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Autor Thema: Privatbullen  (Gelesen 12344 mal)
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ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6412


« am: 15. Januar 2006, 03:15:30 »

Nicht nur militärische Aufgabe werden in private Hand übergeben, nun gibt es auch eine Privatisierung von Polizeidiensten:

Zitat
Polizei und Sicherheitsdienste unterzeichnen Kooperationsvertrag

Kiel – Als fünftes Bundesland ordnet jetzt auch Schleswig-Holstein sein Verhältnis zwischen Polizei und privaten Sicherheitsdiensten per Vertrag: Die Unternehmen könne sich jetzt offiziell als Kooperationspartner der Polizei qualifizieren. Ein Logo am Auto weist sie als seriös aus. Die Unternehmen bekommen keine zusätzlichen Befugnisse, sollen aber von der Polizei in beschränktem Umfang über die Kriminalitätslage informiert werden und bei Fahndungen die Augen offener halten. Landespolizeidirektor Wolfgang Pistol verspricht sich "ein Plus bei der Kriminalitätsvorbeugung". Über rund um die Uhr besetzte Leitzentralen der Wachfirmen sollen Informationen ausgetauscht werden.

http://www.kn-online.de/news/archiv/?id=1783446


Dabei bedenke man, welche Löhne im privaten Sicherheitswgewerbe bezahlt werden...
Zitat
Die Wachleute in Thüringen haben mit 4,36 Euro pro Stunden die niedrigsten Löhne in ganz Deutschland. Auch die Geld- und Werttransporteure, die unter anderem Geldtransporte für die Bundesbank ausführen, erhalten nur 6,08 Euro Stundenlohn.
Quelle


Der Umsatz der Branche innerhalb des vergangenen Jahrzehnts ist um 91 Prozent auf 4,07 Milliarden Euro gestiegen.
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6412


« Antworten #1 am: 15. Januar 2006, 03:23:51 »

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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
Ralf Hagelstein


Beiträge: 39


WWW
« Antworten #2 am: 15. Januar 2006, 14:33:39 »

Nicht neu, aber immer noch aktuell:

Zitat
Die private Stadtsicherheit
Wie in Deutschland eine milliardenschwere Sicherheitsindustrie an
Einfluß gewinnt und ihre Macht die Grundrechte gefährdet

von Thomas Brunst

1. Einführung/ Problembeschreibung
Während der Einsatz privater Sicherheitsdienste im öffentlichen Bereich mehr und mehr
ausgeweitet wird, steigt auch die Anzahl der Beschwerden. So sorgte jüngst das mit dem „QUIP*
Award“ prämierte Gütesiegelunternehmen GSE (Gesellschaft für Sicherheit und Eigentumsschutz),
das im Auftrag der Berliner Verkehrbetriebe (BVG) Fahrgastkontrollen in U- und S-Bahnen
durchführt, für einen handfesten Skandal: Fahrgäste beklagten sich über rüde Fahrscheinkontrollen
und Übergriffe von GSE-Kontrolleure. Touristen berichteten davon, vor Betreten des
Verkehrsmittels Kontrolleuren die Fahrscheine vorgezeigt (wegen Auskunftsersuchen) zu haben.
Unmittelbar danach seien sie dann in Bahnen als Schwarzfahrer notiert worden, weil die
Fahrscheine nicht gestempelt waren (1) Das Fass zum überlaufen brachte die Statistik der Berlin
Tourismus Marketing Gesellschaft (BTM), die angab das sich die Anzahl der Beschwerden über
BVG-Kontrolleure in einem kurzen Zeitraum verzehnfacht hätten. Offensichtlich ließen mache
Kontrolleure - wegen lockender Kopfprämien - vorwiegend ausländische Fahrgäste „gezielt ins
offene Messer laufen“, schrieb die „taz“ Berlin auf ihrer Sonderseite vom 21.08.03 hierzu.
Übergriffe von privaten Sicherheitsdiensten beispielsweise im Bereich des öffentlichen
Personennahverkehr (ÖPNV) sind an der Tagesordnung. Gemessen an der Anzahl der
Beschwerden und Strafanzeigen von Betroffenen und Zeugen finden aber nur wenige spektakuläre
Sachverhalte den Weg in die Tageszeitungen. Sind die schwarzen Sheriffs der Münchner U-Bahn
fast schon in Vergessenheit geraten, gingen ähnliche Meldungen in den letzten Jahren aus
Großstädten wie Frankfurt a. M., Düsseldorf und Hamburg durch die Medien.


