Manipulierte Streitkultur und mediale Verdummung
Wie Günther Jauch & Co. zur Gegenaufklärung beitragen
A. Pressemitteilung
In einem „Offenen Brief“ prangert die Giordano Bruno Stiftung, die sich als Sprachrohr einer rationalen, wissenschaftlichen und humanistischen Aufklärung versteht, „subtile Mechanismen der Meinungsmanipulation“ in der deutschen Medienlandschaft an. Die Stiftung belegt ihre Anschuldigung
anhand zweier aktueller Fälle.
Im Zentrum des ersten Falls steht der deutsche Starmoderator Günther Jauch, dessen Produktionsfirma kurzfristig ein schon vereinbartes Interview mit dem amerikanischen Illusionisten und Skeptiker James Randi absagte. Randi, der in einer amerikanischen Umfrage zum „wichtigsten
Skeptiker des 20. Jahrhunderts“ gekürt wurde, hat den angeblich paranormal begabten Uri Geller schon vor vielen Jahren als simplen Trickbetrüger entlarvt. Statt dem international geachteten
Aufklärer Randi ein Forum zu geben, kritisiert die Stiftung, habe sich Jauch bewusst zu einem Agenten der Gegenaufklärung gemacht, indem er Geller zum wiederholten Mal ein Millionenpublikum beschere. Durch die systematische Ausblendung des Aufklärers Randi, der Geller leicht hätte
enttarnen können, seien Jauch und sternTV dafür verantwortlich, „dass irrationale Denk- und Erklärungsmuster in der Bevölkerung weiter verankert werden“. Dagegen müsse sich jeder wissenschaftlich denkende Mensch entschieden zur Wehr setzen, heißt es in der Erklärung der
Stiftung.
Quelle:
http://www.giordano-bruno-stiftung.de/Archiv/press121104.pdfFrage: Wer hat wohl ein Interesse an dieser der Vernunft hohnsprechenden medialen Verdummung?