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Autor Thema: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität  (Gelesen 197127 mal)
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Gloria Victoria


Beiträge: 10


« Antworten #25 am: 01. Juni 2007, 01:52:54 »

Auf Seite 5 des Maiberichts werden in der Übersicht andere Zahlen für ALG, SozGeld und Bedarfsgemeinschaften angegeben, auch für den April.

Mai-07 laut Seite-5-Übersicht:

ALG1 = 1.045 Mio
ALG2 = 5.413 Mio
SozG = 1.998 Mio
BGem = 3.807 Mio

ALG1+2  = 6.458 Mio
+SozGeld = 8.456 Mio

Preisfrage: Was stimmt denn nun?
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Gloria Victoria
Eivisskat
Gast
« Antworten #26 am: 01. Juni 2007, 06:52:59 »

Ist es die Angst vor Volksaufständen, Umstürzen und Revolutionen, die die Regierung zur permanenten Herausgabe von verfälschten Daten veranlaßt, zu ständige, unerträglicher Jubelpropaganda, Schönwettermacherei und rosigen Zukunftsaussichten in allen Medien Huh?

Wenn wir so etwas immerzu hören, dann glauben wir es am Ende selbst?

Dann denken wir vielleicht: Allen Anderen gehts ja gut? Anscheinend bin ich der einzige Idiot, der keine Arbeit hat, die Schuld liegt sowieso an mir, meine Teilnahme an Aufständen/Umstürzen oder auch nur das Wählen einer anderen Partei ist völlig sinnlos?

Ist das der von der Regierung erwünschte Effekt???

Ich fühle mich in D. wie in einer lächerlichen Bananenrepublik mit Disneyland- Charakter.

LG
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Strombolli
Jeheimrat


Beiträge: 6738



« Antworten #27 am: 01. Juni 2007, 07:32:56 »

Habs bereits vor einigen Wochen hier bemerkt:

Gezielte Desinformation

ist wesentlich zur Aufrechterhaltung der Macht. Das war in den 12 "grossen" Jahren so, das war in der DDR so und heute erst recht.

Nur gibt es jetzt das Internet, wo man einerseits weitere Informationen bekommt, allerdings auch gezielte weitere Falschmeldungen oder Interpretationen.

Ein pfiffiger Forumsteilnehmer schrieb kürzlich über die unterschiedliche
Sozialisation von Ost- und Westdeutschen, woraus sich unterschiedliche Grundansichten entwickelten.

Das wird alles von den Medien und Herrschenden ausgenutzt um unter Gegnern Unfrieden aufzubauen, damit sie ja nicht auf die Idee kommen,

gemeinsam aufzumucken.

Aber, wir haben es an der DDR gesehen, es geht nicht auf ewig gut!
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Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig
regenwurm


Beiträge: 3537



« Antworten #28 am: 01. Juni 2007, 08:25:30 »

-von Strombolli -
Zitat
Das wird alles von den Medien und Herrschenden ausgenutzt um unter Gegnern Unfrieden aufzubauen, damit sie ja nicht auf die Idee kommen, gemeinsam aufzumucken.
Hier sind einige schwerwiegende Folgen des (Schweine)Systems:

Etwa fünfzig Prozent der Deutschen sind an depressiven Störungen erkrankt, etwa nur zehn Prozent in Behandlung, die Hälfte der Erkrankten versucht sich zu suizidieren, das entspricht etwa einem Viertel der Gesamtbevölkerung.
 Es gibt mehr Suizidtote als Verkehrstote, es gibt jährlich etwa 150.000 Suizidtote und etwa 15.000 Verkehrstote.

Circa alle 47 Minuten geschieht ein Selbstmord in Deutschland.
Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind Selbsttötungen die zweithäufigste Todesursache.

Nahezu eine Mio. Menschen begeht jährlich Selbstmord. Das sind mehr Opfer als derzeit bei Kriegshandlungen ermordet oder getötet werden.

WIR SIND GEGEN: Überwachung - Kontrolle - Geld - Macht - Glaube
WIR SIND FÜR: Freiheit - Toleranz - Frieden - Liebe - Wissen - Gerechtigkeit
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Das System macht keine Fehler, es ist der Fehler.
rendolf


Beiträge: 169


« Antworten #29 am: 01. Juni 2007, 09:01:38 »

Ein Artikel aus der Zeitung vom 1.6.07

Zitat
Konjunktur festigt Job-Boom


Nürnberg (dpa-AFX) - Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist so niedrig wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr - und ein Ende des Job-Booms ist nicht absehbar. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet auch für die kommenden Monate mit einem konjunkturbedingten Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Allein im Mai sank die Zahl der Arbeitslosen um 161.000 auf 3.806.000.

Das waren 732.000 weniger als vor einem Jahr, wie BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise in Nürnberg weiter mitteilte. Die Zahl der Jobsucher erreichte damit den niedrigsten Stand seit November 2001. Die Arbeitslosenquote ging um 0,4 Punkte auf 9,1 (Vorjahr: 10,9) Prozent zurück.

"Das Wirtschaftswachstum und die Frühjahrsbelebung haben die Zahl der Arbeitslosen erneut sinken lassen", kommentierte Weise die jüngsten Daten vom Arbeitsmarkt. Dennoch zögerte er mit einer erneuten Korrektur der BA-Jahresprognose, die derzeit von einer durchschnittlichen Arbeitslosigkeit zwischen 3,8 bis 3,9 Millionen Erwerbslosen ausgeht. "Wir bleiben da noch etwas zurückhaltend", kommentierte Weise eine etwas optimistischere Prognose der Bundesregierung.

Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) forderte am in Berlin trotz der guten Mai-Zahlen "noch mehr Tempo" beim Abbau der Arbeitslosigkeit. Er sieht sich dabei durch die bisherigen Reformen ermutigt: "Der Mai war Tankstelle für alle, die jetzt mit noch größerem Tempo bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit vorankommen wollen."

Nach Einschätzung von BA-Statistikexperten geht der Rückgang der Arbeitslosenzahl zur einen Hälfte auf das Konto des im Mai üblichen Frühjahrsaufschwungs, zur anderen auf das Konto der guten Konjunktur. Wegen des milden Winters falle der Saisoneffekt in diesem Jahr deutlich schwächer aus als in den Vorjahren. Nach Angaben von BA- Vorstandsmitglied Raimund Becker sind im vergangenen Winter nur rund 250.000 statt der sonst 500.000 witterungsabhängigen Stellen abgebaut worden. Infolgedessen gebe es im Frühjahr weniger freie Stellen für Saisonkräfte. Dies erkläre auch, warum die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen im Mai um 3.000 gestiegen sei.

