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Autor Thema: [HDW] KN 11.2.03  (Gelesen 69398 mal)
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Fritz Linow


Beiträge: 1309


« Antworten #50 am: 17. November 2017, 16:22:21 »

Zitat
16.11.17
Aktenfreigabe beleuchtet die geheimen U-Boot Geschäfte der Regierung Kohl mit dem Apartheid-Regime

In Südafrika werden derzeit einige Geheimakten aus der Zeit des rassistischen Apartheid-Regimes geöffnet. Die Aktenfreigaben bringen insbesondere Firmen, Organisationen und Regierungen in Verlegenheit, die fragwürdige Geschäfte mit Südafrikas Regierung machten – darunter die westdeutsche Bundesregierung.

Die Dokumente belegen der Website DaylyMaverick.com zufolge, dass West-Deutschland mit Südafrika wegen eines Embargos verbotene Rüstungs-Geschäfte zugunsten der Kieler Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) und dem Ingenieurkontor Lübeck (IKL) abdeckte. Bundeskanzler Helmut Kohl hatte 1984 Südafrikas Präsident Peter Botha in Bonn empfangen. Der den 423 Millionen DM schwere Deal zwischen den beiden Staatschefs war so geheim, dass sogar die jeweiligen Außenminister den Raum verlassen mussten. Kohl versicherte Botha, er werde sich persönlich um die Angelegenheit kümmern. (...)
https://www.heise.de/tp/news/Deckname-Tamburin-3891956.html
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counselor


Beiträge: 3523



« Antworten #51 am: 18. November 2017, 01:04:23 »

Soso ... hat der fette Sack Kohl also mit Faschisten zusammengearbeitet. Mich wunderts nicht.
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Kuddel


Beiträge: 11729


« Antworten #52 am: 12. Juni 2018, 17:39:52 »

Zitat
Neuer Werftchef
Herwig hat Milliarden-Auftrag im Visier

Kommt der größte Auftrag in der Geschichte der deutschen Marine nach Kiel? Bei der Werft German Naval Yards geht man mit Optimismus in die entscheidende Phase des Rennens um den 3,5-Milliarden-Euro-Auftrag zum Bau von vier Schiffen des Typs MKS 180.



Jörg Herwig will die Kieler Werft German Naval Yards zu einer führenden Werft im Marineschiffbau machen. Die Auftragsbücher sind voll.

Kiel. „Wir können hier am Standort Kiel Marineschiffe aller Größen bauen und wir wollen weiter wachsen“, erklärte der neue Werft-Chef Jörg Herwig im Gespräch mit unserer Zeitung.

Auf dem Gelände der Kieler Werft, die bis 2011 als HDW Gaarden Handelsschiffe baute, sind die Hallen mit Schiffen voll. Gerade abgeliefert wurden zwei Fregatten an Algerien – und zwar im vertraglich vereinbarten Zeit- und Kostenrahmen. „Als letzter Deutscher Generalunternehmer wollen wir den Wettbewerb um die MKS 180 gewinnen und hier am Standort Kiel wieder Schiffe für die deutsche Marine bauen. Mein Ziel ist es, diese Schiffe im Zeitplan zu liefern und dabei auch Gewinn zu machen“, sagte Herwig.

In den nächsten Tagen wird das finale Angebot für den Bau der vier ersten Mehrzweckkampfschiffe vom Typ MKS 180 beim Bundesamt für Ausrüstung, Nutzung und Informationstechnik abgegeben. Neben German Naval Yards (GNY) ist nur noch die niederländische Damen-Gruppe mit der Werft Blohm + Voss im Rennen.

Danach heißt es Warten. „Unser Ziel ist es, dass die Fähigkeiten zum Bau von Überwasserschiffen für die Marine hier in Kiel erhalten bleiben. Mit diesem Auftrag können wir die Zukunft gestalten“, erklärte Herwig. Er arbeitete zuvor 24 Jahre bei Thyssen Krupp, kennt den U-Boot- und den Überwasserschiffbau und die Kunden. Der neue Geschäftsführer ist überzeugt: „Mit dem Auftrag MKS 180 ist auch am Standort Kiel wieder Wachstum möglich. Mit der Fachhochschule haben wir dafür sehr gute Bedingungen.“ Aktuell liegt die Belegschaft der GNY-Gruppe bei 950 Mitarbeitern. Kommt der Großauftrag, würde das die Auslastung der Werft bis 2028 sichern. Herwig schließt für diesen Fall auch eine Kooperation nicht aus. „Zuerst brauchen wir aber den Zuschlag.“ Wichtig ist ihm, dass der größte Teil der Wertschöpfung bei dem Projekt in Deutschland bleibt.

Dies sieht die IG Metall ähnlich. Angesichts der jüngsten Gerüchte, wonach sich die vom Wettbewerb ausgeschlossene Werftengruppe TKMS möglicherweise ganz vom Schiffbau trennen könnte, verfolgt die Gewerkschaft vor allem ein Ziel: „Möglichst viel von dem Auftrag in Deutschland zu halten. Der Auftrag bietet genug Arbeit für alle“, erklärte Gewerkschaftssprecher Heiko Messerschmidt.
http://www.kn-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Neuer-Werftchef-Joerg-Herwig-hat-Milliarden-Auftrag-fuer-Kiel-im-Visier
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