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Autor Thema: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität  (Gelesen 201028 mal)
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Onkel Tom


Beiträge: 3645



« Antworten #800 am: 18. Juli 2018, 21:05:53 »

Ja, stelle dir mal vor, alle Erwerbslosen, auch die, die gerade in einer
Masnahme sind, sowie die Aufstocker, würden mitgezählt..

ich schätze, dann würde sich die Statistik auf ca. 6-8 Millionen und mehr
belaufen. Und anbei wird ja schon seid Jahren vor H4 geschummelt..

Wie passt eine ehrliche Arbeitslosenstatistik und der Ruf des Arbeitgeber
nach Fachkräften zusammen ? Sind nur ungelernte Menschen
erwerbslos ? nein, ganz gewiss nicht..

Ich gehe auch davon aus, das Leute über dem 50zigsten Lebensjahr
subtil ausgemustert werden. Nach spätestens 2 Jahren ALG-II hat sich
das erledigt, die Hoffnungen zu haben, das man eine Tätigkeit findet,
von der man leben und noch viel wichtiger vom JC unabhängig werden
kann..

Eine "Volksaufstand" würde eine ehrliche Arbeitslosenstatistik in D wohl
nicht auslösen. Ich glaube, das dies Konkurrenzen verschärfen würde
und unter anderen Ausländerfeindlichkeit a la "Die nehmen uns die Arbeit
weg" schüren und fördern würde..

Weiter könnten sich Politiker schlechter profilieren..

De deutsche Michel denkt nicht weiter darüber nach und glänzt die Statistik,
muss es ja um so glaubhafter klingen "Hauptsache Arbeit" oder "Wer Arbeit
sucht, findet auch welche".. Diesen Irrglauben kann ich nix abgewinnen..

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Lass Dich nicht verhartzen !
tleary


Beiträge: 667


« Antworten #801 am: 19. Juli 2018, 05:02:02 »

Wie hat mal ein Autonomer in einem Forum gesagt: "Arbeit ist scheiße". - Wo er recht hat....
Das stimmte schon immer, und jetzt und in Zukunft sogar noch mehr, weil es wirklich nur noch Scheißjobs zum Niedriglohn gibt.

Man braucht nur einen kurzen Blick in die "Jobbörse" des Arschamts zu werfen, um zu dieser Überzeugung zu kommen. Das lettze Mal als ich das tat, dachte ich mir "Oh Mann, die armen Schweine, die auf solche Stellen angewiesen sind". ....bis mr bewusst wurde, daß ich selbst einer davon bin.
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"Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte!"
(Rudi Dutschke, 1967)
Hartzhetzer


Beiträge: 631


WWW
« Antworten #802 am: 19. Juli 2018, 05:30:02 »

Das bedingungslose Grundeinkommen BGE – Rezept gegen unzeitgemäße Armut? (Werner Schweikert)

https://www.youtube.com/watch?v=KUPlGjX7plY&t=0s
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Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
- Albert Einstein -

Jedoch ist das genau das, was in einer Marktwirtschaft Alternativlos ist.
Onkel Tom


Beiträge: 3645



« Antworten #803 am: 19. Juli 2018, 14:53:17 »

Ich habe mir auch schon so einiges an Modellen des BGE angehört und in der
Tat klingen einige verlockend. Doch wird anbei gern übersehen, wie die Leute
darauf abgehen würden, die auf Ausbeutung anderer leben..

Weiter werden derzeit von der Regierung solch Inhalte abgeschaut um die
sogenannte "Bürgerarbeit" als "solidarisch.. blabla.." etablierbar zu machen..