Nach Weises Darstellung profitieren inzwischen auch zunehmend Jugendliche vom Arbeitsmarktaufschwung. So sei die Zahl junger Erwerbsloser unter 25 Jahren seit dem vergangenen Jahr um ein Viertel auf rund 400.000 gesunken. "Damit haben wir in Deutschland im EU- Vergleich sicher Gutes geleistet", stellte der BA-Chef fest.

Die positive Entwicklung lässt sich auch an der Zahl der Erwerbstätigen - dem statistischen Spiegelbild der Arbeitslosenzahlen - ablesen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Zahl der Beschäftigten im April mit 39,28 Millionen um 539.000 über Vorjahreswert. Die Zahl der sozialversicherungspflicht ig Beschäftigten stieg im Jahresvergleich um 618.000 auf 26,56 Millionen im März. Entsprechend gestiegen ist nach BA-Angaben auch die Zahl der offenen Stellen. Bis Ende Mai haben Unternehmen den Arbeitsagenturen 456.000 freie Stellen gemeldet; dies waren 4.000 mehr als im April und 51.000 mehr als vor einem Jahr.

Inzwischen wirft die gute Konjunktur allerdings erste Schatten auf den Arbeitsmarkt. Die vollen Auftragsbücher sorgen nach ersten Erkenntnissen der BA bereits in einigen Branchen für einen Fachkräftemangel. Besonders in der Elektronikbranche, bei Ingenieursberufen und auf dem Bau gebe es bereits erste Engpässe, berichtete BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt. Beispielsweise berichtete die Schlüsselbranche Maschinenbau am Donnerstag vom stärksten Branchenaufschwung seit den 60er Jahren, wies aber zugleich auf wachsende Personalknappheit hin. Ein Problem ist aus BA-Sicht, dass nicht alle arbeitslosen Bewerber für die freien Stellen ausreichend qualifiziert seien.

Überraschend gut haben sich vor dem Hintergrund der steigenden Beitragseinnahmen bei gleichzeitig sinkenden Ausgaben auch die BA-Finanzen entwickelt. Statt eines bis Ende Mai einkalkulierten Defizits von 4,21 Milliarden Euro habe die Bundesbehörde einen Überschuss von 440 Millionen Euro erwirtschaftet, berichtete der BA- Vorstand. Ein endgültige Prognose für das Gesamtjahr will der BA- Führung aber erst Anfang Juli vorlegen.

Unverändert schwierig bleibt hingegen die Arbeitsmarktentwicklung im Osten Deutschland. Dort waren im Mai mit einer Quote 15,2 Prozent im Verhältnis zur Gesamtzahl der Erwerbstätigen noch immer doppelt so viele Menschen arbeitslos gemeldet wie im Westen mit einer Quote von 7,5 Prozent. In Westdeutschland waren im Mai 2.499.000 Männer und Frauen ohne Beschäftigung. Das waren 106.000 weniger als im April und 549.000 weniger als vor einem Jahr. In Ostdeutschland sank die Zahl der Arbeitslosen um 55.000 auf 1.307.000. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 183.000.


http://www.owl-online.de/wirtschaft/meldungen/dpaafx-iwi-20070531-0281_14742284.html

Der Hammer ist doch das der Hr. Alt sagt das es in einigen berichen Engpässe gibt.
Da sollten Sie evtl. dran arbeiten um entsprechende Leute da zu qüalifizieren, statt sie zu den ZAF zu schicken.
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.
Strombolli
Jeheimrat


Beiträge: 6738



« Antworten #30 am: 01. Juni 2007, 09:49:14 »

in meinem ehemaligen Betrieb, der mich damals zum Studium delegiert hat,
wieder als Maschinenbauingenieur zu arbeiten, wenn ich nicht

- 50 wäre   und
- 20 Jahre aus dem Beruf raus...

Ach übrigens:

FALSCHE ARBEITSLOSENZAHLEN !

Hatten wir das hier nicht schon mal fundiert festgestellt?
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« Antworten #31 am: 01. Juni 2007, 15:35:02 »

was sagte churchill noch über statistiken??? Nur selbstgefälschten trauen
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Mach kein Gedonder
Sybilla


Beiträge: 466


« Antworten #32 am: 28. Juni 2007, 12:50:27 »

Juni 2007:

Die Arbeitslosigkeit hat von Mai zu Juni im Zuge der Frühjahrsbelebung laut BA Medien Bericht um 125.000 (Vormaonat 161.000) auf
3.687.000 abgenommen

Arbeitslosenzahl mit Ein Euro Jobs

Überraschend ist auch im Juni 2007 die Zahl der Arbeitslosen (+ EEJ) 4.020.310 Personen nicht unter 4 Millionen gesunken.

Im Juni 07 beträgt Arbeitslosigkeit (mit EEJ)  4.020.310 Personen
(3.687.119 + 333.191 EEJ  des BA   Berichts) Seit Juni 07 sind die rund 36.000 Personen von den
63 zugelassene kommunale Träger in einer Arbeitsgelegenheit
Beschäftigten in der BA – Zahl der EEJ enthalten.)

Im Mai beträgt Arbeitslosigkeit (mit EEJ) 4.134.499Personen
(3.805.950 +  291.549 EEJ des BA   Berichts + Im Februar meldeten
63 zugelassene kommunale Träger 37.000 Menschen, die in einer Arbeitsgelegenheit
beschäftigt waren.)


Geringfügig entlohnt Beschäftigte

Die Zahl der geringfügig entlohnt Beschäftigten ist im Mai (letzte Zahlen) weiter um 110.000 zu April 07 auf 4,93 (BA Bericht Juni 07 Seite 2) angestiegen.

Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten hat nach ersten Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit im April 4,93 Mio
betragen, 131.000 mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten
hat nach ersten Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit im April 4,82 Mio betragen,
39.000 mehr als vor einem Jahr. (Seite 3 BA Bericht Mai 07)

Ergänzendes ALG II - Arbeitslosengeld II-Empfänger Brutto-
Einkommen aus Erwerbstätigkeit


Insgesamt erzielten im Januar 2007 knapp 1,1 Mio Arbeitslosengeld II-Empfänger Brutto-
Einkommen aus Erwerbstätigkeit, im Vergleich zu 0,95 Mio im September
2005, dem letzten auswertbaren Monat in A2LL (BA Bericht Juni 07 Seite 6 Fußnote 6)

(BA Bericht April) Außerdem waren 516.000 oder 10 Prozent der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ausschließlich geringfügig entlohnt beschäftigt.

