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Autor Thema: Die faulenTricks der Arbeitsämter - REPORT Mainz v. 09.02.04  (Gelesen 81844 mal)
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Jürgen
Gast
« Antworten #25 am: 24. Februar 2004, 18:26:51 »

Hallo PE-TAG,

ich warte noch auf eine Antwort von Dir.
Kommt die noch ?

Danke !

Gruß
Jürgen
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Jürgen
Gast
« Antworten #26 am: 27. Februar 2004, 11:40:38 »

Hallo PE-TAG,

ich warte noch auf eine Antwort von Dir.
Kommt die noch ?

Danke !

Gruß
Jürgen
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Jürgen
Gast
« Antworten #27 am: 04. März 2004, 17:30:14 »

Hallo PE-Tag,

sind Dir mrine Fragen zu unangenehm oder bist Du in Urlaub ?.

Wie überprüfen denn nun MA der BA die Bruttolöhne der Stellenangebote, in Bezug auf den § 36 des SGB III und dem Urteil des BAG vom 23.05.2001 ?

Keine Antwort ist auch eine Antwort !

Gruß
Jürgen
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Ines


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« Antworten #28 am: 31. März 2004, 14:50:23 »

Hallo,

ein interessanter beitrag, nur vermute ich, dass er nicht die Auswirkungen haben wird, die wir uns wüschen: diese verfahrensweise wird gefordert unf gefördert und kaum einer nimmt Anstoß an solchen Methoden.

Hier in MD läuft das noch viel einfacher ab: Mir ist ein Fall bekannt, da bezog jemand AlHI unter dem regelsatz der Sozialhilfe. Er beantragte Hilfe zum lebensunterhalt um wenigstens über die Runden zu kommen. Sozialhilfe wurde rechtswidrig verweigert (der ermittelte Betrag sei nicht erstattungsfähig, darum nicht auszuzahlen: rechtlich nicht haltbar), aber während dieser existenziellen Not wurde ein Arbeitsangebot gemacht, dass der Arbeitslose weder prüfen, noch annehmen oder ablehnen konnte: Er hatte kein geld. Die Sperrzeit folgt auf dem Fuß: Natürlich sofort und "vorläufig", ein Widerspruchsbescheid wird nicht abgewartet. Das Sozialamt kürzt dann auch gleich um 25 % den regelsatz, so dass es dramatisch eng wird. Derzeit sind die Leistungen der Sozialhilfe auch eingestellt: Permanente Arbeitsverweigerung, obwohl nur ein Arbeitsangebot nach § 19 BSHG ergangen ist. Dieses konnte aus gleichen gründen nicht geprüft werden, mit 230 € im Monat, ohne Strom und Telefon, kann kein mensch sich arbeitsbereit halten. Ein weiteres Arbeitsangebot ist nicht ergangen. Trotzdem wurde die Hilfe eingestellt, samt Mietzuschuss.

Fakt: Innerhalb eines halben Jahres rauscht man durch alle sozialen "Sicherungsnetze", wenn die Ämter es wollen und wenn sie so effektiv zusammenarbeiten wie in MD.

Interessieren tut das keinen. Die presse schreibt nur das, was das Amt sagt : http://www.trans-parent.net/transparent/reaktionen/volksstimme/ausschnitte/7.jpg und Politiker leiten immernur weiter: Deutschland ist im Arsch.


Nachzulesen ist all das unter http://www.trans-parent.net

Ines
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Gottwalt


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« Antworten #29 am: 02. Januar 2005, 13:34:41 »

Hallo PE-tag,

was Du uebersiehst: Gerade bei Alleinerziehenden ist folgendes Realitaet (und _muss_ beruecksichtigt werden): Solange die Arbeitslosigkeit besteht, kann, soll und muss selbst eine vorhandene Ganztagsbetreuungsstelle aufgegeben werden. Sprich: Ein Ganztagskindergartenplatz z. B. verfaellt einfach.
Sobald wieder ein echter Job, eine echte Beschaeftigung mit mehr als 20 Stunden woechentlich nachgewiesen werden kann, entsteht wieder Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Da Ganztagsbetreuungsplaetze Mangelware sind, ist der Anspruch aber wieder mit einer Wartefrist verbunden. Fuer die Wartezeit muss mal halt privat Ueberbrueckung organisieren.

Das ist alles _nicht_ trivial.

