und der Abfindung umgehen, sondern man hätte mich sofort aus der Firma raus.

Beim Lizenznehmer hab ich dann einen neuen Arbeitsvertrag und bin dann innerhalb der Probezeit kündbar und dagegen kann ich nichts übernehmen.

Vielleicht habt Ihr ein paar Tipps für mich, wie ich mich nun am besten verhalten sollte.
Gespeichert

MfG funshopper_de
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