Jahresvergleich

Gegenüber dem Vorjahr wurden im Juni 07 um 712.000 im Mai wurden noch 732.000 weniger Arbeitslose gezählt, nach -824.000 im April und -869.000 im März.

Der Trend zeigt meines Erachtens eindeutig dass die APM Maßnahmen und der Niedrigstlohnbereich gesätigt ist

Von der erwarteten  Million entfernt sich der Arbeitsmarkt von Monat zu Moant weiter.

Arbeitslosigkeit mit APM
   

Die wahre Entwicklung wird erst bei genauer Betrachtung offenbar so stieg die Zahl der APM auf 1.567.326 (Seite 34 BA – Bericht Mai 07)  =  5.254.445

Die wahre Entwicklung wird erst bei genauer Betrachtung offenbar so stieg die Zahl der APM auf 1.476.553 geschätzt  (Seite 34 BA – Bericht Mai 07)  = 5.282.503 Personen.

Unter Berücksichtigung der APM ist nur Rückgang  von 26.058 Personen (125.000 ) zählbar.

 
Die Zahl der Leistungsberechtigten – Zahlen wurden im Juni 07 nach oben korrigiert

Die Zahl der ALG I Leistungsberechtigten beträgt im Juni s 977.757 Personen
Die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten beträgt im juni 5.358.479 Personen
Die Zahl der Sozialgeld Leistungsberechtigten beträgt Juni 1.980.271 Personen

= 8.316.507 Leistungsberechtigte Juni 07  

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften beträgt im Juni 07  3.775.000

Ein Vergleich der Zahlen der Leistungsberechtigten  auf Seite 24 des BA Bericht Juni 07 mit den veröffentlichten Zahlen der letzten Monaten zeigt eine deutliche Korrektur nach oben.

Alles in allem bekamen damit im Juni 6.336.236 nach 6.219.603 im Mai (alte Zahlen) erwerbsfähige Menschen Lohnersatzleistungen nach dem SGB III oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II.


Zahl der offenen Stellen Bericht Juni (Seite 8 )  

Bestand alle Stellen 648.100 (Vormaonat 642.600)
darunter: Vakanzen 575.700 88
ungeförderte Stellen 463.800
darunter: Vakanzen 404.100
ungeförderte sozialversicherungspflichtige
Stellen1) 412.300
darunter: Vakanzen 360.800


---------------------------------

= 8.192.451 Leistungsberechtigte NOV 06
= 8.202.162 Leistungsberechtigte DEZ 06
= 8.394.944 Leistungsberechtigte JAN. 07
= 8.466.855 Leistungsberechtigte FEB. 07
= 8.728.738 Leistungsberechtigte Mär07 (8.459.681 alte Zahl)) Korrigierte Zahlen im BA Bericht Juni 07 Seite 28
= 8.582.044 Leistungsberechtigte April 07 (8.313.995 alte Zahl) Korrigierte Zahlen im BA Bericht Juni 07 Seite 28
= 8.438.615 [/b] Leistungsberechtigte Mai 07 – Korrigierte Zahlen im BA Monatsbericht Juni 07 Seite 28
= 8.316.507 Leistungsberechtigte Juni 07
 
LEISTUNGSEMPFÄNGER (siehe Hinweise)
- Arbeitslosengeld s977.757
- Arbeitslosengeld II 5) 5.358.479
- Sozialgeld 5) 1.980.271

Fachkräftemangel - Ausbildungsplätze

Die rechnerische Differenz zwischen gemeldeten Ausbildungsstellen und gemeldeten Bewerbern beträgt 246.500.


Resümee


Völlig überraschend ist die Zahl der Arbeitslosen + EEJ im Juni 07 mit 4.020.310 Personen  nicht unter die 4 Millionengrenze gesunken. Das die Zahlen deLeistungsempfänger nach oben korrigiert wurde zeigt meines Erachtens mit welchen Mitteln der Aufschwung am Arbeitsmarkt erzeugt wird. Eine Bedürftigkeitsprüfung bei Beantragung des ALG II. Sowie – in der Regel - die Eingliederung der unter 25 Jährigen in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern drückt die Zahl im jahresvergleich. Allein die demografische Entwicklung reduziert die Anzahl der Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt zu der genauen Zahl wird im BA – Bericht nicht berichtet. Die neu entstandenen Niedrigtslohnjobs sind keine „Aufschwung“ des Arbeitsmarktes. Bei einer Lehrstellenlücke von derzeit 246.500 Stellen sehe ich keinen Fachkräftemangel wäre ein akuter Fachkräftemangel vorhanden dann würden viele dieser 246.500 Lehrstellenbewerber zu Fachkräften ausgebildet.


Hinweise:
Die Daten zur Arbeitslosigkeit speisen sich aus dem IT-Fachverfahren der BA, aus als plausibel bewerteten Datenlieferungen zugelassener kommunaler Träger und - sofern keine verwertbaren bzw. plausiblen Daten geliefert wurden - aus ergänzenden Schätzungen der BA. Die Daten zu Stellen und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wurden ausschließlich aus dem IT-Fachverfahren der BA gewonnen; nicht enthalten sind Daten kommunaler Träger soweit sie andere IT-Fachverfahren
genutzt haben. Die Daten zu Leistungen nach dem SGB II beruhen auf Auswertungen aus dem IT-Fachverfahren A2LL, auf Meldungen kommunaler Träger und - wenn diese nicht vorliegen - auf Schätzungen der BA.
Neuregelung der Bedarfsgemeinschaft für unter 25-jährige Arbeitslose

*Zum 1. April 2006 traten in Teilen das Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze in Kraft.Die wichtigste Neuregelung betrifft unverheiratete, volljährige, unter 25-jährige Arbeitslose. Sie werden grundsätzlich in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern einbezogen. Wenn sie eine eigene Wohnung beziehen wollen, müssen sie dafür die Zustimmung des Leistungsträgers einholen. Der Stichtag, seit dem Jugendliche eine Zulassung des kommunalen Trägers zum Auszug aus dem Elternhaus benötigen, ist der 17. Februar 2006


Nach den Regelungen der §§ 428 SGB III und 252 Abs. 8 SGB VI müssen 58-Jährige oder Ältere dem Arbeitsmarkt nicht mehr voll zur Verfügung stehen und werden auch nicht mehr als Arbeitslose gezählt.



