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Autor Thema: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität  (Gelesen 191295 mal)
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Onkel Tom


Beiträge: 3588



« Antworten #800 am: 18. Juli 2018, 21:05:53 »

Ja, stelle dir mal vor, alle Erwerbslosen, auch die, die gerade in einer
Masnahme sind, sowie die Aufstocker, würden mitgezählt..

ich schätze, dann würde sich die Statistik auf ca. 6-8 Millionen und mehr
belaufen. Und anbei wird ja schon seid Jahren vor H4 geschummelt..

Wie passt eine ehrliche Arbeitslosenstatistik und der Ruf des Arbeitgeber
nach Fachkräften zusammen ? Sind nur ungelernte Menschen
erwerbslos ? nein, ganz gewiss nicht..

Ich gehe auch davon aus, das Leute über dem 50zigsten Lebensjahr
subtil ausgemustert werden. Nach spätestens 2 Jahren ALG-II hat sich
das erledigt, die Hoffnungen zu haben, das man eine Tätigkeit findet,
von der man leben und noch viel wichtiger vom JC unabhängig werden
kann..

Eine "Volksaufstand" würde eine ehrliche Arbeitslosenstatistik in D wohl
nicht auslösen. Ich glaube, das dies Konkurrenzen verschärfen würde
und unter anderen Ausländerfeindlichkeit a la "Die nehmen uns die Arbeit
weg" schüren und fördern würde..

Weiter könnten sich Politiker schlechter profilieren..

De deutsche Michel denkt nicht weiter darüber nach und glänzt die Statistik,
muss es ja um so glaubhafter klingen "Hauptsache Arbeit" oder "Wer Arbeit
sucht, findet auch welche".. Diesen Irrglauben kann ich nix abgewinnen..

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Lass Dich nicht verhartzen !
tleary


Beiträge: 645


« Antworten #801 am: 19. Juli 2018, 05:02:02 »

Wie hat mal ein Autonomer in einem Forum gesagt: "Arbeit ist scheiße". - Wo er recht hat....
Das stimmte schon immer, und jetzt und in Zukunft sogar noch mehr, weil es wirklich nur noch Scheißjobs zum Niedriglohn gibt.

Man braucht nur einen kurzen Blick in die "Jobbörse" des Arschamts zu werfen, um zu dieser Überzeugung zu kommen. Das lettze Mal als ich das tat, dachte ich mir "Oh Mann, die armen Schweine, die auf solche Stellen angewiesen sind". ....bis mr bewusst wurde, daß ich selbst einer davon bin.
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"Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte!"
(Rudi Dutschke, 1967)
Hartzhetzer


Beiträge: 630


WWW
« Antworten #802 am: 19. Juli 2018, 05:30:02 »

Das bedingungslose Grundeinkommen BGE – Rezept gegen unzeitgemäße Armut? (Werner Schweikert)

https://www.youtube.com/watch?v=KUPlGjX7plY&t=0s
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Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
- Albert Einstein -

Jedoch ist das genau das, was in einer Marktwirtschaft Alternativlos ist.
Onkel Tom


Beiträge: 3588



« Antworten #803 am: 19. Juli 2018, 14:53:17 »

Ich habe mir auch schon so einiges an Modellen des BGE angehört und in der
Tat klingen einige verlockend. Doch wird anbei gern übersehen, wie die Leute
darauf abgehen würden, die auf Ausbeutung anderer leben..

Weiter werden derzeit von der Regierung solch Inhalte abgeschaut um die
sogenannte "Bürgerarbeit" als "solidarisch.. blabla.." etablierbar zu machen..

Dumm gelaufen, wenn gute Ideen im nachinein nur missbraucht werden.  Roll Eyes
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CubanNecktie


Beiträge: 1696



« Antworten #804 am: 20. Juli 2018, 14:27:13 »

@tleary - ich schaue in die Arschamtbörse erst gar nicht rein, es sei denn es ist ein VV mit RFB gekommen und sehe auf dem Ausdruck des VV mit RFB  nicht alle Angaben. Da gibts nur noch ZAF, PAV, Mindestlohnjobs und viel zu selten vielleicht noch ne normale Stelle/gute Firma - lohnt nicht. Schaue selber nur noch bei www.morgenpost.de rein. Und selbst auf morgenpost tummeln sich Scheißjobs - letztens suchte ne BioBackstube in Berlin einen Bürokaufmann für 21.000€ p.a.. 21.000€ p.a. = 1750€ brutto im Monat und 38h Woche. Neben dem schmalen Angebot wurden noch drei Jahre Berufserfahrungen gefordert. Selbstverständlich habe ich mich darauf nicht beworben. Einfach nur widerlich. Und bei 1750€ im Monat, da kann man sich auch selber keine BioBackwaren vom selbigem Arbeitgeber leisten.