Quelle und weiterlesen: http://www.trend.infopartisan.net/trd0804/050804.html
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"Zynisch ist nicht der Satiriker, sondern die Gesellschaft." Gabriella Lorenz

ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6412


« Antworten #3 am: 25. März 2006, 13:23:56 »

Südafrika: Rund 90.000 Wachleute im Streik

Rund 90.000 Wachleute in Südafrika befinden sich seit gestern in einem zweitägigen Streik. In Pretoria organisierten über 10.000 von ihnen eine Demonstration. Die Wachleute verlangen höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Dazu gehört das Recht, auf die Toilette zu gehen, ohne beschuldigt zu werden, seinen Posten zu verlassen. Das Sicherheitsgewerbe in Südafrika boomt - ein Riesengeschäft für die Firmen angesichts der Hungerlöhne. Nach Gewerkschaftsangaben erhält nicht einmal die Hälfte der Beschäftigten den Minimumlohn von 250 US-Dollar (rund 210 Euro) im Monat.Südafrika: Rund 90.000 Wachleute im Streik

Rund 90.000 Wachleute in Südafrika befinden sich seit gestern in einem zweitägigen Streik. In Pretoria organisierten über 10.000 von ihnen eine Demonstration. Die Wachleute verlangen höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Dazu gehört das Recht, auf die Toilette zu gehen, ohne beschuldigt zu werden, seinen Posten zu verlassen. Das Sicherheitsgewerbe in Südafrika boomt - ein Riesengeschäft für die Firmen angesichts der Hungerlöhne. Nach Gewerkschaftsangaben erhält nicht einmal die Hälfte der Beschäftigten den Minimumlohn von 250 US-Dollar (rund 210 Euro) im Monat.

rf-news 24.03.06
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
Kater


Beiträge: 7111


« Antworten #4 am: 26. April 2006, 00:51:03 »

Zitat
Streikende werfen Passagiere aus Zug

25. Apr 19:07

Ein seit Wochen andauernder Streik in Südafrika ist eskaliert: Sechs Passagiere eines Zuges starben, nachdem Wachleute sie während der Fahrt hinausgeworfen hatten.
 
In Südafrika haben streikende Wachleute sechs Fahrgäste in der Nähe von Johannesburg aus einem fahrenden Zug geworfen. Alle sechs Menschen kamen Medien zufolge ums Leben.
Zuvor hatten die Wachleute ihre Opfer verprügelt und andere Bahnpassagiere belästigt. Eine Sprecherin der Bahnbetreiber rief die Bevölkerung im Rundfunk dazu auf, die Vorortzüge möglichst zu meiden. Auch aus Kapstadt und Durban gab es Berichte über gewalttätige Übergriffe. Dort hatten Streikende in der vergangenen Woche einen Streikbrecher erschossen.

Die Wachleute streiken bereits seit Wochen für elfprozentige Lohnerhöhungen, ihre Arbeitgeber bieten dagegen acht Prozent. Die rund 280.000 Mitarbeiter der 4200 registrierten Wachdienste in Südafrika verdienen in der untersten Lohngruppe umgerechnet nur rund 200 Euro. (nz)

 
http://www.netzeitung.de/vermischtes/394566.html

ob die Streikenden dadurch bei den Bahnpassagieren zukünftig auf mehr Sympathie und auf Solidarität treffen werden, kann man wohl zu Recht bezweifeln, bei Bahn und Nahverkehr wäre es doch viel effektiver bei einem Streik, dafür zu sorgen, daß alle umsonst mitfahren können, in dem keine Fahrkarten mehr verkauft und kontrolliert werden und trotzdem jeder mitfahren kann...

hier ein Bericht von Streiks in Frankreich aus dem letzten Jahr, da ging es zwar um Strom, aber die Zielrichtung ist klar:

Zitat
Dienstag 15. Juni 2004

Erboste Gewerkschafter stellen Raffarin den Strom ab

Paris (AP) Aus Protest gegen eine Teilprivatisierung der Energiekonzerne EDF und GDF haben Gewerkschafter dem französischen Premierminister Jean-Pierre Raffarin den Strom abgestellt. Im Privathaus des konservativen Regierungschefs in Mittelfrankreich bauten EDF-Mitarbeiter am Dienstag kurzerhand den Zähler aus, wie die CGT berichtete. Auch beim UMP-Vorsitzenden Alain Juppé und Arbeitgeberpräsident Ernest Antoine Sellière gingen die Lichter aus.
(...)
Dutzende Haushalte, die die wegen Zahlungsrückständen keinen Strom mehr hatten, wurden wieder ans Netz angeschlossen. In Lothringen sorgten Gewerkschafter dafür, dass Fahrzeuge eine Autobahnzahlstelle umsonst passieren konnten.
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ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6412


« Antworten #5 am: 29. Mai 2006, 17:01:47 »

"Man kommt sich vor, als würde man Sklave sein, für Billiglohn arbeiten, am besten den ganzen Tag." So charakterisiert Martin Hoffmann aus dem sächsischen Löbau seine Arbeit bei einer Wachschutzfirma. Wachleute verschiedener Firmen gaben Plusminus Einblick in die rauen Sitten ihrer Brachen, die geprägt ist von langen Arbeitstagen und Lohndumping…“
Text des Fernsehbeitrages vom 23.05.2006 von plusminus :
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn%7Euid,MDR_2932265%20%20%20%20%20%7Ecm.asp
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6412


« Antworten #6 am: 16. Juni 2006, 18:46:27 »

Seit dem 12. Juni halten über 150 Beschäftigte von Securicor die indonesische Zentrale des "Sicherheits"Multis besetzt - sie fordern die Befolgung eines Urteils des Obersten Gerichtshofs der das Unternehmen aufforderte, 200 entlassene Beschäftigte wieder einzustellen.
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
hotte


Beiträge: 31


« Antworten #7 am: 18. Juni 2006, 01:14:24 »

Zitat
Original von ManOfConstantSorrow
"Man kommt sich vor, als würde man Sklave sein, für Billiglohn arbeiten, am besten den ganzen Tag."

pah, wieso bloß den ganzen Tag ackern gehen?
Vom Amt gibt es doch lekker Geld fürs Nichtstun.
Die Tipps dazu gibts hier im Forum.
Also: wer für andere ackert ist doch selber schuld!
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regenwurm


Beiträge: 3536



« Antworten #8 am: 18. Juni 2006, 09:03:50 »

Zitat
pah, wieso bloß den ganzen Tag ackern gehen?


es ja dein Leben !



gegen Rechts hilft nur Links....

Wird doch Bauer !

mit genervten Gruß

Zack.Faules pack
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Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.
midola


Beiträge: 50



« Antworten #9 am: 18. Juni 2006, 11:58:34 »

Zitat
Original von ManOfConstantSorrow
Nicht nur militärische Aufgabe werden in private Hand übergeben, nun gibt es auch eine Privatisierung von Polizeidiensten:

Zitat
Polizei und Sicherheitsdienste unterzeichnen Kooperationsvertrag

Kiel – Als fünftes Bundesland ordnet jetzt auch Schleswig-Holstein sein Verhältnis zwischen Polizei und privaten Sicherheitsdiensten per Vertrag: Die Unternehmen könne sich jetzt offiziell als Kooperationspartner der Polizei qualifizieren. Ein Logo am Auto weist sie als seriös aus. Die Unternehmen bekommen keine zusätzlichen Befugnisse, sollen aber von der Polizei in beschränktem Umfang über die Kriminalitätslage informiert werden und bei Fahndungen die Augen offener halten. Landespolizeidirektor Wolfgang Pistol verspricht sich "ein Plus bei der Kriminalitätsvorbeugung". Über rund um die Uhr besetzte Leitzentralen der Wachfirmen sollen Informationen ausgetauscht werden.