Quellen der Zahlen:
BA – Monatsberichte 2006
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200701.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200702.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200703.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200704.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200705.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200706.pdf

 
Wie wird die Statistik erstellt:

Das würde den Rahmen meines Beitrags endgültig sprengen näheres finden sie im BA- Bericht im BA – Bericht Februar 2007 auf den Seiten 16 - 22
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Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
Eivisskat
Gast
« Antworten #33 am: 28. Juni 2007, 20:03:36 »

Ich kann diese pausenlose Lügerei im TV nicht mehr ertragen!!!
Warum tun die das uns, der Bevölkerung an?
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Lichtkämpfer


Beiträge: 755



« Antworten #34 am: 28. Juni 2007, 23:21:58 »

Zitat
Original von Eivisskat
Ich kann diese pausenlose Lügerei im TV nicht mehr ertragen!!!
Warum tun die das uns, der Bevölkerung an?

Die müssen sich bis zur Wahl verkaufen. Der Gipfel der Frechheit ist die Aussage Strucks der Erfolg sei Gerhard Schröder und den Arbeitsmarkt Reformen zu verdanken. A ja klar bei den eej werdens schon mal locker 125000 weniger.
Pervers ist die Aussage von BA Chef Weise die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zu kürzen um die Lohnnebenkosten zu senken,
dies schaffe neue Arbeitsplätze.
Alle Erfahrungen der Vergangenheit schlägt dieser korrupte Lümmel in den Wind
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Als Erwerbsloser kannst du in diesem Staat nur ein Dissident sein.
Sybilla


Beiträge: 466


« Antworten #35 am: 29. Juni 2007, 00:52:50 »

Arbeitslosigkeit im Vergleich (Juni) 2002 - 2007

Arbeitslosenquote sinkt deutlicher als erwartet

Niedrigster Stand seit 2002


Juni 2002 Arbeitslose laut BA Bericht 3.954.361 + 0 EEJ + 1.000.122 APM = = 4.954.483 Personen
Juni 2003 Arbeitslose laut BA Bericht 4.257.425 + 0 EEJ + 1.158.841 APM = = 5.416.266 Personen
Juni 2004 Arbeitslose laut BA Bericht  4.233.417 + 0 EEJ + 1.313.713 APM = = 5.547.130 Personen
Juni 2005 Arbeitslose laut BA Bericht  4.704.050 + (34.593 EEJ + 1.293.337 APM)  = =  6.031.980 Personen
Juni 2006  Arbeitslose laut BA Bericht  4.397.158 + (279.664 EEJ + 1.274.341 APM) = = 5.951.163 Personen
Juni 2007  Arbeitslose laut BA Bericht  3.687.119 + (333.191 EEJ + 1.234.135 APM) = = 5.254.445 Personen

Wer nun behauptet die Arbeitslosen zahlen seien seit 2002 auf den tiefsten Stand muss die 2005 eingeführten Ein Euro Jobs berücksichtigen.

Die Juni Zahlen (ab 2005 mit Ein Euro Jobs)

2002 = 3.954.361
2003 = 4.257.425
2004 = 4.233.417
2005 = 4.738.643
2006 = 4.676.822
2007 = 4.020.310

Ja die Junizahlen mit Ein Euro Jobs  sind die niedrigsten seit 2003 oder 4 Jahre die Zahl von 2002 wurde nicht erreicht.

Im Januar 2005 Arbeitslosengeld II Empfänger 4.089.000 - darunter arbeitslose
Arbeitslosengeld II Empfänger 2.426.000 und 1.663.000 nicht arbeitslose Arbeitslosengeld II Empfänger.

Juni 2007 Arbeitslosengeld II Empfänger 5.358.000 - darunter arbeitslose Arbeitslosengeld II Empfänger 2.523.000 und 2.835.000 nicht arbeitslose Arbeitslosengeld II Empfänger.

Es gibt seit Januar 2005 einen Zuwachs von 1.269.000 ALG II Empfänger und 1.172.000 nicht arbeitslose Arbeitslosengeld II Empfänger.

Ich vermute die Abnahme der Arbeitslosen seit 2005 ist mit Niedrigstlöhnen und ergänzenden
ALG II erkauft. Diese Personen können keinerlei Eigenvorsorge für Krankheit, Pflege oder Rente leisten. Auch für die Ausbildung ihrer Kinder kann dieser Personenkreis mit Niedrigsteinkommen keinerlei Eigenverantwortung übernehmen. Die Folge ist Kinder und Altersarmut.

http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_6077947.html] Trotz Hartz IV – keine gesunde Ernährung für Kinder [/url] – auf dieser Seite ist auch das Beitragsvideo.

http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=2171132/1367eaw/index.html] Wie Arbeitnehmer erpresst werden [/url] – auf dieser Seite ist auch das Beitragsvideo.
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Krokos


Beiträge: 1993


« Antworten #36 am: 29. Juni 2007, 01:45:52 »

Zitat
Original von martell.ch
was sagte churchill noch über statistiken??? Nur selbstgefälschten trauen

Das war Rumsfeld
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Pinnswin


Beiträge: 4127



WWW
« Antworten #37 am: 29. Juni 2007, 05:31:40 »

Wolfowitz?

Zitat
Warum tun die das uns, der Bevölkerung an?
= Damit sie nicht Arbeitslos werden.
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Das Ende Der Welt brach Anno Domini 1420 doch nicht herein.
Obwohl vieles darauf hin deutete, das es kaeme... A. Sapkowski
Arbeiterklasse


Beiträge: 79



« Antworten #38 am: 29. Juni 2007, 07:44:13 »

Zitat
Original von Pinnswin
Wolfowitz?

Zitat
Warum tun die das uns, der Bevölkerung an?
= Damit sie nicht Arbeitslos werden.

Diese Gutmenschen aber auch.
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Dein ganzes Leben ist Politik!
besorgter bürger


Beiträge: 3831



« Antworten #39 am: 29. Juni 2007, 10:38:30 »

immer das kleingedruckte lesen:

Zitat
Zudem verschärfe die anhaltend schlechte wirtschaftliche Situation den Druck der Gläubiger, offene Forderungen zu realisieren.Gleichzeitig würden die Möglichkeiten, bei den Schuldnern in pfändbare Vermögensobjekte zu vollstrecken, immer seltener.


http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2007/2007_177/03.html
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Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.
Eivisskat
Gast
« Antworten #40 am: 29. Juni 2007, 12:28:25 »

Arbeitsmarktdaten: Zahl der ALG II-Betroffenen im Juni gestiegen

Erwerbslosigkeit verharrt bei über sechs Millionen

Die Zahl der von ALG II Betroffenen ist im Juni erstmals seit Monaten wieder angestiegen. Das geht aus der heute veröffentlichten Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die Anzahl der Leistungsempfänger insgesamt liegt demnach nur unwesentlich unter dem Vorjahresniveau.

