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Autor Thema: Gewerkschaften  (Gelesen 131601 mal)
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Kuddel


Beiträge: 10863


« Antworten #500 am: 21. März 2018, 12:10:58 »

Ich habe den Artikel komplett durchgelesen. Klingt gut. Ich schätze das Prinzip von Basisgewerkschaften.
Ich habe mit der FAU in verschiedenen Städten zusammengearbeitet. Die Erfahrungen waren ernüchternd, teilweise richtiggehend deprimierend.
Immer wieder hatte ich es mit Unzuverlässigkeit zu tun. Mit nicht eingehaltenen Absprachen, mit dem Abbrechen der Kommunikation und organisatorischen Unzulänglichkeiten. Die in dem Artikel erwähnten "szenetypischen Verhaltensmuster" waren stets nervig.

Wenn es der FAU gelingt, sich weiterzuentwickeln wie in Bericht von Ferdi Konun beschrieben, könnte sie zu einer ernstzunehmenden Kraft in der Klassenauseinandersetzung werden. Ich drücke die Dauemen!
 
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Kuddel


Beiträge: 10863


« Antworten #501 am: 14. Mai 2018, 19:03:50 »

Zitat
21. Ordentlicher Bundeskongress des DGB:
Lobbyismus statt Klassenanalyse


… Unverkennbar in den vorliegenden Leitanträgen ist die Illusion, mit der Großen Koalition werde alles besser für die arbeitenden Menschen. Praktizierte der Deutsche Gewerkschaftsbund in früheren Jahren schon die „konzertierte Aktion“, so setzt der Bundesvorstand heute auf einen „gesellschaftlichen Zukunftsdialog“, wie immer der aussehen mag. Auf die verschärfte Gangart des Kapitals und die dadurch immer stärkeren gesellschaftlichen Klassengegensätze in Deutschland und Europa antwortet der DGB unverändert mit Sozialpartnerschaft und Lobbyismus...
http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2018/05/dgb2018schedlbauer.pdf


Zitat
Stolz ist Hoffmann auf die neue Nähe zur SPD, die sich seiner Einschätzung nach im Koalitionsvertrag ablesen lässt, der „in wesentlichen Punkten unsere Handschrift trägt“.
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wahl-des-vorstands-wie-erfolgreich-ist-dgb-chef-hoffmann/21594672.html

Innergewerkschaftliche Demokratie?
Man kann Reiner Hoffmann wählen. Einen Gegenkandidaten gibt es nicht.
Die Delegierten in Berlin bestätigten ihn mit einer Mehrheit von 76,3 Prozent im Amt. Kein dolles Ergebnis.





Den DGB Gewerkschaften laufen die Mitglieder weg.
Das wäre nicht unbedingt negativ, gäb es eine positive Alternative.

Zur Zeit sind es hauptsächlich die Faschisten, die versuchen das entstandene Vacuum zu füllen.
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Kuddel


Beiträge: 10863


« Antworten #502 am: 15. Mai 2018, 12:46:09 »

Zitat
Gründung der Internationalen Arbeiter*innen Konföderation (IAK) in Parma

Am 13. Mai 2018 wurde unter minutenlangem Applaus die Gründung der internationalen Gewerkschaftskonföderation IAK in Parma (Italien) vollzogen. Delegierte aus sieben Ländern hatten sich drei Tage über Statuten und Arbeitsschwerpunkte verständigt, um dem globalisierten Kapitalismus und den autoritären Entwicklungen in Europa und den Amerikas endlich eine kämpferische Internationale syndikalistischer Gewerkschaften entgegenzustellen.

Neben der CNT (Spanien), der USI (Italien) und der FAU (Deutschland), sind die IWW (USA und Kanada), ESE (Griechenland), FORA (Argentinien) und die IP (Polen) Gründungsmitglieder der Internationalen Arbeiter*innen Konföderation, die auf Englisch International Labour Confederation heißen wird. Der Gründungskongress von Parma hat in zahlreichen weiteren Gewerkschaften großes Interesse an einem Beitritt geweckt: So nahmen als Beobachter am Kongress die CNT-F (Frankreich), die FOB (Brasilien), der Vrije Bond (Niederlande und Belgien), die GG/BO (Deutschland) und die UVW (England) teil.

Die Gewerkschaftsinternationale hat zum Ziel, die Kämpfe von Arbeiter*innen zu verbinden und die Zusammenarbeit von Betriebsgruppen in den gleichen Branchen und Betrieben über Grenzen hinweg zu ermöglichen. Gemeinsame Workshops und Konferenzen werden Gelegenheiten schaffen, voneinander zu lernen und Arbeitskämpfe zu gewinnen. Der Schwerpunkt soll hierbei zunächst auf den Branchen Gastronomie, Logistik und Bildung liegen. Mit einem gemeinsamen Aktions- und Streiktag am 8. März möchte die IAK zudem feministische Kämpfe in den Mittelpunkt stellen.

Lang lebe die Konföderation!

http://www.fau.org/artikel/art_180513-210727
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