http://www.kn-online.de/news/archiv/?id=1783446


Dabei bedenke man, welche Löhne im privaten Sicherheitswgewerbe bezahlt werden...
Zitat
Die Wachleute in Thüringen haben mit 4,36 Euro pro Stunden die niedrigsten Löhne in ganz Deutschland. Auch die Geld- und Werttransporteure, die unter anderem Geldtransporte für die Bundesbank ausführen, erhalten nur 6,08 Euro Stundenlohn.
Quelle


Der Umsatz der Branche innerhalb des vergangenen Jahrzehnts ist um 91 Prozent auf 4,07 Milliarden Euro gestiegen.


ich schmeiß mich gleich hinterm zug...

und das gerade auch noch in Norddeutschland, dort wo der größte verbrecher des wachgewerbes sitzt, der herr x. ist nur rein zufällig auch xxxxxx xxx Bundesverband deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e.V.

ich habe mal eine zeitlang für diesen scheißladen gearbeitet. seriös? derjenige, der in dieser firma das wort seriös in den mund nimmt, gehört...

(xxxxxx)



es gibt so viele fälle von vorsätzlichen betrug am kunden, dass ich diese gar nicht einzeln aufzählen möchte. hinzu kommt die personalpolitik des unternehmens. dort wurden schon damals leute für DM 3,50/h beschäftigt.

privates sicherheitsgewerbe...der größte schwindel überhaupt in deutschland.


Aus diesem Beitrag wurden von mir Teile entfernt, aufgrund eines Schreibens der dort genannten Firma.
Ich bitte um Verständis
Admin
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Nein zum Sozialabbau - Wir brauchen ein Einkommen unabhängig vom Faktor Arbeit - Grundeinkommen für alle!!!

Politik-Spezial - Das Bürgerforum
aian19


Beiträge: 1499



« Antworten #10 am: 19. Juni 2006, 17:11:44 »

Zitat
pah, wieso bloß den ganzen Tag ackern gehen?
Vom Amt gibt es doch lekker Geld fürs Nichtstun.
Die Tipps dazu gibts hier im Forum.
Also: wer für andere ackert ist doch selber schuld!

@hotte

Kann es sein, das du den Sinn dieses Forums gar nicht begriffen hast ? huh
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"Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren"

"Wenn Unrecht zu Gesetz wird, ist der Gesetzlose der einzige, der noch rechtmäßig handelt."

Mene mene tekel upharsin
besorgter bürger


Beiträge: 3831



« Antworten #11 am: 19. Juni 2006, 21:43:10 »

Zitat
pah, wieso bloß den ganzen Tag ackern gehen? Vom Amt gibt es doch lekker Geld fürs Nichtstun.

wenn man aus einem ausbeutungsverhältniss gerade rausgekommen ist kann es schon sein das man erstmal überhaupt keinen bock drauf hat jemals wieder arbeiten zu gehen aber langfristig macht einen dieses nichtstun echt fertig und auf dauer von dieser lächerelich geringen sozialleistung zu leben ist auch nicht gerade das gelbe vom ei.
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Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.
Torsten


Beiträge: 141



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« Antworten #12 am: 20. Juni 2006, 08:49:11 »

Gib Schütze Arsch im letzten Glied eine Funktion, eine Uniform, einen Titel und er wird sich als Teil der Mächtigen vorkommen und auf Jeden eindreschen, den ihm seine Herren als Feind benennen.
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Wer freiwillig kriecht, spürt nicht den Druck, der ihn zum Kriechen zwingt. Friede sei mit Euch.

Torsten
ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6412


« Antworten #13 am: 13. März 2007, 12:20:49 »

Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus ist gegen einen gesetzlichen Mindestlohn; parallel dazu unterstützt er die “christlichen Gewerkschaften“, denen vorgeworfen wird tarifliches Lohndumping zu betreiben. Bedingt durch einen Tarifabschluss der christlichen Gewerkschaft GöD mit dem Arbeitgeberverband BDWS (Nov. 2006) finden sich in Thüringen die “ärmsten“ Wachleute der Bundesrepublik…

http://de.indymedia.org/2007/03/170182.shtml
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
Paul Brömmel


Beiträge: 1350


« Antworten #14 am: 13. März 2007, 14:48:25 »