 Dagegen vermeldet die BA mit Verweis auf ihre Erfassungskriterien einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Der Statistik zu Folge bezogen im zu Ende gehenden Monat 5.358.479 Menschen Arbeitslosengeld II. Vor einem Jahr waren es 5.224.448. Durch den Rückgang der ALG I-Empfänger um etwa 500.000 verringerte sich die Empfängerzahl insgesamt von fast 6,7 Millionen auf gut 6,3 Millionen. Die Zahl der offenen Stellen stieg von 580.000 auf 648.000.

Nach der Definition der Bundesagentur gab es dagegen einen deutlichen Rückgang der offiziell als arbeitslos Gemeldeten – um 712.000 auf nur 3,687 Millionen.

Die Diskrepanz der Zahlen dürfte sich aus der weiter hohen Anzahl von geringbezahlten Stellen, sowie sog. Maßnahmen der BA ergeben.

 Nicht in die Statistik fließen jene Betroffenen, denen jede Leistung verweigert wird. Angaben über den Umfang dieses Personenkreises liegen nicht vor.

BA-Chef Frank-Jürgen Weise erklärte dagegen bei der Bekanntgabe der Arbeitslosenstatistik, aufgrund der guten Konjunktur wachse die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Stellen.

Derweil wurde bekannt, daß der Milliardenüberschuß der Bundesagentur künftig noch deutlicher steigen dürfte.
 "Ende 2008 könnte die Arbeitsagentur dann rund 24 Milliarden Euro Guthaben auf ihren Konten haben", so Alfred Boss, Finanzexperte des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), gegenüber dem "Handelsblatt". Für dieses Jahr rechnet die BA gegenwärtig mit einem Plus von 1,3 Milliarden Euro.

Trotz der hohen Anzahl von ALG-Betroffenen hält Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) auch weiterhin an ihrem umstrittenen Plan fest, Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland abzuwerben.
 Widerspruch dagegen kommt nicht nur aus den Regierungsparteien, sowie Teilen der Opposition, sondern auch von den Gewerkschaften. DGB-Chef Michael Sommer warf der Ministerin in diesem Zusammenhang „Bildungsimperialismus“ „Wir haben kaum Weiterbildung in deutschen Betrieben, da kann man nicht einfach sagen, was wir nicht haben, holen wir uns aus dem Ausland,“ zitiert ihn die „Lausitzer Rundschau“.

http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=28062007ArtikelWirtschaft2
Veröffentlicht: 28. Juni 2007

 

Mit Statistik-Tricks setzt Deutschland die EU-Lissabonstrategie um
Neue Erwerbstätige entdeckt...
 
Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist nach wie vor prekär. Das ausbleibende Beschäftigungswunder wird nun auf statistischem Wege herbeigeführt.
Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten im Frühjahr 2000 in Lissabon beschlossen, die europäische Region zum dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum zu machen. Um nicht nur verbale Absichtserklärungen zu verabschieden, wurden auch quantitative Ziele festgelegt:
 So soll die Erwerbstätigenquote im EU-Raum, die im Jahr 2000 in den damaligen 15 Mitgliedstaaten 63 Prozent und in der Bundesrepublik 66 Prozent betrug, bis 2010 auf 70 Prozent steigen.
Diese einfache und nachvollziehbare Kennziffer – sie ergibt sich aus der Anzahl erwerbstätiger Personen im Alter zwischen 15 und 64 geteilt durch die Gesamtbevölkerung derselben Altersklasse – macht es möglich, jährlich die Fortschritte auf dem einzuschlagenden Wachstumspfad zu kontrollieren.
 Allerdings werden gesicherte Vollzeitarbeitsverhältnisse, aber auch prekäre Arbeitsverhältnisse wie erzwungene Teilzeitarbeit und Minijobs in die Berechnung einbezogen. Das mindert die Aussagekraft dieses Indikators.

Die Ziele des Europäischen Rates blieben in der Öffentlichkeit der Bundesrepublik nahezu unbekannt, ganz im Gegensatz zu den immer wieder zitierten Maastricht-Kriterien zur Staatsverschuldung. Ihnen wurde mancherorts der Rang eines ehernen ökonomischen Gesetzes zugewiesen.

Hinzu kommt, dass sich bereits fünf Jahre nach den Festlegungen von Lissabon abzeichnete, dass die angepeilten Ziele für 2010 nicht einfach zu erreichen sind.
In der Bundesrepublik stagnierte die Erwerbstätigenquote bei 65 Prozent – ebenso wie in den EU-15-Staaten. Und 2006 war laut dem Statistischen Jahrbuch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Deutschland um 1,8 Millionen Personen geringer als im Ausgangsjahr 2000.
Dafür vermehrten sich die prekären Arbeitsplätze in den letzten drei Jahren kontinuierlich.

Dabei handelt es sich nicht um Zahlenspielereien. So versuchte der Sachverständigenrat der »Fünf Weisen« in seinem letzten Jahresgutachten, mit diesen Erwerbstätigenquoten eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre zu begründen.
 
Zu Beginn des laufenden Jahres gab es eine Überraschung: Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden verkündete entgegen seinen bisherigen Verlautbarungen, aber auch im Gegensatz zur EU-Statistikbehörde Eurostat, dass die Erwerbstätigenquote der 15- bis 64-Jährigen in der Bundesrepublik 2006 den Wert von 70,7 Prozent erreicht hat und gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte gestiegen ist.

Demnach hätte die Bundesregierung ihre Aufgaben zur Realisierung der Lissabonstrategie bezüglich des Arbeitsmarktes quasi über Nacht erledigt.

Begründet wurde die Korrektur der Statistik mit Fehlern bei dem jährlich durchgeführten Mikrozensus, einer kleinen Volkszählung mit einer 1-Prozent-Stichprobe. Danach gab es 2005 in der Bundesrepublik 36,6 Millionen Er-werbstätige. Diese Ziffer beruht auf einer großzügigen Definition.
 Nach den neuen Vorschriften des Mikrozensus gilt bereits derjenige als erwerbstätig, der in einer Woche lediglich eine Stunde gegen Entgelt gearbeitet hat.