Diese Zusammenhaenge kennt jeder Arbeitsvermittler, und jeder Arbeitsvermittler weiss explizit um die Betreuungssituation der Kinder der von ihm betreuten Alleinerziehenden. Das heisst, es ist in jedem Einzelfall klar (und auch per Aktennotiz vermerkt), wie lange die Vorlaufzeit bis zur moeglichen Arbeitsaufnahme ist.

Sollte dies nicht geklaert sein, so ist dies ein Versaeumnis des Arbeitsvermittlers.

Und diese Vorlaufzeit zur Klaerung der Betreuungssituation bedeutet nicht, dass der Antragsteller dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfuegung stuende. Auch das ist Dir und allen anderen Arbeitsvermittlern klar.
Auch deshalb ist es klar, da Widersprueche gegen Sperrbescheide, die aufgrund des geschilderten Vorgehens erfolgen, stets erfolgreich sind.

Schlussfolgerung: Es _kann_ sich nur um Schikane handeln.
Aber dies ist wirklich schon lange Praxis. Auch, dass grundsaetzlich fruehestens der dritte "Erstbescheid" korrekt berechnet wurde, und kein fehlerhaft erstellter Bescheid zu Gunsten des Antragstellers fehlerhaft ist.

Gruss

Gottwalt
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v-null


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« Antworten #30 am: 13. September 2005, 13:01:00 »

Hallo grissom

ich habe heute erfahren, daß die
"gleerten" de weltwirtschaftsinstituts kiel sich mal wieder was neues tolles für die faulen und allzu anspruchsvollen arbeitslosen ausgedacht haben (vorsicht! das riecht nach faschismus!). Arbeitslose sollen mit freizeitentzug dazu gebracht werden sich aktiver (und kontrolliert bzw. überwacht) um arbeit, auch für weniger lohn (denn ihre erwartungen bezüglich der entlohnung bei zukünftiger arbeit ist einfach "unrealistisch" hoch) zu bemühen.    
http://hartz.blogg.de/
oder
http://www.uni-kiel.de/ifw/pub/kkb/2005/kkb15_05.htm  zum nachlesen
wenn die da so weitermachen werden sie möglicherweise bald besuch von der
feuerwehr bekommen. Besonders ein herr björn christensen.
Und sowas wird uns als wissenschaft verkauft.
 Cheesy rolleyes
 grüße mit dem wunsch einer schnellen verbreitung dieser ungeheuerlichkeiten    
 v-null
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Karin


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« Antworten #31 am: 13. September 2005, 13:06:01 »

Habe den Artikel gelesen und bin entsetzt. Frage mich ab wann Arbeitslose wieder in Baraken über deren Tor "Arbeit macht frei" kaserniert werden.

Es ist doch nicht zu glauben. Und noch unglaublicher für mich ist, dass da ein so´n Klopper nach dem nächsten kommt, es eigentlich öffentliche Proteste bis zum abwinkeln geben müßte und doch die entsprechenden Gegenveranstaltungen eher lau bis gar nicht besucht sind. Will mir nicht in den Kopf.

Gruß
Karin
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v-null


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« Antworten #32 am: 18. Oktober 2005, 21:15:46 »

Zitat
Original von PE-tag
hi @all

r
die verfügbarkeit  beinhaltet auch jederzeit (!) ein arbeitsrechtsverhältnis, trainingsmassnahme, fortbildung oder ähnliches aufzunehmen.

ich kaufe mir ein auto, versichere es und fahre mit wissen und wollen bewusst mit 50 km/h frontal gegen eine mauer. verglichen mit dem bisherigen verhalten der ba würde mir die versicherung den vollen schaden bezahlen. verglichen mit der realität sieht der sachverhalt etwas anders aus: auto kaputt, versicherung zahlt nicht, ich der dumme.
jetzt könnte man natürlich sagen, das die ba keine vergleichbare versicherung ist. falsch gedacht. sie ist sehr wohl eine.