Cheesy Ja,unser König Dieter weiß schon,was für seine Untertanen gut ist !
Als Mitglied der Christlichen Gewerschaft sollte er auch nach deren Tarif bezahlt werden !  Cheesy
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CubanNecktie


Beiträge: 1710



« Antworten #15 am: 13. März 2007, 19:40:00 »

Ja, Privatpolizei und vielleicht gibt es bald bei uns auch eine Privatarmee

Große Mafiaorganisationen in Südamerika unterhalten eine Privatarmee, so was ist echt cool. Also Politiker & Manager Schurken etc. Ihr könntet es euch doch auch leisten.
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Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
ZAF Fragebogen
Passwort: chefduzen.de

... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
Kuddel


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« Antworten #16 am: 16. September 2012, 19:16:09 »

Wachleute drohen mit Ausstand: Muss Brokdorf bei Streik vom Netz?

Sicherheitsleute fordern eine soziale Lösung für die Zeit nach dem Abschalten der Kernkraftwerke. Für Verdi ist ein Ausstand wahrscheinlich. Notfalls so lange, bis der Meiler vom Netz muss.


http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/artikel/muss-brokdorf-bei-streik-vom-netz.html?tx_ttnews[backPid]=111&cHash=bdcb12775666266649a959ef71137094
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Kuddel


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« Antworten #17 am: 26. Juli 2013, 09:23:53 »

Zitat
Polizei vs Pseudo-Polizei
Razzia bei DPHW

Die Mitglieder des Deutsche Polizei Hilfswerk (DPHW) haben sich selbst zu einer Art Polizeitruppe ernannt. Nun haben die vermeintlichen Ordnungshüter Ärger mit der richtigen Polizei - wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung.


Die Behörden in Sachsen haben ihren Druck auf das sogenannte Deutsche Polizei Hilfswerk (DPHW) verstärkt. Polizisten durchsuchten am Mittwoch in Freital bei Dresden und im Raum Leipzig mehrere Wohnungen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Dresden hatten die seit Januar laufenden Untersuchungen zu weiteren zwei Tatverdächtigen geführt. In den Wohnungen wurden unter anderem Westen mit dem Aufdruck "DPHW", diverse Speichermedien und weitere Unterlagen entdeckt, hieß es.

Den Mitgliedern der selbst ernannten Polizeitruppe wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Bereits im Februar hatte es Durchsuchungen in Sachsen und Brandenburg gegeben. Ermittelt werde inzwischen gegen mehr als zehn Personen, sagte der Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft, Lorenz Haase.

DPHW nahm Gerichtsvollzieher fest


Die Gruppierung war im vergangenen Jahr im sächsischen Bärwalde mit der Festnahme eines Gerichtsvollziehers aufgefallen. Ein Schuldner hatte die selbst ernannten Polizisten gerufen, als der Gerichtsvollzieher im Auftrag des Amtsgerichts bei ihm Geld eintreiben wollte.

Ein derartiger Vorfall mit der DPHW sei bislang nur aus Sachsen bekanntgeworden, sagte Staatsanwaltssprecher Haase. Daran habe sich seit Februar nichts geändert. Allerdings präsentiere sich die Organisation im Internet bundesweit. Sie biete auch außerhalb Sachsens Informationsveranstaltungen an, sei im thüringischen Erfurt aufgefallen und verwende eine polizeiähnliche Uniform. Er habe nach wie vor den Eindruck, dass sich die Gruppierung derzeit noch keiner politischen Richtung eindeutig zuordnen lasse, sagte Haase.
http://www.fr-online.de/panorama/polizei-vs-pseudo-polizei-razzia-bei-dphw,1472782,23827738.html
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #18 am: 26. Juli 2013, 09:57:47 »

Zitat
Er habe nach wie vor den Eindruck, dass sich die Gruppierung derzeit noch keiner politischen Richtung eindeutig zuordnen lasse, sagte Haase.


Da musste ich erst mal lachen!


