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Autor Thema: Unruhige Krankenhäuser?  (Gelesen 249358 mal)
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Fritz Linow


Beiträge: 1258


« Antworten #400 am: 08. Juni 2018, 09:24:55 »

Zitat
Nach nicht einmal einem Tag ist der Streik im Pflegeheim «Les parcs du troisième âge» in Bartringen bereits wieder beendet. «Angesichts dieser Streikbewegung, die – entgegen den Versprechungen der Gewerkschaften – unsere Bewohner in ernsthafte Gefahr gebracht hätte, sehen wir uns gezwungen, die Lohnforderungen zu akzeptieren», sagte Normi Barnig, der ärztliche Direktor der Betreuungseinrichtung.(...)

http://www.lessentiel.lu/de/luxemburg/story/Direktion-lenkt-ein-Streik-in-Pflegeheim-beendet-25532334
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tleary


Beiträge: 679


« Antworten #401 am: 21. Juni 2018, 16:15:32 »

Was lehrt uns das? - Sozialer und gesellschaftlicher Fortschritt ist nur gegen "die da oben" zu erzielen.
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"Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte!"
(Rudi Dutschke, 1967)
Kuddel


Beiträge: 11599


« Antworten #402 am: 15. August 2018, 20:01:13 »

Presseschau zur Krankenhaus-Streikbewegung 2018

https://uksh-blog.netzwerkit.de/2018/08/13/streikwelle/#more-711
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counselor


Beiträge: 3418



« Antworten #403 am: 19. August 2018, 12:22:43 »

Zitat
Düsseldorf - Streik in Uniklinik: So wirkt sich der Personalmangel auf die Arbeit aus

Düsseldorf. Es sei „ein grausamer Streik“, hat die Leitung der Düsseldorfer Uniklinik in dieser Woche verlauten lassen. Ein Streik, der auf Kosten der Patienten gehe. Manuela Filzing (Name geändert) kann darüber nur den Kopf schütteln. „Hier geht es nicht um Geld oder um uns“, sagt die Krankenschwester. „Uns geht es gerade um die Patientensicherheit.“ Und die könne sie nicht mehr gewährleisten, wenn der Streik keinen Erfolg hat.


Quelle: http://www.wz.de/home/politik/nrw/streik-in-uniklinik-so-wirkt-sich-der-personalmangel-auf-die-arbeit-aus-1.2747268
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Kuddel


Beiträge: 11599


« Antworten #404 am: 13. September 2018, 15:42:03 »

Das nenn ich Zustimmung!

Zitat
Knapp 98 Prozent für unbefristeten Streik an Uniklinik in Homburg
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97834/Knapp-98-Prozent-fuer-unbefristeten-Streik-an-Uniklinik-in-Homburg
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Fritz Linow


Beiträge: 1258


« Antworten #405 am: 19. September 2018, 12:36:53 »

Zitat
(...)
Nach Berechnungen von ver.di wäre das Personal in deutschen Krankenhäusern bereits am 22. Oktober aufgebraucht, wenn eine sichere Patientenversorgung durch eine angemessene Schichtbesetzung mit dem derzeit vorhandenen Personal gewährleistet würde. Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, ruft ver.di die Beschäftigten dazu auf, am Dienstag, dem 23. Oktober, ein Zeichen zu setzen und ihren Arbeitgebern anzukündigen, an diesem Tag nicht aus dem Dienstplanfrei einzuspringen.(...)
https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++1c5e3158-ba7f-11e8-9f43-525400940f89

Diese weichgespülten Kuschelaktionen muss man nun wirklich nicht mehr ernst nehmen.
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Kuddel


Beiträge: 11599


« Antworten #406 am: 06. November 2018, 18:15:35 »

Zitat
Streik an der Charité
Physio- und Ergotherapeuten fordern Bezahlung nach Tarif

An der Universitätsklinik wollen Physio- und Ergotherapeuten schon in einigen Tagen die Arbeit niederlegen: Die Charité-Tochterfirma CPPZ zahle zu wenig.


Wieder Arbeitskampf an der Charité - nach Tagesspiegel-Informationen streiken Physio- und Ergotherapeuten in der nächsten Woche. Dabei dürften Hunderte Termine mit Patienten ausfallen. Intern wird damit gerechnet, dass sich fast die Hälfte der 170 Therapeuten an einem eintägigen Ausstand beteiligt. Die zuständige Gewerkschaft Verdi bestätigte am Donnerstag lediglich, dass es bald einen Arbeitskampf gebe, ohne Zeit und Umfang zu nennen.

Öfter Streit in Tochterfirmen


Die meisten Physio- und Ergotherapeuten an der Universitätsklinik arbeiten für die Tochterfirma CPPZ und erhalten bis zu 800 Euro Monatsbrutto weniger als die Stammangestellten, für die gleiche Tätigkeit. Letztere werden nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes (TvöD) bezahlt. Der Charité-Vorstand bot ihnen zwar mehr Geld an, aber nicht den TvöD der Stammbelegschaft.

In Tochterfirmen eskalierten Tarifverhandlungen vergleichsweise oft. Die rot-rot-grüne Koalition kündigte 2016 die Rekommunalisierung solcher Ausgliederungen an – nun soll tatsächlich eine andere Charité-Tochter, die CFM, wieder Landeseigentum werden. Seit der Gründung der Firma für rund 2000 Wachleute, Reinigungskräfte und Hausmeister 2006 halten private Geldgeber 49 Prozent der Anteile. Auch die CFM zahlt bislang knapper als im Charité-Stammhaus üblich.

Verstieß der Senat gegen das Gesetz?


Der Senat zwang die landeseigene Universitätsklinik lange auf einen Sparkurs. Der nun weitgehend ausgeglichene Haushalt ist schon durch den Rückkauf der CFM gefährdet. Deshalb zögert der Charité-Vorstand mit Blick auf die Therapeuten. Vielleicht bekommen die Hilfe von der Justiz. „Nach unseren Informationen liegt kein Beschluss des Abgeordnetenhauses zur Ausgliederung der Therapeuten und Masseure vor, wie vom Universitätsmedizingesetz gefordert“, sagt Verdi-Verhandler Kalle Kunkel. „Wir fordern den Senat auf, zu prüfen, ob die Gründung der CPPZ illegal war.“ Die Charité ist einer der größten Arbeitgeber Berlins und Motor für Forschung und Industrie in der Region.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/streik-an-der-charite-physio-und-ergotherapeuten-fordern-bezahlung-nach-tarif/23257574.html
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