jetzt kommt der punkt warum die geänderte vorgehensweise der BA mitarbeiter.
in zeiten der doch etwas miserablen wirtschaftslage müssen gelder gespart werden. egal wo. wer sich jetzt nicht an regeln hält, die er gelesen, verstanden und unterschrieben hat, bekommt auch kein geld mehr aus der sozialversicherung.
die vorgaben kommen dabei wie oben schon behandelt aus der politik. das war zu cdu-zeiten so und ist auch jetzt wieder so. kohl hat im wahljahr halt alle mit ABM beglückt ("opium fürs volk") und schröder drückt auf andere weise die zahlen. fakt ist jedoch, der kunde hat sich an die regeln zu halten - genauso wie die BA.
jetzt könnte man natürlich meinen, die BA sollte mich endlich mal vermitteln. ist schon richtig, wenn sie könnte. die BA schafft keine stellen, sie vermittelt sie "nur". die beschwerde ist bei der BA also völlig falsch angebracht. die billigen schlagwörter aus den reihen der opposition (besonderen gruss an den FDP-arbeitsvermittler dirk niebel (MdB) von der arbeitsagentur heidelberg), dass die ba unfähig sei, hat sie ja schon zu cdu-zeiten gegenteilig bewiesen. die BA ist halt immer für eine negativ-schlagzeile gut - aber nur um von den jahrelang selber gemachten fehlern abzulenken.

im gesamtkontext gesehen kann man sagen: der wind wird kälter und steifer. der kuschelkurs ist vorbei. durch den politisch gewollten und auch nötigen umbau der BA wirkt sich das somit auf alle teilbereiche (innen und aussen) mit aus.

ach ja, der schöne spruch "der verhängt eine sperrzeit" ist so was von altbacken und falsch. eine sperrzeit TRITT aufgrund des VERHALTENS des kunden ein und nicht anders (§144)!

s

Lieber Anonymos

In deinem Beitrag sind so viele Unverschämtheiten gegenüber den Alos enthalten, daß mir der Verdacht kommt, daß du  für die Systemporopaganda gut bezahlt wirst.
Punkt1: Vergleich mit Autoversicherung-- Diejenigen, die sich bewußt und ohne Grund (z.B. maßlose Ausbeutung durch Sklavenhalter) in die Erwerbslosigkeit gestürzt haben, sind eine verschwindend geringe Minderheit, die die Gesellschaft nur zu einem tausendstel dessen belasten, was uns Wirtschaftskriminelle kosten (wenn überhaupt so viel). Was du da in die Welt gesetzt hast ist nichs anderes als gut verklausulierte Verleumdung.
Punkt 2: Offiziell haben die Mitarbeiter der BA durch die Hartz- Gesetze mehr Ermessensspielraum bekommen, setzen den jedoch komischerweise fast immer zu Ungunsten der "Kunden" ein, ja oft verstoßen sie in dieser Richtung sogar gegen eigene Gesetze.
Punkt 3: Geld wäre genug da, wenn sich die Hwerren Politiker mal bequemen würden, Korruption und (Groß-)Steuerhinterziehung mal wirklich zu bekämpfen, und nicht das wenige, was nach Steuergeschenken für die Reichen noch übrig ist für sinnlose und teuere Disziplinierungsmaßnahmen wie 1 E- Jobs, Bewerbungstraining durch unfähige Lehrer u. ä. verschleudern lassen würden.
 
Punkt 4: Wenn ich von einem Deinesgleichen oft genug verarscht worden bin, werde ich halt auch mal Bockig. Wie man in den Wald hineinruft, hallt es zurück. Schmiert euch das endklich mal unter die Nase! Abgesehen davon sehe ich, daß viele Sperren auch nur auf Grund von "Mißverständnissen" und "verlorengegangenen" Dokumenten verhängt werden. (Seltsam., daß solche Mißgeschicke immer zu Ungunsten der Alos ausfallen.)

Punkt 5:Ich hoffe daß der Kuschelkurs auch für die Ausbeuter und deren Knechte bald vorbei ist.

Ich lasse mich jedenfalls nicht zu einem ethisch fragwürdigen Arbeitsverhältnis zwingen und werde in solchem Fall alle!! Hebel in Bewegung setzen, um nicht für die Rüstung, Werbung, Rauschgifthandel und -Produktion (auch Alk/ NIkotin) oder Autoindustrie arbeiten zu müssen. Ich habe diesen ganzen Scheiß lange genug mitgemacht.
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Karin


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« Antworten #33 am: 18. Oktober 2005, 21:43:06 »

ach ja, der schöne spruch "der verhängt eine sperrzeit" ist so was von altbacken und falsch. eine sperrzeit TRITT aufgrund des VERHALTENS des kunden ein und nicht anders (§144)!