Zitat
Als Deutsches Polizeihilfswerk (DPHW) bezeichnet sich missverständlich eine Gruppe von Personen aus dem Bereich der so genannten kommissarischen Reichsregierungen (KRR). Die 2012 gebildete[2], rein private KRR-Bürgerwehr, die derzeit vor allem in Sachsen aktiv ist, hat weder etwas mit der deutschen Bundespolizei noch mit einer Länderpolizei in der Bundesrepublik Deutschland etwas zu tun. Laut Presseberichten stehen DPHW-Mitglieder der rechtsextremistischen Szene nahe.


http://psiram.com/ge/index.php/Deutsches_Polizeihilfswerk


Die Linke hatte dazu im Mai mal eine kleine Anfrage gestartet.
Die scheint aber bis heute nicht beantwortet zu sein.
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/136/1713684.pdf
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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« Antworten #19 am: 26. Juli 2013, 10:40:58 »

Die "Antwort", hätten sie mal lieber eine Parkuhr gefragt.

Zitat
Im Bundestag notiert: Erkenntnisse zum Deutschen Polizei Hilfswerk

Inneres/Antwort - 08.07.2013
Berlin: (hib/STO) Der Bundesregierung liegen nach eigenen Angaben „derzeit keine hinreichenden verfassungsschutzrelevanten Erkenntnisse zum Deutschen Polizei Hilfswerk (DPHW) und seinen Mitgliedern vor“. In ihrer Antwort (17/14049) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/13684) schreibt die Bundesregierung weiter, dass das DPHW nach ihrer Kenntnis kein Beobachtungsobjekt der Verfassungsschutzbehörden der Länder sei. Der Kleinen Anfrage zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden gegen Mitglieder des DPHW seit Januar 2013 wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Quelle: hib-Meldungen
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
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« Antworten #20 am: 26. Juli 2013, 13:18:49 »

Zitat
Polizei vs Pseudo-Polizei
Razzia bei DPHW

Die Mitglieder des Deutsche Polizei Hilfswerk (DPHW) haben sich selbst zu einer Art Polizeitruppe ernannt. Nun haben die vermeintlichen Ordnungshüter Ärger mit der richtigen Polizei - wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung.


Die Behörden in Sachsen haben ihren Druck auf das sogenannte Deutsche Polizei Hilfswerk (DPHW) verstärkt. Polizisten durchsuchten am Mittwoch in Freital bei Dresden und im Raum Leipzig mehrere Wohnungen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Dresden hatten die seit Januar laufenden Untersuchungen zu weiteren zwei Tatverdächtigen geführt. In den Wohnungen wurden unter anderem Westen mit dem Aufdruck "DPHW", diverse Speichermedien und weitere Unterlagen entdeckt, hieß es.

Den Mitgliedern der selbst ernannten Polizeitruppe wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Bereits im Februar hatte es Durchsuchungen in Sachsen und Brandenburg gegeben. Ermittelt werde inzwischen gegen mehr als zehn Personen, sagte der Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft, Lorenz Haase.

DPHW nahm Gerichtsvollzieher fest


Die Gruppierung war im vergangenen Jahr im sächsischen Bärwalde mit der Festnahme eines Gerichtsvollziehers aufgefallen. Ein Schuldner hatte die selbst ernannten Polizisten gerufen, als der Gerichtsvollzieher im Auftrag des Amtsgerichts bei ihm Geld eintreiben wollte.

Ein derartiger Vorfall mit der DPHW sei bislang nur aus Sachsen bekanntgeworden, sagte Staatsanwaltssprecher Haase. Daran habe sich seit Februar nichts geändert. Allerdings präsentiere sich die Organisation im Internet bundesweit. Sie biete auch außerhalb Sachsens Informationsveranstaltungen an, sei im thüringischen Erfurt aufgefallen und verwende eine polizeiähnliche Uniform. Er habe nach wie vor den Eindruck, dass sich die Gruppierung derzeit noch keiner politischen Richtung eindeutig zuordnen lasse, sagte Haase.
http://www.fr-online.de/panorama/polizei-vs-pseudo-polizei-razzia-bei-dphw,1472782,23827738.html


ich hatte es schon mal ansatzweise in nen anderen Threat versucht aufzunehmen:
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=27262.125

Das solche Themen natürlich von jedweder rechter Gesinnung gern aufgenommen wird, liegt ja eigentlich schon in der Natur der Sache.

