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Autor Thema: Verstaatlichung vs Vergesellschaftung  (Gelesen 14893 mal)
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BakuRock


Beiträge: 1753



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« Antworten #50 am: 11. Oktober 2007, 23:07:11 »

..... ist zwar nun nicht das riesen-Problem @Atheist, andere koennen ja auch lesen, aber aus dem Zusammenhang zitieren, dass der urspruenglich gemeinte Sinn verfaelscht wird, ist keine Art:

Zitat
Original-Laenge von handkey
je mehr menschen sich übrigens gesellschaftlich- emanzipatorisch betätigen, in arbeits- und lebensumfeld verantwortung übernehmen, um so eher weden die nicht etwa alle politiker, sonden helfen dabei, "berufspolitiker" überflüssig zu machen.

so @flipper - nun stimmste nicht mehr zu - oder?
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flipper


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« Antworten #51 am: 11. Oktober 2007, 23:35:12 »

zu was hab ich zugestimmt? ich les da immer noch "eigenverantwortung" raus.
und ich denk das is seine allgemeingültige anwendung, auf die spezialisierung auf "politiker" kommts dann doch gar ned an, also hat atheist sinngemäss doch korrekt zitiert?

vielleicht erklärst du mir den unterschied zur FDP argumentation? ich grübel jetz seit 3 minuten, aber ich kann ihn beim besten willen nicht finden..  Sad
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BakuRock


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« Antworten #52 am: 11. Oktober 2007, 23:52:01 »

wie jetzt........?

Du meinst, die FDP will mit der Staerkung von freiwilliger Eigenverantwortung der Menschen ihre Berufspolitiker ueberfluessig machen ......?  :denk>
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flipper


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« Antworten #53 am: 12. Oktober 2007, 00:20:30 »

du, ich hab das ernst gemeint. jetz erklär doch bitte ausgehend von der generalisierung.
ich kapier den unterschied ehrlich ned  Sad

EDIT:
ok ich habs (10 min aufm scheisshaus für erleuchtung Cheesy)

die FDP- und eure ziele sind andere, stimmts?
hmm, nee, beide spezialisierungen (fdp-ziel/handkey-ziel) kann ich immer noch auf die gleiche generalisierung zurückführen.. oh mann.. wie trenn ich das?

jetz komm schon, lösen wir das, is doch einer der hauptgründe für die reibereien.

ähm.. die fdp will übrigends durchaus, dass der staat die bürger weitgehend in eingenverantwortung belässt. natürlich geht sie nicht soweit wie handkey und stellt politiker nicht in frage.

ok: inklusionspolymorph abstrahiert: Atheist und ich fürchten, dass bei der vererbung der "eigenverantwortung" in eine spezielle zielgerechte erbeinheit auch die nachteile des vererbers mitvererbt und nicht oder nicht vollständig durch eigene attribute und methoden überschrieben werden, daher unsere "angst".
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« Antworten #54 am: 12. Oktober 2007, 11:49:20 »

Zitat
Original von BakuRock
..... ist zwar nun nicht das riesen-Problem @Atheist, andere koennen ja auch lesen, aber aus dem Zusammenhang zitieren, dass der urspruenglich gemeinte Sinn verfaelscht wird, ist keine Art:

Zitat
Original-Laenge von handkey
je mehr menschen sich übrigens gesellschaftlich- emanzipatorisch betätigen, in arbeits- und lebensumfeld verantwortung übernehmen, um so eher weden die nicht etwa alle politiker, sonden helfen dabei, "berufspolitiker" überflüssig zu machen.

so @flipper - nun stimmste nicht mehr zu - oder?

Darum gehts doch gar nicht bakurock, übrigens auch nicht beim Verweis auf den Artikel 1 (und du weißt es genau).

Bist du arbeitslos, dann geh arbeiten und übernehme Verantwortung. Danke für den Hinweis.
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handkey


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« Antworten #55 am: 12. Oktober 2007, 15:37:24 »

gehts noch?

Zitat
ok: inklusionspolymorph abstrahiert: Atheist und ich fürchten, dass bei der vererbung der "eigenverantwortung" in eine spezielle zielgerechte erbeinheit auch die nachteile des vererbers mitvererbt und nicht oder nicht vollständig durch eigene attribute und methoden überschrieben werden, daher unsere "angst".

bisschen alles kaputtinterprätieren, denn?

also lieber noch ein letztes mal erklären, bevor ich hier boshafte machtgier unterstelle:

Es geht,
 gerade im Gegensatz zu den Liberalen, die um IHRER MARKTFREIHEIT Willen sehr wohl seit Anbeginn nach dem Staat und der Überwachung der "niederen"Produktivkräfte" (das sind wir alle) schreien
um- falls da irgendwer das echt nich rallert,
um die Autonomie der Produzenten durch die Verfügungsgewalt der Tatsächlichen Produzenten über die tatsächlichen Produktionsmittel! Kommunismus- Ordnung ohne Herrschaft- Anarchie,
 also Reich der Freiheit statt Reich der Notwendigkeit, nech!