Ahhh so und das meinst du wirklich? Fakt ist das es einen sehr weit gefassten Ermessensspielraum gibt der allerdings nur sehr selten Anwendung zu Gunsten der Betroffenen genutzt wird. Der Sachbearbeiter kann da schon sehr nach eigenen Gutdünken vorgehen.
Da wird schon mal eine Sperre verhängt, weil ein Brief nicht angekommen ist. Die Göttin sei dank, wurde er per Einschreiben geschickt und konnte so nachgewiesen werden. Da kommt aber nicht mal eine Entschuldigung, das besagter Brief nicht in der Akte! gefunden wurde. Er war nämlich genau da wo er hingehörte. Wurde nur übersehen.
Zu solchen Vorkommnissen könnte ich einige Beispiele bringen. Und je mehr ich höre und erlebe komme ich zu dem Schluß das da schon eine gewisse Willkür hintersteckt. Anderfalls müßte ich totale Inkompetenz konstatieren. Obwohl, eines schließt ja das andere nicht aus.
Es kommt auch vor das Leute mit genau dem Gleichen Grundvoraussezungen und einer identischen Situation, von unterschiedlichen Sachbearbeitern unterschiedlich behandelt werden.
Und dieser Quatsch der Kuschelzeit ist vorbei. Wir haben nie einen Kuschelkurs  gehabt. Leugnen läßt sich nur nicht, dass es in den letzten 20 - 25 Jahren einen Sozialabbau gegeben hat, der uns aus einem einigermaßen funktionierenden, fortschrittlichen System allmählich aber sicher auf das Niveau eines Dritte Welt Landes runtergewirtschaftet hat.
Nicht weil ein funktionierendes Sozialsystem nicht finanzierbar wäre, dass wäre es mit Leichtigkeit, sondern weil einige wenige den Hals nicht voll kriegen. Und was sie sich nicht selber in den gefrässigen Schlund stecken wird ihnen von wirtschaftsgesponserten Politikern in den Arsch gesteckt. Da liegt das Problem.

Gruß
Karin
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« Antworten #34 am: 18. Oktober 2005, 21:48:18 »

Zitat
Original von leidgeprueft
pe-tag hat völlig recht. das von ihm angesprochene forum ist nicht öffentlich. sorry.
ansonsten ist die rechtslage nunmal so, dass jemand der leistungen bezieht, täglich erreichbar und verfügbar sein muss. das ist keine erfindung der arbeitsagentur sondern rechtslage und die wird nunmal vom gesetzgeber  soverabschiedet. wer das nicht ist, hat erstmal grundsätzlich kein anspruch.
ich gebe ja denen recht, die der auffassung sind, das das ding mit den alleinerziehenden nicht besonders nett war,aber rechtlich wohl völlig einwandfrei. hier wären eigentlich die kommunen am zug genügend flexible betreuung zu schaffen. vielleicht kommt das ja noch (man darf wohl noch träumen).
Richtig ist das vorgehen jedoch eigentlich schon. es geht nämlich genau darum die leute aus dem leistungsbezug zu schiessen, die kein bock auf arbeit haben. auch ich habe nämlich kein bock für diese zuzahlen.
und von denen gibt es genug siehe dieses forum

Auch dir, mein Sohn Brutus, siei gesagt: Diejenigen für die du deinen Rücken krumm machst und deren Abzocke du wirklich an dienem Geldbeutel spürst, sind nicht die paar Dumpfbacken, die sich um Arbeit drücken, sondern die, die dem Staat ihre Steuern hinterziehen obwohl sie die meisten Leisungen beziehen in Form von Subventionen, Investitionszulagen wiel sie drohen, sonst ins Ausland abzuwandern. die fahren mit (steuerbegünstigten) Spritschleudern, genannt Offroads, durch die Gegend, verpesten die Umwelt mit ihren Spritfressern und jammern rum, daß sie so viele Steuern, Löhne etc. bezahlen müssen und desswegen kein Geld haben (dazu kommen ca 100 MRD E die durch korruppte Polities und Verwalties in sinnlose Projekte verbraten werden). Wenn es gelänge, diesen Scheiß abzuschaffen, könnten vielleicht 1000x mehr der arbeitsscheuen Dumpfbacken ihre existenz auf deine Kosten fristen und dir (und anderen würde es trotzdem noch besser gehen
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Karin


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« Antworten #35 am: 18. Oktober 2005, 21:58:18 »