Die BRD ist kein souveräner Staat!


Es ist aber ein Thema, über was man irgendwie reden muss. Man kann es nicht einfach ignorieren, nur weil hier ein paar rechte Vollpfosten versuchen das Thema in ihrem Sinne zu besetzen.

"Der Freiburger Professor für Neuere Geschichte, Josef Foschepoth, etwa hatte über die Geheimvereinbarungen des Nachkriegsdeutschlands intensiv geforscht und etliche Geheimnisse längst gelüftet. Dass selbst aufklärerische Liberale und Linke, das Thema Souveränität nicht aufgriffen, hatte vermutlich vor allem den Grund, dass rechtsextreme und neonazistische Kräfte dieses Thema usurpierten und damit an der Wahnvorstellung festhalten wollen, das Deutsche Reich sei mit der Kapitulation nicht untergegangen und die Bundesrepublik Deutschland sei ein illegitimes Regime."

Weil die demokratischen Kräfte das Thema zur Frage der Souveränität der BRD, den rechten Kräften überlässt, und diese rechten Kräfte das Thema natürlich aus leicht durchschaubaren Gründen gern besetzt hält, kann es erst zu den oben genannten Auswüchsen wie "DPHW" und "kommissarische Reichs-Regierung" kommen! Ich finde hier müsste die Linke viel mehr Kontern und Gegensteuern. Weil sich ja, wie im Video gesehen, die Linke sehr wohl über die Brisanz der Sache im Klaren zu sein scheint?

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18102#more-18102

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"Da wo Nachrichten fluten, wachsen Lüge und Demagogie "
Rudolf Rocker
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« Antworten #21 am: 27. Juli 2013, 11:55:38 »

Nennt mir doch mal einen einzigen souveränen Staat auf der Welt!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
dagobert


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« Antworten #22 am: 28. Juli 2013, 00:07:42 »

Schlumpfhausen?  Grin
Oder Melmac? Ach nee, das war ja ein Planet.
« Letzte Änderung: 28. Juli 2013, 00:09:26 von dagobert » Gespeichert
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Beiträge: 73



« Antworten #23 am: 28. Juli 2013, 09:01:32 »

Nennt mir doch mal einen einzigen souveränen Staat auf der Welt!

Ich verstehe was ihr sagen wollt! Bringt uns aber nicht weiter, weil ein Staat, bei dem die Souveränität nicht mal auf dem Papier existiert, sich auch nicht auf diese und seine Rechte berufen kann - und dies somit auch kein Staat ist.

Dann kommen nämlich solche Dinge wie Hartz4 dabei raus. Wir wundern uns darüber warum dieses Gesetzeskonstrukt von keinem Richter wirklich gekippt wird!? Und warum Amerika uns vollumfänglich ausspionieren kann, ohne das unsere Regierung etwas dagegen tun will? Wir sind nicht souverän und haben keine wirklich einklagbaren Rechte. Das erklärt den massenweisen Verfassungsbruch in Deutschland. Wir haben ja noch nichtmal eine Verfassung die gebrochen werden könnte, hier gibt es nur ein Grundgesetz!  Bei jeden anderen souveränen Staat kann sich jeder Bürger, der dort lebt, auf die Verfassung dieses Staates berufen und seine Rechte einklagen.

Hier kannst du nur versuchen Recht zu bekommen, indem du versuchst, dieses dir nicht zustehenden Rechte einzuklagen. Ob du diese dann bekommst, wenn die Klage nicht vorher abgewiesen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Und mal ehrlich Rudolf Rocker, sollte man sich bei einem so grundlegend wichtigen Thema, wirklich in Ignoranz und Selbstverleugnung flüchten dürfen?
 
« Letzte Änderung: 28. Juli 2013, 09:35:18 von Sozial-Leaks » Gespeichert

"Da wo Nachrichten fluten, wachsen Lüge und Demagogie "
Kuddel


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« Antworten #24 am: 28. Juli 2013, 09:31:59 »

Zitat
Dann kommen nämlich solche Dinge wie Hartz4 dabei raus.

Schwachsinn!!!
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