und auf das BGE - drauf geschissen - wenn sich da nur Pseudolinke und Neoliberale durchsetzen



gefunden hier im Fressenheft

https://www.facebook.com/annette.ludwig/posts/10214742080539401 + interessente Kommentare dazu


LG
« Letzte Änderung: 20. Juli 2018, 14:44:06 von CubanNecktie » Gespeichert

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... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
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« Antworten #805 am: 20. Juli 2018, 18:53:41 »

Jaja, der Precht, vom fragwürdigen Typen zum astreinen Arschloch gemausert, hab ich schon "Alternativlos" gesagt?   huh

Richard David Precht - Jung & Naiv: Folge 369
https://youtu.be/MOkOblzbXLc
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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« Antworten #806 am: 21. Juli 2018, 11:08:57 »

Mann, ich hab bei dem Video nach nicht mal 30 Sekunden das  kotz *würgh* AAAAAh gekriegt !  Shocked









Beitrag #3366 Wo ist der Schnaps ?  Grin
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« Antworten #807 am: 21. Juli 2018, 18:24:19 »

Das BGE hat wohl eine besondere Aura. Es wirkt als Magnet für alle möglichen Irren. Sie erwarten da die Lösung aller gesellschaftlicher Probleme, statt sich sich selbst mit den Problemen auseinanderzusetzen. Dieses fast religiöse Heilsversprechen BGE erlöst sie von einem eigenen Engagement gegen Sanktionen und Psychoterror von Ämtern und Behörden, sowie für bessere Sozialleistungen und Löhne.

Und diese legere Langhaarfrisur Precht ist ja eine derart Hohle Nuß, da staunt man. Ich glaube, der ist dem Verband der Sklavenhändler iGZ für sehr kleines Geld in den Arsch gekrochen, denn er macht sowas gern.
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CubanNecktie


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« Antworten #808 am: 22. Juli 2018, 10:07:14 »

Gut formuliert & gut recherchiert @Kuddel - habe mal bei der Gockelsuchmaschine IGZ + PRECHT eingetippt. Und das hier gefunden, unglaublich


Zum Vergrößern auf das obige Bild klicken! Oder Twittermeldung hier: https://twitter.com/wstolz/status/1006215426668466176

« Letzte Änderung: 22. Juli 2018, 10:11:07 von CubanNecktie » Gespeichert

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« Antworten #809 am: 22. Juli 2018, 11:53:19 »

Zeitarbeit sollte und müsste das Privileg eines Herrn Precht und seinesgleichen sein. Dazu Bürgerarbeit, nach Schichtende und vor Feierabend.

MfG

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« Antworten #810 am: 22. Juli 2018, 14:49:59 »

Der Precht hat doch ernsthaft einen an der Waffel...  Shocked
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« Antworten #811 am: 22. Juli 2018, 20:35:57 »

Sehe ich auch so.

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« Antworten #812 am: 30. Juli 2018, 12:44:29 »

Hier mal Zahlen, die nicht von der Bundesregierung kommen, sondern von der deutschen Wirtschaft:
Zitat
Die deutsche Wirtschaft hat 2017 einen deutlichen Umsatz-Zuwachs erfahren.

Wie die Zeitung "Die Welt" berichtet, haben die 500 größten Unternehmen im letzten Jahr ein Plus von 4,7 Prozent erzielt. Außerdem stieg die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent.

Den stärksten Zuwachs verbuchte der Chemiekonzern BASF mit zwölf Prozent mehr Umsatz auf knapp 65 Milliarden Euro. Damit gehört er wieder zu den zehn umsatzstärksten Firmen in Deutschland. Ganz vorn lag VW mit gut 230 Milliarden Euro.
https://www.deutschlandfunk.de/deutsche-wirtschaft-gute-umsatzentwicklung-bei-500.2932.de.html?drn:news_id=908791

Na Sybilla, auch alles Fake News?
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« Antworten #813 am: 30. Juli 2018, 15:25:54 »

Danke für die Zahlen Kuddel.
Mir stellt sich aber die Frage, wie viele davon Leiharbeiter, (Schein)Selbständige, Werkvertragler etc. sind.
Darüber halten die nämlich ganz vornehm die Klappe.
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« Antworten #814 am: 30. Juli 2018, 16:08:26 »

Du stellst genau die Fragen, deren Beantwortung ein wenig mehr Klarheit in die Sache bringen würde.
Die Bedingungen, unter denen man arbeitet und unter denen man erwerbslos ist, müssen untersucht und beschrieben werden.