Fragwürdig ist auch noch wie sinnvoll dieses angeblichen "Weiterbildungsmaßnahmen" sind.
Profiling und Computerkurs. Meiner Meinung nach in den meisten Fällen nichts als Beschäftigungstherapie und Diszplinierungsmaßnahme.
Eine weitere Sache: In diesem unserem Lande wird danach geschrien dass sich fortgepflanzt wird, aber wir sind nicht in der Lage Rücksicht auf Kinder zu nehmen.
Sicher wäre eine Kinderbetreuung die flexibel ist wünschenswert. Allerdings ist ein Kind kein Schirm oder Hamster den man bei dem nächstbesten Willigen unterstellt.
Wünschenswert wäre eine Kinderbetreuung die kompetent ist. In der Kinder liebevoll gefördert werden und zwar auch wenn die Eltern arbeitslos sind. Hat nur einen Haken: DAS KÖNNEN SICH DIE MEISTEN NICHTS LEISTEN!!!! JEdenfalls nicht mit ALG II oder ALG I.
Ist nämlich auch so eine Sache die stinkt. Gute Betreuung für Kinder ist teuer, also nur für Besserverdienende, was gleich auch wieder Elite schafft. Und was die Möglichkeit eines guten Staatlichen Kindergartens betrifft, so sind hier die geförderten Plätze besetzt und die Warteliste ist ellenlang.

Gruß
KArin
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« Antworten #36 am: 18. Oktober 2005, 22:01:46 »

Zitat
Original von
Arbeit ist kein Spass, wer so was WILL ist doch pervers.
Was jeder braucht ist Geld.A[/quote)

Was du da schreibst, ist aber auch der letzte Scheiß. Denn irgendwer muß das, was du konsumieren willst ja auch produzieren, was natürlich arbeiten nötig macht. Außerdem habe ich noch keinen Menschen getroffen der (außer er wäre Krank) ohne Beschäftigung zufrieden war. Natürlich kommt es darauf an, was du machst, aber nur weil etwas Spaß macht und vielleicht auch kein Geld einbringt, heißt es noch lange nicht, daß es keine Arbeit ist.

Zitat
Dafür ordentlich arbeiten sind alle bereit. Das kann man anständig und einigermaßen fair durchziehen!
Da ist der Haken!A

Ich bin auch für gutes Geld nicht bereit in der Produktion von Mordinstrumenten (zB) zu arbeiten. Andrerseits sollte der Lohn, wenn man schon fremdbestimmte Arbeiten, die einem nicht unbedingt liegen und die anderen Profitte einbringen, wenigstens angemessen sein, was er meist  grade da nicht ist.
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bonum


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« Antworten #37 am: 21. Mai 2006, 18:19:44 »

Zitat
Original von PE-tag
hi @all

recht hübscher beitrag der da gesendet wurde. ja ja, die böse agentur für arbeit. immer wieder für eine schlagzeile gut.
das dumme an der ganzen sache ist nur wieder die verquerte und verzogene berichterstattung.
geh ich mal über zum kern des ganzen. die agentur existiert auf basis des grundgesetzes. dieses ermächtigt den bund (legislative) gesetze zu erlassen (z.b. SGBIII) und unter anderem die BA. diese hat dann dann die gesetze so auszuführen wie die politiker der vergangenen generationen diese erlassen hat. das war mit dem AFG so und ist uni sono mit dem SGBIII entsprechend.
die ba ist somit nur ein exekutivorgan des bundes (bundestag).
in der arbeitsgrundlage der ba (SGBIII) ist nun die arbeitslosigkeit genauer geregelt. arbeitslos ist nur derjenige der sich auch dem arbeitsmarkt (ergo der BA) auch zur verfügung (§118 pp.) stellt. wer dies nicht macht, ist nicht alo.
die verfügbarkeit  beinhaltet auch jederzeit (!) ein arbeitsrechtsverhältnis, trainingsmassnahme, fortbildung oder ähnliches aufzunehmen.
in der vergangenheit wurde dies recht lax gehandhabt. genau genommen haben die mitarbeiter der ba regelmäßig das gesetz gebrochen als sie ausflüchte der kunden haben durchgehen lassen. klingt hart ist aber so.
ich will das mal mit einem vergleich verdeutlichen:
ich kaufe mir ein auto, versichere es und fahre mit wissen und wollen bewusst mit 50 km/h frontal gegen eine mauer. verglichen mit dem bisherigen verhalten der ba würde mir die versicherung den vollen schaden bezahlen. verglichen mit der realität sieht der sachverhalt etwas anders aus: auto kaputt, versicherung zahlt nicht, ich der dumme.
jetzt könnte man natürlich sagen, das die ba keine vergleichbare versicherung ist. falsch gedacht. sie ist sehr wohl eine.