Für die neue Berechnung wurden weitere 2,2 Millionen Erwerbstätige »entdeckt«, die bisher mit dem bereits engmaschigen Raster der Definition von Erwerbstätigkeit nicht zu finden waren.

 So schreibt das Statistische Bundesamt: »Nicht richtig erfasst wurden die sogenannten atypischen oder marginalen Beschäftigungen, die der tradierten Vorstellung des Normalarbeitsverhältnisses nicht mehr entsprechen.«
Und weiter: »Es ist zu vermuten, dass den Auskunft gebenden Eltern Aktivitäten der Tochter oder des Sohnes am Rande des Arbeitsmarktes in vielen Fällen nicht gegenwärtig sind« und »dass sich viele Personen mit marginalen Erwerbstätigkeiten subjektiv oder objektiv im Graubereich zur Schwarzarbeit befinden und daher nicht richtige Auskünfte erteilen.«

Um es kurz zu machen: Die Bundesrepublik hat die Lissabonstrategie vorfristig realisiert – jobbenden Schülern und Schwarzarbeitern sei Dank
 
http://www.neuesdeutschland.de/funkprint.asp?AID=108228&IDC=3&DB=
17.06.07
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Sybilla


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« Antworten #41 am: 29. Juni 2007, 13:01:31 »

In der Tat es geht Aufwärts vor allem die Zahl der Leistungsempfänger.

Leistungsempfänger Juni 2002:  3.497.000 Personen
Leistungsempfänger Juni 2003:  3.972.925 Personen
Leistungsempfänger Juni 2004:  4.070.000 Personen
Leistungsempfänger Juni 2005:  6.337.267 Personen (ALG I + ALG II) + Sozialgeld 1.656.820 Personen  = = 7.994.087 Personen
Leistungsempfänger Juni 2006:  6.685.412 Personen (ALG I + ALG II) + Sozialgeld 1.899.417 Personen  = = 8.584.829 Personen
Leistungsempfänger Juni 2007:  6.336.236 Personen (ALG I + ALG II) + Sozialgeld 1.980.271 Personen = = 8.316.507 Personen

Diese Zahlen verdeutlichen dass es sich um einen erkauften "Aufschwung" des Arbeitsmarktes handelt, die Zahl der Leistungsempfänger ist seit 2002 um ca. 137 % gestiegen.

Die Zahl der Arbeitslosen ist etwas über den Niveau von 2002.


Ehrlich gesagt, wenn ich Arbeitgeber von 3 - 6 €/std. Jobs wäre würde ich auch jubeln dass es einen Aufschwung im Niedrigstlohnsektor gibt. Natürlich bleiben die Arbeitslosen auf ALG II angewiesen, was die Zahl der Leistungsempfänger zu beweisen scheint und Lohnkostenzuschüsse lassen den Gewinn der Arbeitgeber weiter ansteigen.

Oder kurz gesagt der Wirtschaftsliberalismus bekommt billige Arbeitskräfte auf Kosten der Solidargemeinschaft. Wie ich denke ein genialer Geniestreich der Neoliberalen.
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Eivisskat
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« Antworten #42 am: 04. Juli 2007, 14:27:53 »

Einen Mangel gibt's warscheinlich nur bei billigen Fachkräften.  angry

Klagen über Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt völlig unberechtigt        
Mittwoch, 4. Juli 2007  
Hamburg (ots) - Eine repräsentative Untersuchung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat ergeben, dass in Deutschland derzeit kein flächendeckender Fachkräftemangel herrscht.  

weiter: http://www.elo-forum.net/arbeit%11beruf/arbeit%11beruf/-20070704710.html
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Sybilla


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« Antworten #43 am: 31. Juli 2007, 00:23:39 »

Zitat
Erstmals leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit Arbeitsmarkt.

30.000 bis 40.000 mehr Arbeitslose - damit rechnen Fachleute für den Monat Juli. Offiziell werden die Zahlen am 31. Juli bekannt gegeben.

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/126/id/290496/fm/0/SH/0/depot/0/


Nach der multimedialen Propagandawelle war mit einen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Im Umfang wahrscheinlich deutlich höher als dass die offizelle Zahl wiederspiegelt.

Ich werde meinen Beitrag der die "genauen und aufgeschlüsselten" Zahlen wie gewohnt darstellt am 31.07.07 detailliert und für jede/n übersichtlich veröffentlichen.
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« Antworten #44 am: 31. Juli 2007, 00:54:14 »

Zitat
Original von Sybilla
Zitat
Erstmals leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit Arbeitsmarkt.

30.000 bis 40.000 mehr Arbeitslose - damit rechnen Fachleute für den Monat Juli. Offiziell werden die Zahlen am 31. Juli bekannt gegeben.

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/126/id/290496/fm/0/SH/0/depot/0/


Nach der multimedialen Propagandawelle war mit einen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Im Umfang wahrscheinlich deutlich höher als dass die offizelle Zahl wiederspiegelt.

Ich werde meinen Beitrag der die "genauen und aufgeschlüsselten" Zahlen wie gewohnt darstellt am 31.07.07 detailliert und für jede/n übersichtlich veröffentlichen.


Sybilla, die holen dich noch in die Statistikabteilung der BA, auf Referenz von Chefduzen. *Scherz*
Im Ernst, die Arbeit die du dir machst ist bewundernswert.
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"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein."
-- Albert Einstein --
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« Antworten #45 am: 31. Juli 2007, 12:40:03 »

Juli 2007:

Arbeitslosenzahl mit Ein Euro Jobs

Die Zahl der Arbeitsloen (+ EEJ) 4.039.199 Personen verharrt trotz gefühlten Aufschwung hartnäckig über 4 Millionen.

Im Juli 07 beträgt Arbeitslosigkeit (mit EEJ)  4.039.199 Personen
(3.715.019 + 324.180 EEJ  des BA   Berichts)

Die Arbeitslosigkeit ist von 3.687.000 um 28.000 auf
3.715.000 Personen gestiegen (im Vorjahr wurde ein minus von – 13.000 Personen im BA Bericht vermeldet) im jahresvergleich sank die Zahl nur noch um 671.000 Personen

Sperrzeiten für ALG I Empfänger

Bis Ende Juni wurden gegen 307.000 Bezieher von Arbeitslosengeld I Sperrzeiten verhängt, in denen kein Geld ausgezahlt wurde.
Das waren 77.300 oder 34 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2006.