Der permanente Anstieg der Leiharbeit ist bereits belegt und ich halte die Zahlen für glaubhaft:
Zitat
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der Leiharbeiter für den Zeitraum von Juli 2016 bis Juli des vergangenen Jahres leicht um vier Prozent auf durchschnittlich 1,01 Millionen angestiegen.
(Februar 2018)https://rp-online.de/wirtschaft/bundesagentur-fuer-arbeit-zahl-der-leiharbeiter-in-deutschland-steigt_aid-19043759

Die Zahl Arbeitsverträge auf dem 1. Arbeitsmarkt dürfte schrumpfen. Werkverträge, befristete Verträge, projektgebundene Verträge und andere Formen der Arbeiterverarschung nehmen weiter zu.

Auch die Verdichtung der Arbeit nimmt weiter zu. Das ist zwar zu messen, doch sind mir keine Zahlen dazu bekannt. Es finden auch permanent neue Arbeitsplatzbeschreibungen und Runtergruppierungen statt. Die Folge, die Arbeiter werden für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt. Die Gewerkschaften spechen weiter von ihren tollen "Lohnerhöhungen", während sie diese Realität komplett ausblenden.

Zahlen über diese Dinge wären wirklich hilfreich.
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Tiefrot
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« Antworten #815 am: 30. Juli 2018, 17:03:15 »

Dazu fallen mir spontan die IAB Studien ein.
Ist aber ein Riesenpaket an Zahlen, ob die Klarheit bringen steht ganz woanders.
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dagobert


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« Antworten #816 am: 30. Juli 2018, 17:15:40 »

Der permanente Anstieg der Leiharbeit ist bereits belegt und ich halte die Zahlen für glaubhaft:
Zitat
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der Leiharbeiter für den Zeitraum von Juli 2016 bis Juli des vergangenen Jahres leicht um vier Prozent auf durchschnittlich 1,01 Millionen angestiegen.
(Februar 2018)https://rp-online.de/wirtschaft/bundesagentur-fuer-arbeit-zahl-der-leiharbeiter-in-deutschland-steigt_aid-19043759
aktueller (Juli 2018):
Zitat
Im Jahresdurchschnitt 2017 waren 1,03 Mio. Leiharbeitneh-mer in Deutschland entweder sozialversicherungspflichtig o-der ausschließlich geringfügig beschäftigt (Abbildung 4). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahm ihre Zahl um 41.000 (+4 Prozent) zu.
https://www.statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Branchen/generische-Publikationen/Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung.pdf
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Sybilla


Beiträge: 465


« Antworten #817 am: 31. Juli 2018, 12:57:52 »

Hurra Hurra Hurra Deutschland neuer Rekord vom Arbeitsmarkt? „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Fast – Vollbeschäftigung und sinkende Kriminalität bessere Statistiken gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat, aber bildet der BA Bericht/Pressemeldung die Realität ab in der die Bürger leben?

Wer ist wir ?

Fast jede zweite Altersrente liegt unter 800 Euro

Quelle: RP ONLINE 12.07.2018

Ein Land in dem im Gleichklang vieler Medien und der Nomenklatur der Herrschenden ein  robuste Konjunktur auf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt. Hat der US – Präsident Donald Trump doch recht, wenn er twittert das in Deutschland Statistiken aufgehübscht werden? Hören wird in den „Qualitätsmedien doch des öfteren Fake News?“

Ein Blick auf die Fakten schafft Transparenz.

Juli Rekord nur noch 6.551.574 Personen im Leistungsbezug (ALGI;ALGII;Sozialgeld)
 (ohne Asylleistungen, Altersgrundsicherung sowie Personen in Sozialhilfe nach SGB XII)

Die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischen Höchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denen der Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende.

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu.

STUDIE - Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu

Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018 - 16:27 Uhr

Trotz alle dem, wird die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit, in einem juli seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Als in den 1980ern mehr als Zwei Millionen Personen arbeitslos waren ( erfasst wurden alle Personen von 15 bis 65) alle anderen hatten auskömmliche Arbeit. Es gab genau null Tafeln, weil diese nicht benötigt wurden. Massenarbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliche Herausforderung gesehen.

Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ?  Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Arbeitsmarkt im Juli 2018:

Im juli 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung seit 2015 stellten rund 1,4 Millionen Personen einen Asylantrag ) im BA Monatsbericht auf  6.551.574 Personen beziffert die  Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt  unverändert bei  7,7 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Darunter in ALG I  704.684  Personen in ALG II 4.176.309   Personen und  in Sozialgeld  1.670.581 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht  3.257.990 Personen 7,1 % . Die Zahl der Arbeitslosen  im Sinne des § 16 SGB III für juli 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst stieg die Zahl der Arbeitslosen auf ein „Juli Rekordtief “ von 2.324.746  Personen an.[/B]  Vorläufig und hochgerechnet gibt es 811.107  Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik.  Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im juli 2018  BA Bericht mit 822.582  Stellen  BA-X  256 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Seite 48 BA Bericht juli
Tabellenanhang zum Monatsbericht juli 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201807/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201807-pdf.pdf


1.4.6 Unterbeschäftigung Zur Erklärung ….

In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahl derjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einer Beschäftigung nicht realisieren können.Im Juli belief sich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 3.258.000. Gegenüber dem Vormonat hat sie um 21.000 oder 1 Prozent zugenommen.

Quelle: Seite 17 BA Bericht Juli 2018

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte

Im Juli 2018 lebten in 3.111.000 Bedarfsgemeinschaften 5.847.000 Personen, die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.176.000) und 1.671.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 23 BA Bericht Juli 2018

2.3.7 Hilfequoten

Im Juli 2018  bezogen (9,4 Prozent) Haushalte in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende. 9,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,7 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter.

*29 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten

Quelle: Seite 24 BA Bericht Juli 2018

Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand  diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere? Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht juli 2018  von Sybilla am 31.07.18 --- 10 Uhr 30 erstellt.
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Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
Kuddel


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« Antworten #818 am: 06. August 2018, 08:54:20 »

Hiernochmal was für Sybilla, die die Diskussion verweigert.
Die Bundesregierug macht sich ihre eigenen Gedanken über den Arbeitskräftemangel, den Sybilla leugnet.
Die Politik diskutiert die Einführung von Zwangsarbeit. Nicht nur für den Dienst mit der Waffe, sondern alternativ für den in der Pflege und Sozialbereich.

Zitat
Wehrpflicht-Debatte
"Wir wollen keine Rückkehr zu einem Zwangsdienst"


In der Diskussion um eine Wehr- oder Dienstpflicht plädiert der Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbands dafür, lieber die Bundesfreiwilligendienste attraktiver zu machen.
...
Eine von Teilen der CDU angeregte Wiederbelebung der Wehrpflicht oder Schaffung einer allgemeinen Dienstpflicht stößt auf ein geteiltes Echo. Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband lehnt die Rückkehr zur Wehrpflicht oder die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht ab. "Ein solcher Schritt wäre mit enormen Verfassungshürden verbunden und würde auch internationales Recht bis hin zu den Menschenrechten berühren", sagte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider der Rheinischen Post.
...
Die allgemeine Dienstpflicht lehnte Laumann dagegen ab. "Ich möchte später nicht von jemandem gepflegt werden, den der Staat dazu gezwungen hat", argumentierte er. Zudem sehe er juristische Probleme. "Ich bin mir nicht sicher, ob unsere Verfassung so eine Dienstpflicht im sozialen Bereich überhaupt erlaubt. Ich glaube, so was ist nur im Zusammenhang mit der Landesverteidigung möglich."
...
https://www.sueddeutsche.de/politik/wehrpflicht-debatte-deutschland-1.4083016
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counselor


Beiträge: 3121



« Antworten #819 am: 06. August 2018, 14:01:18 »

Der Reichsarbeitsdienst läßt grüßen:
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Reichsarbeitsdienst&oldid=178484348
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Onkel Tom


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« Antworten #820 am: 06. August 2018, 15:30:29 »

...
Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand  diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere? Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?
...

Diese Frage beantwortet sich ja anhand der Statistikgrundlagen der BA von selbst..

Nun darf wiedermal das TV und andere Medien den BA-Senf auflecken und die so
toll erstellten Zahlen als Errungenschaft beklatschen..

Das Leben in einer Blase.. jaja  Huh?
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