jetzt kommt der punkt warum die geänderte vorgehensweise der BA mitarbeiter.
in zeiten der doch etwas miserablen wirtschaftslage müssen gelder gespart werden. egal wo. wer sich jetzt nicht an regeln hält, die er gelesen, verstanden und unterschrieben hat, bekommt auch kein geld mehr aus der sozialversicherung.
die vorgaben kommen dabei wie oben schon behandelt aus der politik. das war zu cdu-zeiten so und ist auch jetzt wieder so. kohl hat im wahljahr halt alle mit ABM beglückt ("opium fürs volk") und schröder drückt auf andere weise die zahlen. fakt ist jedoch, der kunde hat sich an die regeln zu halten - genauso wie die BA.
jetzt könnte man natürlich meinen, die BA sollte mich endlich mal vermitteln. ist schon richtig, wenn sie könnte. die BA schafft keine stellen, sie vermittelt sie "nur". die beschwerde ist bei der BA also völlig falsch angebracht. die billigen schlagwörter aus den reihen der opposition (besonderen gruss an den FDP-arbeitsvermittler dirk niebel (MdB) von der arbeitsagentur heidelberg), dass die ba unfähig sei, hat sie ja schon zu cdu-zeiten gegenteilig bewiesen. die BA ist halt immer für eine negativ-schlagzeile gut - aber nur um von den jahrelang selber gemachten fehlern abzulenken.

im gesamtkontext gesehen kann man sagen: der wind wird kälter und steifer. der kuschelkurs ist vorbei. durch den politisch gewollten und auch nötigen umbau der BA wirkt sich das somit auf alle teilbereiche (innen und aussen) mit aus.

ach ja, der schöne spruch "der verhängt eine sperrzeit" ist so was von altbacken und falsch. eine sperrzeit TRITT aufgrund des VERHALTENS des kunden ein und nicht anders (§144)!

schöne grüße


p.s.: der sell war übrigens ein echt geiler prof an der fh mannheim. ich habe seine vorlesungen immer sehr genossen. inhaltsstark und absolut professionell. ein lob an ihn

wieder mal so ein lackaffe der (um es allen zu zeigen wie gescheit er ist) im post scriptum noch schnell einen hinweis auf einen professor hinterlässt.ja ja du hast studiert. vollkommen umsonst & für die katz!!
der hat keine (wirklich absolut keine) ahnung davon wie GROSS der ermessensspielraum der ba mitarbeiter ist. genaues "ausführen" der gesetze gehört NICHT zur regel.eine sperrzeit wird schon mal verhängt wenn es persönliche differerenzen gibt.
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bekommst du 7€ bei ZAF : arbeite nur für 7€ !!
hast du ein prekäres arbeitsverhältniss, liefere prekäre arbeit ab !
betrügt man dich bei ZAF...betrüge.... !!
www.zeitarbeitstreff.de
si vis pacem, para bellum !!
Lefat


Beiträge: 1568



« Antworten #38 am: 21. Mai 2006, 19:46:43 »

Zitat
ach ja, der schöne spruch "der verhängt eine sperrzeit" ist so was von altbacken und falsch. eine sperrzeit TRITT aufgrund des VERHALTENS des kunden ein und nicht anders (§144)!

Falsch !!!

Das war früher vieleicht mal so , jetzt werden Sperrzeiten aber provoziert !!!
Habe sowas schon selber erlebt und man muss kein Experte sein ,um solche rechtswidrigen verhaltensweisen erkennen zu können !

ergo :  Rechtssicherheit ist viel wert !!!
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Es ist immer wieder erstaunlich, dass ein Jahr der Arbeitslosigkeit einen ehemaligen Leistungsträger zu einem bildungsfernen Asozialen verkommen läßt..so zumindest die landläufige Meinung.
uwenutz
Gast
« Antworten #39 am: 21. Mai 2006, 19:53:56 »

PE-tag@  Aussage,
 
daß behördlichen Institutionen und deren SB`s
aufgrund von gesetzlichen Vorgaben zwangsnotwendige Maßgaben
verwaltungstechnisch lediglich umsetzen und eigeninitiav
jegliche Entscheidungsfindung nicht haben und dürfen
erinnert mich stark an die Nürnberger Prozesse Gerichtsbarkeit
als nationalsozialistische Verbrecher nach Ihrer Eigenverantwortlichkeit ermahnend gefragt wurden, warum sie dies so willenlos mitgetragen haben, gaben sie ähliches zu Protokoll, auch Sie waren gesetzlich eingebundene Befehlsempänger und somit weisungsgebunden.

