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Autor Thema: Kinderarmut  (Gelesen 80130 mal)
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Kuddel


Beiträge: 11118


« Antworten #75 am: 23. Oktober 2017, 12:19:23 »

Zitat
Studie zur Kinderarmut
Einmal unten, immer unten


Familien mit Kindern können sich in Deutschland nur selten aus finanziell schwieriger Lage befreien. Das ist das Ergebnis einer Langzeituntersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

In Deutschland leben demnach rund 21 Prozent aller Kinder mindestens fünf Jahre dauerhaft oder wiederkehrend in Armut. Weitere zehn Prozent befinden sich an der Grenze zwischen dauerhaft gesicherter und nicht gesicherter Lage und rutschen immer wieder in Armut. Knapp 69 Prozent leben dauerhaft in gesicherter Lage.

Wichtigstes Ergebnis der Studie: Nur wenige Haushalte mit Kindern schaffen eine substanzielle Verbesserung ihrer Lage. Innerhalb eines Jahres lag der Anteil der Familien, die den Sprung aus der Armut geschafft haben, zwischen 16,4 und 3,7 Prozent, je nach Startvoraussetzungen. Besonders schwertun sich dabei Haushalte, die auf Sozialleistungen angewiesen sind.

Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass eine anhaltend wirtschaftlich schwierige Lage negative Folgen für die Zukunftschancen vieler Kinder hat: Sie müssen häufiger eine Klasse wiederholen, haben schlechtere Noten und leiden häufiger an gesundheitlichen Einschränkungen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kinderarmut-bertelsmann-stiftung-stellt-langzeitstudie-vor-a-1174192.html
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Gino


Beiträge: 16



« Antworten #76 am: 05. Juli 2018, 23:40:01 »

Aus dem gleichen Artikel

Zitat von: Dräger
"Die zukünftige Sozialpolitik muss die Vererbung von Armut durchbrechen. Kinder können sich nicht selbst aus der Armut befreien - sie haben deshalb ein Anrecht auf Existenzsicherung, die ihnen faire Chancen und gutes Aufwachsen ermöglicht",

Nicht gut betuchte essen qualitativ schlechteres Essen, wohnen in kleineren Wohnungen und haben wesentlich mehr Ablenkungen, was es schwerer macht sich zu konzentrieren. Mit einem Kind ist es schon schwer dem Kreislauf des Konsums zu entgehen und sich eventuell selbstständig zu machen.

Selbstständigkeit ist der einzige Weg der aus der Armut führt. Sozialhilfe hat/hatte(?) Kredite für Selbstständigkeit. Sich selbstständig zu machen schiebt die Verantwortung auf einen selbst und braucht kein Kollektiv um Erfolg zu haben.

Kommunen können mittels Kredite Mikrogeschäfte auf die Beine stellen. Selbstständigkeit kann man erlernen und es ist ein trauriges Bild die das Fernsehen, Die Unternehmerschaft, die Gewerkschaften, die Sozialverbände es nicht gebacken kriegen so eine Sache anzuschieben.  

Beklagen hat noch keinem zu Erlösung seiner Probleme verholfen.
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Kuddel


Beiträge: 11118


« Antworten #77 am: 10. Juli 2018, 18:37:09 »

Na Gino, du neoliberale Propagandaschleuder, was willst du in diesem Forum?
Zitat
Selbstständigkeit ist der einzige Weg der aus der Armut führt.
Reicht es nicht, daß die Jobcenter diesen Müll ihren "Kunden" predigen? Die Betroffenen geraten so in non-stop Beschäftigung, kein Feierabend, kein Wochenende, die Armut bleibt, oftmals "Selbstständigkeit" mit Aufstockung vom Amt und am Ende landen viele in Verzweiflung und Überschuldung.

Dabei nennst du das Problem beim Namen:
Zitat
Sich selbstständig zu machen schiebt die Verantwortung auf einen selbst und braucht kein Kollektiv...
Der Siegeszug der Wirtschaft mit sensationeller Bereicherung der Reichen, schuf auf der anderen Seite die Verarmung großer Teile der Bevölkerung. Das war nur möglich durch die Vereinzelung der Ausgebeuteten. Die wichtgsten Möglichkeiten sich wirkungsvoll zu wehren, liegen in Zusammenhalt und Solidarität der Einfachen Leute. Wenn du hier gegen die kollektive Notwehr argumentierst, wendest du dich gegen die Selbstverteidigung der Ausgebeuteten.

Mit diesem Weltbild hast du dich hierher einfach nur verirrt und wärst in einem FDP - oder Faschoforum besser aufgehoben.


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counselor


Beiträge: 3041



« Antworten #78 am: 11. Juli 2018, 19:55:03 »

Selbstständigkeit ist der einzige Weg der aus der Armut führt. Sozialhilfe hat/hatte(?) Kredite für Selbstständigkeit.
Sozialhilfe hat keine Kredite für Selbstständige.
Kommunen können mittels Kredite Mikrogeschäfte auf die Beine stellen.
Kommunen sind keine Banken. Und viele kleine Selbstständige befinden sich mit ihren Mikrokrediten in einer Schuldenfalle, weil sie horrende Zinsen zahlen müssen.
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6348


« Antworten #79 am: 11. Juli 2018, 20:10:52 »

Was dieser "Gino" vorschlägt, ist eine Frechheit. Mikrokredite haben bereits genug Unheil in den Entwicklungsländern angerichtet:
http://www.fr.de/kultur/armutsbekaempfung-die-mikrokredit-luege-a-870241
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
BGS
Polarlicht


Beiträge: 2881



« Antworten #80 am: 12. Juli 2018, 05:22:36 »

In der Tat musste ich gerde lachen ueber "Ginos" "Selbstständigkeit kann man erlernen... ."

Völliger Blödsinn. Manche werden fuer sowas geboren, andere nicht. Die mit dem goldenen Löffel im Mund geborenen heroisieren so etwas natuerlich und verschweigen, dass sie selbst zinslos Geld in Massen aus ihren Familien "geliehen" bekommen fuer ihre meist beknackten, ausbeuterischen sogenannten "Geschäftsideen" auf unsere Kosten.

MfG

BGs
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
dagobert


Beiträge: 4530


« Antworten #81 am: 12. Juli 2018, 11:56:34 »

Nur zur Erinnerung:
In diesem Thread geht es um Kinderarmut, nicht um Selbständige.

Ihr müsst nicht über jedes Stöckchen springen ...
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