-Also. die Werkstätten, die Fabriken denen, die in Ihnen arbeiten! Die Verkehrsmittel in die Hand der Transportarbeiter, die Häuser denen, die drin wohnen und so weiter - ohne "Unternehm,er" und ohne usurpierende Zentralvertreter, ja Bosse  und Bonzen überhaupt- Verantwortung für das, was die Menschen da zusammen unmittelbar vor der Nase haben, sowohl an Produktion als auch an Bedürfnis!- Das ist auch für us einfache Leute überschaubar und lustvoll!
Weder der Grössenwahn der totalen zentralen Überschaubarkeitsillusion, noch der des ständigen marktgesteuerten Maximierungszwangs der Profitrate,
die in Wahrheit ja tendeziell fällt, wer aufgepasst hat!!!

Eben nicht die Macht übernehmen, sondern die Macht zerschlagen.

Eine "Avantgarde", die der Klasse so sehr misstraut, daß sie sie auf Linie einschwört, für Unreif hält, überwacht , und terrorisiert hat die gleichen Qualitäten wie die roten Pavianärsche an der Spitze des Affenhügels der alten Gesellschaft.
Das, jedenfalls lern ICH aus der Geschichte der Arbeiterbewegung.
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Atheist


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« Antworten #56 am: 20. Oktober 2007, 00:07:15 »

Zitat
Original von handkey
Eben nicht die Macht übernehmen, sondern die Macht zerschlagen.

Wenn du & Co sie nicht übernehmen wollen, werden es andere tun - da mach dir mal keine Illusionen.
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BakuRock


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« Antworten #57 am: 20. Oktober 2007, 00:47:12 »

Zitat
Original von Atheist
Zitat
Original von handkey
Eben nicht die Macht übernehmen, sondern die Macht zerschlagen.

Wenn du & Co sie nicht übernehmen wollen, werden es andere tun - da mach dir mal keine Illusionen.

Gegen die Macht der Koepfe kommt keine Macht der Staerke an!!!

Die Macht entwickelt sich gerade in den Koepfen - Weltweit.

Es werden die vermeintlich Maechtigen dieser Welt, die die vermeintlich Geknuteten ihrer Macht vermeintlich beherrschen, die Knute der vermeintlich Beherrschten zu spueren bekommen.....

8o3
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handkey


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« Antworten #58 am: 20. Oktober 2007, 01:56:52 »

Atheist, geh doch mal auf das ein, was da inhaltlich los ist. anstatt dir ´n Wort zum dran abkaspern rauszusuchen, (wofür du dann noch die Herrschaftsdefinition bemühst)-

Die Definition von Macht, die gegen die Herrschenden funktioniert, kommt nicht von machen anordnen, sondern von
zusammen selber machen  
(was bekanntlich ne mächtig stark machende Erfahrung ist, die dazu verhilft, sich nicht das Cholesterin von der Backware nehmen zu lassen)

Wenn das Geld erstmal Makulatur ist, kann auch keiner mehr ne Armee kaufen, die uns alle erschiesst.
Und bis dahin:
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Nestor


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« Antworten #59 am: 16. Februar 2008, 23:04:48 »

Original von flipper:
"mich interessieren nur praktische leistungsnachweise von erfolgreich umgesetzten theorien.
das für deine ideologie nachzuweisen wird dir sehr schwer fallen."
 

-Der Staat steuert heute auch nicht unsere Wirtschaft, sie wird durch die Kapitalisten verwaltet, welche in ihre eigene Tasche wirtschaften. Deshalb gibt es ja auch die Liberalen, die sich da nicht einmischen wollen.
-Es können auch mehrere Kapitalisten den gleichen Betrieb verwalten, der Gewinn wird dann nach Eigentumsanteilen verteilt. Also: mehrere Leute verwalten! Sie könnten ebensogut dort selbst schuften, und genau das wollen wir auch erreichen. (bzw. Umgekehrt)
-Selbst in einem bürgerlichen Buch steht zum Verfassungs-staat geschrieben, "Zweck der Regierung ist der Schutz des Eigentums". Wozu braucht man dann also die Regierung, wenn wir das Eigentum doch eh abschaffen wollen?!
« Letzte Änderung: 07. November 2008, 15:46:31 von Nestor » Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 10467


« Antworten #60 am: 13. Februar 2018, 14:54:06 »

Zitat
Warum Staat und Eigentum getrennt werden müssen. Zur Debatte über Vergesellschaftung anstelle Verstaatlichung und über Gemeineigentum anstelle von staatlichem Eigentum

Seit den alten Römern gilt: Das Heiligste von allem ist das Eigentum. Die Machthaber müssen es unter allen Umständen schützen, weit mehr als Talent und Kreativität, weit mehr als soziale Besitzstände wie Löhne, Renten oder Mie-ten. Die alten Griechen hatten einen gerechteren Eigentumsbegriff. Die neuen Griechen versuchen, daran zu erinnern. Ganz im Sinne von Proudhon fragen sie wieder, ob bestimmtes, in diesem Fall spekulatives Finanz-Eigentum, nicht ei-gentlich Diebstahl ist, der nicht verdient, anerkannt zu werden. In Zeiten, in denen sich immer mehr Eigentum auf den Konten weniger Su-perreicher und Oligarchen sammelt, stellt sich die Frage, ob die vielbeklagte Kluft zwischen Arm und Reich nicht kleiner würde, wenn der Staat über mehr Eigentum verfügen würde. Die Antwort lautet: Nein…
http://www.labournet.de/?p=127911


http://www.lunapark21.net/lp21-extra-privatisierungen/

Autorin: Daniela Dahn www.danieladahn.de
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