Die Deutschen lernen es nie
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v-null


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« Antworten #40 am: 22. Mai 2006, 15:50:23 »

Ja und inzwischen sind auch genug Fälle in offiziel bekannt (durch Presse, Rundfunk und Fernsehen dokumentier) , die zeigen, daß beider BA und den Job-Centern auch oft (nur um Gelder einzusparen) gegen Recht und Gesetz gehandelt wird und die Leute, die es mit sich machen lassen, widerrechtlich abgewimmelt werden oder ihnen einfach kein Geld mehr bezahlt wird. Jede Menge Computerfehler passieren, komischerweise immer zu Ungunsten der Alos..
Ich glaube, diese Fakten sprechen für sich, egal was irgendwelche Klugscheißer von sich geben.
Grüße
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solange man mit entwicklung, produktion und handel von waffen profite machen kann wird es kriege geben.
Pyroskop


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« Antworten #41 am: 31. August 2006, 18:58:37 »

Jupp, Computerfehler passieren...
Hatte heute den letzten Bewerbungscenterbesuch für diesen Monat. Alle machen lange Gesichter. Die ist ja TATSÄCHLICH 5 mal gekommen!

Ein mal war ich da, die Computer waren geklaut. Kilometerweit durch den Regen gelaufen. Ich hatte auf der Anwesenheitsliste unterschrieben. Da sagte die Mitarbeiterin: "Tja, das gildet jetzt aber nicht. Schliesslich haben Sie heute hier nicht arbeiten können". Ich kann froh sein, wenn es als 5 x gewertet wird.

Im nächsten Atemzug wurde gesagt: "Das war sicher einer von den Bagiskunden, der (Nachts im Gewerbegebiet?) die PC´s entwendet hat...)
Achso. NA das MUSS JA SO SEIN.

-Kein Kommentar-

brandheiße Wünsche

Pyro
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* Gegen Zeitarbeit !*
Kyra


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« Antworten #42 am: 17. November 2006, 22:03:54 »

Muss ich jetzt auch angst haben oder wie?!?!

Ich bekomme immer Briefe vom Arbeitsamt das ich am Wochenende (Samstag) immer um 8:30 oder auch mal um 16h dahin muss bis jetzt war ich immer da gewesen, stand sogar mal fast ne Std. im regen, es kam nie einer vom Amt

Hab schon angst das die vom Amt erzählen ich wäre nie da gewesen und mich dann Sperren
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sieben


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« Antworten #43 am: 07. Februar 2007, 06:17:54 »

Wie wär´s mit Geld einsparen? Ganz einfach: man nehme dieses Arbeitsamt und werfe es in den Müll. Arbeitslose müssen Geld beantragen irgendwo (Restarbeitsamt z.B.) und suchen sich selber einen Job oder auch nicht, wenn man keine Lust hat. Denn was täte es schon für einen Unterschied machen bei offiziell 4M Arbeitslosen? Und man hat echt viel gespart an Beamten und Angestellten, die jetzt ihre Kinder verprügeln können (die Armen!). Dieses ganze menschenverachtende Verhalten der Arbeitsamt-Mitarbeiter brauchen Arbeitslose nicht. Aber die, die arbeiten, brauchen das Gefühl, dass sich irgendwer um die Arbeitslosen im Guten oder im Bösen kümmert! Es gibt ihnen so den Kick am Morgen um zu ihren langweiligen Bürojob zu kommen. Der Staat will verunsichern, das ist alles. Schöne, neue Welt. Frieden ist Krieg.
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« Antworten #44 am: 07. Februar 2007, 15:54:39 »

Zitat
Original von sieben
Wie wär´s mit Geld einsparen? Ganz einfach: man nehme dieses Arbeitsamt und werfe es in den Müll. Arbeitslose müssen Geld beantragen irgendwo (Restarbeitsamt z.B.) und suchen sich selber einen Job oder auch nicht, wenn man keine Lust hat. Denn was täte es schon für einen Unterschied machen bei offiziell 4M Arbeitslosen? Und man hat echt viel gespart an Beamten und Angestellten, die jetzt ihre Kinder verprügeln können (die Armen!). Dieses ganze menschenverachtende Verhalten der Arbeitsamt-Mitarbeiter brauchen Arbeitslose nicht. Aber die, die arbeiten, brauchen das Gefühl, dass sich irgendwer um die Arbeitslosen im Guten oder im Bösen kümmert! Es gibt ihnen so den Kick am Morgen um zu ihren langweiligen Bürojob zu kommen. Der Staat will verunsichern, das ist alles. Schöne, neue Welt. Frieden ist Krieg.