Quelle: http://www.focus.de/jobs/branchen/arbeitslose_aid_67159.html


Geringfügig entlohnt Beschäftigte

Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten hat nach ersten
Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit im Mai 4,96 Mio betragen, 123.000 mehr als vor einem Jahr. Darüber hinaus übten 2,09 Mio sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zusätzlich einen geringfügig entlohnten Nebenjob aus, gegenüber dem Vorjahr 205.000 mehr
(Seite 2 und 3 BA Bericht Juli 2007)

Nach den letzten Daten, die hierzu vorliegen, erzielten im März rund 502.000 Arbeitslosengeld II-Bezieher Erwerbseinkomme über der Geringfügigkeitsgrenze von 400 Euro und waren nicht arbeitslos gemeldet.

Ergänzendes ALG II - Arbeitslosengeld II-Empfänger Brutto-
Einkommen aus Erwerbstätigkeit


Juli 2007
Arbeitslosengeld II Empfänger  5.328.000 Personen
darunter Arbeitslose 2.515.000 Personen
und 2.813.000 Personen erhielten ergänzendes ALG II.

Juli 2006
Arbeitslosengeld Empfänger II  5.169.000 Personen
darunter arbeitslose 2.830.000
und 2.339.000 Personen erhielten ergänzendes ALG II

im Jahresvergleich + 474.000 Personen


Jahresvergleich

Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Arbeitslosen:

-   März - 869.000
-   April - 824.000
-   Mai   - 732.000
-   Juni   - 712.000
-   Juli    - 671.000

Der Trend zeigt meines Erachtens eindeutig dass die APM Maßnahmen Ein Euro Jobs und der Niedrigstlohnbereich gesätigt sind. Die Sonereffekte  durch Zeit-  Leiharbeit ebben mutmaßlich ab.


Arbeitslosigkeit mit APM (Arbeitsmarkt Politische Maßnahmen

Juli
Die BA meldet auf Seite 33 (BA Bericht Juli 07) vorläufig 1.521.200 Personen in APM
+ 3.715.000 Arbeitslose Personen = =  5.236.000 Personen.

Juni
Die BA meldet auf Seite 34 (BA – Bericht Juni 07) =  1.567.326 Personen in APM
+ 3.687.000 Arbeitslose Personen ==  5.254.445 Personen

April
Die von der BA gemeldete April Zahl  der Arbeitslosen in Maßnahmen  wurde im BA Bericht Juli 07 um 132.900  von1.439.906 auf  1.572.806 korriegert.


Die Zahl der Leistungsberechtigten – Zahlen wurden im Juni 07 nach oben korrigiert

*Die Zahl der ALG I Leistungsberechtigten beträgt im Juli s1.006.812
*Die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten beträgt im Juli 5.327.542 Personen
*Die Zahl der Sozialgeld Leistungsberechtigten beträgt Juli 1.977.743 Personen

=* 8.222.097 (Juni 8.316.507) Leistungsberechtigte Juli 07  

*Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften beträgt im Juli 07  3.747.000  (Juni 3.775.000)

*Hochgeschätzte, vorläufige Werte des BA Berichts Juli 07

Die korrigierten April – Zahlen zeigen dass der Rückgang der Leistungsberechtigten nur vorläufig hochgerechnet wurde endgültige Zahlen liegen erst im Oktober Bericht vor.

Die BA - Zahlen für April wurden wie folgt im BA Bericht Juli 07 wie folgt korrigiert

Die Zahl der ALG I Leistungsberechtigten beträgt im April um – 57.068 von s1.189.919 Personen auf 1.132.851
Die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten beträgt im April um + 238.374 von p5.204.567 Personen auf 5.442.941
Die Zahl der Sozialgeld Leistungsberechtigten beträgt im April um + 83.397 von p1.919.509 Personen auf 2.002.906

Damit stieg die Zahl der Leistungsempfänger April 07 von 8.313.995 Leistungsberechtigten um 264.703 auf 8.578.698 Leistungsberechtigte im April.

Alles in allem bekamen damit im Juli vorläufig  6.334.354  erwerbsfähige Menschen Lohnersatzleistungen nach dem SGB III oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II.

Zahl der offenen Stellen Bericht Juni (Seite 8 )  

Bestand alle Stellen 649.800  (Vormaonat 648.100)
darunter: Vakanzen 591.100
ungeförderte Stellen 462.500
darunter: Vakanzen 416.800
ungeförderte sozialversicherungspflichtige
Stellen1) 415.000
darunter: Vakanzen 374.900


---------------------------------


Fachkräftemangel - Ausbildungsplätze

Die rechnerische Differenz zwischen gemeldeten Ausbildungsstellen und gemeldeten Bewerbern beträgt 252.800.



Resümee


Hartnäckig verharrt die Zahl der Arbeitslosen + EEJ auch Juli  07 mit 4.039.199 Personen  über der 4 Millionengrenze diese wurde unter Anrechnung der 1 € Jobs in 2007 nie unterschritten. Das die Zahlen der ALG II Leistungsempfänger stieg im Jahresvergleich um 159.000 von 5.169.000 im Juli 2006 auf 5.328.000 im Juli 2007 an.
Allein die demografische Entwicklung reduziert die Anzahl der Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt zu der genauen Zahl wird im BA – Bericht nicht berichtet. Die neu entstandenen Niedrigtslohnjobs sind keine „Aufschwung“ des Arbeitsmarktes. Bei einer Lehrstellenlücke von derzeit 252.800. Stellen sehe ich keinen Fachkräftemangel wäre ein akuter Fachkräftemangel vorhanden dann würden viele dieser 252.800.Lehrstellenbewerber zu Fachkräften ausgebildet.



Hinweise:
Die Daten zur Arbeitslosigkeit speisen sich aus dem IT-Fachverfahren der BA, aus als plausibel bewerteten Datenlieferungen zugelassener kommunaler Träger und - sofern keine verwertbaren bzw. plausiblen Daten geliefert wurden - aus ergänzenden Schätzungen der BA. Die Daten zu Stellen und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wurden ausschließlich aus dem IT-Fachverfahren der BA gewonnen; nicht enthalten sind Daten kommunaler Träger soweit sie andere IT-Fachverfahren
genutzt haben. Die Daten zu Leistungen nach dem SGB II beruhen auf Auswertungen aus dem IT-Fachverfahren A2LL, auf Meldungen kommunaler Träger und - wenn diese nicht vorliegen - auf Schätzungen der BA.
Neuregelung der Bedarfsgemeinschaft für unter 25-jährige Arbeitslose

*Zum 1. April 2006 traten in Teilen das Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze in Kraft.Die wichtigste Neuregelung betrifft unverheiratete, volljährige, unter 25-jährige Arbeitslose. Sie werden grundsätzlich in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern einbezogen. Wenn sie eine eigene Wohnung beziehen wollen, müssen sie dafür die Zustimmung des Leistungsträgers einholen. Der Stichtag, seit dem Jugendliche eine Zulassung des kommunalen Trägers zum Auszug aus dem Elternhaus benötigen, ist der 17. Februar 2006


Nach den Regelungen der §§ 428 SGB III und 252 Abs. 8 SGB VI müssen 58-Jährige oder Ältere dem Arbeitsmarkt nicht mehr voll zur Verfügung stehen und werden auch nicht mehr als Arbeitslose gezählt.



Quellen der Zahlen:
BA – Monatsberichte 2006
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200701.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200702.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200703.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200704.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200705.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200706.pdf
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200707.pdf


 
Wie wird die Statistik erstellt:
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Gast
« Antworten #46 am: 31. Juli 2007, 23:51:47 »

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Minijobs;art271,2349293

Fehlerhafte Statistik - Bundesamt vergisst jahrelang Millionen von Minijobs mitzurechnen

Brisanter Rechenfehler: Das Statistische Bundesamt hat zugegeben über Jahre gut zwei Millionen Minijobs nicht mit in ihre Statistik einbezogen zu haben.

Ein Arbeitsmarktforscher hält die Aufspaltung von Vollzeitjobs in mehrere Minijobs durchaus für denkbar - so sparen die Unternehmen Steuern und Sozialabgaben....
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namron


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« Antworten #47 am: 13. August 2007, 09:38:14 »

Und wieder eine viertelmillionen Arbeitslose weniger!
 rolleyes

http://www.jungewelt.de/2007/08-11/033.php
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Strombolli
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« Antworten #48 am: 13. August 2007, 11:57:11 »

Was viele schon immer vermutet und durch eigenes Erleben wussten ... wird jetzt bestätigt!

Vielleicht macht sich ja hier mal ein Forenteilnehmer die Mühe und recherchiert in den späten 80gern bis Ende der 90ger, welche Damen und Herren Politiker immer wieder einen 2. Arbeitsmarkt, einen Billiglohnsektor und die Einführung von Minijobs in allen möglichen Varianten mit penetranter Vehemenz gefordert haben...

Nach meinen gescheiterten Selbstständigkeiten (die erste durch unbezahlte Rechnungen meiner Kunden, die zweite durch starken Rückgang der Aufträge und damit Schulden bei Pauschalabgaben an den Staat unabhängig vom Betriebsergebnis) versuchte ich durch Tätigkeiten im geringfügigen Beschäftigungsverhältnis dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen.

Fazit von mittlerweile knapp 5 Jahren: Es lohnt sich nicht. Man sollte gleich daheim bleiben!

Genau das ist ja auch der Rat den mir der Finanzbeamte des FA D., Herr V. gegeben hat: "Herr ... , wenn Sie ihre Steuern nicht pünktlich bezahlen können, weil ihre Einkünfte unregelmässig und zu gering sind, dann überlassen sie ihre ... Tätigkeit ... doch den Menschen, die ihre Steurn regelmässig bezahlen können und leben von der Sozialhilfe*, dann kommen Sie auf dasselbe..."
(* - hiess damals noch so)

Kann hier irgendjemand nachvollzihen, welchen Zorn und Hass ich auf solche Beamten habe, die einem das Recht absprechen für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen, statt vom Staat subventioniert zu werden?

Mittlerweile haben wir mehr "familiäre staatliche Subvention" erhalten, als ich damals Schulden beim Finanzamt hatte. Der Mann (und ähnliche Figuren) müsste doch gerade angesichts der täglichen Finanzskandale und meinem, sicher zu verallgmeinerndem Fall, entlassen werden. Statt dessen hat er - im Gegensatz zu mir - einen relativ sicheren Beamtenjob, eine abgesicherte Altersversorgung, ein Eigenheim und die grosse Fresse.


Die Kosten um als geringfügig Beschäftigter seinen "Arbeitsplatz" aufrechtzuerhalten, übersteigen die real übrigbleibenden Einnahmen (schon zuzüglich der staatlichen - jetzt ALG II - Aufstockung)!

Ob man nun ein "Raten"-Auto hat, oder eine "Gebrauchtlaube" mit Reparaturen und steigenden Unterhaltskosten in den staatlichen Abgaben (Steuern, Kraftstoff, Versicherungen und deren gestiegenen Steuern...), alles egal und nicht wirklich finanzierbar.

Persönlich arbeite ich als geringfügig Beschäftigter in 3 verschiedenen Arbeitsverhältnissen für JEWEILS etwa 50 € pro Monat. Diese Arbeitsverhältnisse ähneln stark meiner zweiten Selbstständigkeit, mit dem Unterschied der Steuer- und Sozialabgaben. Nunmehr pauschalisiert, weniger und durch den Arbeitgeber.
Die Kosten zur Ausübung der Tätigkeit müssen die max. 150 € einbringen. Inklusive Sprit, Klamotten und personifiziertes Arbeitsgerät.

Wo bleibt da die Motivation, die ja Herr Clement damals eingefordert hat?
Es passt nicht! Alles nur hohles, theoretisches Gelaber um die wahre Situation zu verschleiern.

Ich habe das, mit Millionen anderer DDR-Bürger, schon einmal mitgemacht: Nur Phrasendrescherei, Verdrängung wahrer Probleme und abgeschottetes Leben der Verantwortlichen... Diese Episode endete dann ganz abrupt und innerhalb weniger Monate war die "Elite" verfolgt.
Mir ist absolut unklar warum das die gegenwärtige "Elite" nicht merkelt? Die in den wenigen objektiven Medien, selten genug veröffentlichten Infos warnen in ähnlicher Weise, wie ich es hier mache.

Allein, es wird weiter verdrängt und immer aufs neue Lötzinn verkündet und die Menschen weiter nach unten gedrückt.

Es ist wieder August! - (Richtung 1989 gedacht)

Vielleicht kollabiert ja bis zum 09. November 2007 das nächste Deutschland?
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Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig
Alex22


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« Antworten #49 am: 13. August 2007, 12:36:29 »

Stromboli,
es stimmt. Hätte ich nichts versucht, wäre ich jetzt besser dran.
Wer nicht bescheißt, wird für bekloppt erklärt.
 Cool
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