Was machen wir dann mit den vielen zusätzlichen Arbeitslosen?
So kommen wir  ja sofort wieder auf über 5 Mill.!!
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« Antworten #45 am: 08. Februar 2007, 16:08:55 »

Zitat
Original von Kyra
Muss ich jetzt auch angst haben oder wie?!?!

Ich bekomme immer Briefe vom Arbeitsamt das ich am Wochenende (Samstag) immer um 8:30 oder auch mal um 16h dahin muss bis jetzt war ich immer da gewesen, stand sogar mal fast ne Std. im regen, es kam nie einer vom Amt

Hab schon angst das die vom Amt erzählen ich wäre nie da gewesen und mich dann Sperren

Das Risiko einer ungerechtfertigten Sperrung besteht immer, egal, wie wohlfeil du dich verhälst.
Wichtig ist einfach nur zu wissen, wie man sich im Falle einer Sperrung schnell und effektiv in Bewegung setzt, damit man nicht ohne Geld und Dach überm Kopf dasteht.
Und bei euch hat die Arge echt auf ´nem Samstag auf Huh?? Weil wenn Samstag keine regulären Öffnungszeiten sind, würde ich mir mal Gedanken machen, ob das so rechtens ist.... Wink
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"Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren"

"Wenn Unrecht zu Gesetz wird, ist der Gesetzlose der einzige, der noch rechtmäßig handelt."

Mene mene tekel upharsin
geschfreak


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« Antworten #46 am: 05. Juli 2007, 17:19:08 »

Zitat
Original von v-null
Ja und inzwischen sind auch genug Fälle in offiziel bekannt (durch Presse, Rundfunk und Fernsehen dokumentier) , die zeigen, daß beider BA und den Job-Centern auch oft (nur um Gelder einzusparen) gegen Recht und Gesetz gehandelt wird und die Leute, die es mit sich machen lassen, widerrechtlich abgewimmelt werden oder ihnen einfach kein Geld mehr bezahlt wird. Jede Menge Computerfehler passieren, komischerweise immer zu Ungunsten der Alos..
Ich glaube, diese Fakten sprechen für sich, egal was irgendwelche Klugscheißer von sich geben.
Grüße

Hab´ ich auch den Eindruck! Wenn Computerfehler in der Wirtschaft passieren, dann wird der Verantwortliche entlassen ABER passiert ein Computerfehler bei der ARGE wird der Verantwortliche (leider) noch befördert!
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« Antworten #47 am: 27. Juni 2008, 15:23:02 »

Zitat
Original von Grissom
Hi, Leute,
das solltet Ihr Euch allergründlichst zu Gemüte führen:
http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/040209/02/index.html


Hy

mist der Link geht nicht mehr.
Habt Ihr einen neuen Link ?

lG
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« Antworten #48 am: 27. Juni 2008, 19:44:04 »

Es scheint, als hätten die das schon wieder aus dem Netz genommen.
Mit dem Link komme ich nur auf die SWR- Startseite mit der Anmerkung, diese Sendung gibts nicht.....

Scheint etwas zu alt zu sein...
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« Antworten #49 am: 31. Juli 2008, 14:15:24 »

Zitat
mist der Link geht nicht mehr.
Habt Ihr einen neuen Link ?


Wahrscheinlich war dieser hier: http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=3507774/1ca3wed/index.html  nicht gemeint, aber interessant, dass Report Mainz das Thema noch mal aufgenommen hat.

Zitat
Wie Behörden Hartz IV- Empfänger um ihre Ansprüche bringen

Der sogenannte Armutsbericht ging groß durch die Schlagzeilen der letzten Woche. Beschämende Zahlen, die zeigen, wie die Schere zwischen Arm und Reich auseinander geht.

Besonders betroffen – Hartz-IV-Empfänger. Und als wäre das nicht schon hart genug, werden sie auch noch schikaniert und müssen um ihr Geld kämpfen, wie Beate Klein zeigt. ...
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Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, daß Arbeit als Gnade vergeben wird.
Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech. (Kurt Tucholsky)
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