Dumm gelaufen, wenn gute Ideen im nachinein nur missbraucht werden.  Roll Eyes
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CubanNecktie


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« Antworten #804 am: 20. Juli 2018, 14:27:13 »

@tleary - ich schaue in die Arschamtbörse erst gar nicht rein, es sei denn es ist ein VV mit RFB gekommen und sehe auf dem Ausdruck des VV mit RFB  nicht alle Angaben. Da gibts nur noch ZAF, PAV, Mindestlohnjobs und viel zu selten vielleicht noch ne normale Stelle/gute Firma - lohnt nicht. Schaue selber nur noch bei www.morgenpost.de rein. Und selbst auf morgenpost tummeln sich Scheißjobs - letztens suchte ne BioBackstube in Berlin einen Bürokaufmann für 21.000€ p.a.. 21.000€ p.a. = 1750€ brutto im Monat und 38h Woche. Neben dem schmalen Angebot wurden noch drei Jahre Berufserfahrungen gefordert. Selbstverständlich habe ich mich darauf nicht beworben. Einfach nur widerlich. Und bei 1750€ im Monat, da kann man sich auch selber keine BioBackwaren vom selbigem Arbeitgeber leisten.

und auf das BGE - drauf geschissen - wenn sich da nur Pseudolinke und Neoliberale durchsetzen



gefunden hier im Fressenheft

https://www.facebook.com/annette.ludwig/posts/10214742080539401 + interessente Kommentare dazu


LG
« Letzte Änderung: 20. Juli 2018, 14:44:06 von CubanNecktie » Gespeichert

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... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
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« Antworten #805 am: 20. Juli 2018, 18:53:41 »

Jaja, der Precht, vom fragwürdigen Typen zum astreinen Arschloch gemausert, hab ich schon "Alternativlos" gesagt?   huh

Richard David Precht - Jung & Naiv: Folge 369
https://youtu.be/MOkOblzbXLc
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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« Antworten #806 am: 21. Juli 2018, 11:08:57 »

Mann, ich hab bei dem Video nach nicht mal 30 Sekunden das  kotz *würgh* AAAAAh gekriegt !  Shocked









Beitrag #3366 Wo ist der Schnaps ?  Grin
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« Antworten #807 am: 21. Juli 2018, 18:24:19 »

Das BGE hat wohl eine besondere Aura. Es wirkt als Magnet für alle möglichen Irren. Sie erwarten da die Lösung aller gesellschaftlicher Probleme, statt sich sich selbst mit den Problemen auseinanderzusetzen. Dieses fast religiöse Heilsversprechen BGE erlöst sie von einem eigenen Engagement gegen Sanktionen und Psychoterror von Ämtern und Behörden, sowie für bessere Sozialleistungen und Löhne.

Und diese legere Langhaarfrisur Precht ist ja eine derart Hohle Nuß, da staunt man. Ich glaube, der ist dem Verband der Sklavenhändler iGZ für sehr kleines Geld in den Arsch gekrochen, denn er macht sowas gern.
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CubanNecktie


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« Antworten #808 am: 22. Juli 2018, 10:07:14 »

Gut formuliert & gut recherchiert @Kuddel - habe mal bei der Gockelsuchmaschine IGZ + PRECHT eingetippt. Und das hier gefunden, unglaublich


Zum Vergrößern auf das obige Bild klicken! Oder Twittermeldung hier: https://twitter.com/wstolz/status/1006215426668466176

« Letzte Änderung: 22. Juli 2018, 10:11:07 von CubanNecktie » Gespeichert

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« Antworten #809 am: 22. Juli 2018, 11:53:19 »

Zeitarbeit sollte und müsste das Privileg eines Herrn Precht und seinesgleichen sein. Dazu Bürgerarbeit, nach Schichtende und vor Feierabend.

MfG

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« Antworten #810 am: 22. Juli 2018, 14:49:59 »

Der Precht hat doch ernsthaft einen an der Waffel...  Shocked
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« Antworten #811 am: 22. Juli 2018, 20:35:57 »

Sehe ich auch so.

MfG

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« Antworten #812 am: 30. Juli 2018, 12:44:29 »

Hier mal Zahlen, die nicht von der Bundesregierung kommen, sondern von der deutschen Wirtschaft:
Zitat
Die deutsche Wirtschaft hat 2017 einen deutlichen Umsatz-Zuwachs erfahren.

Wie die Zeitung "Die Welt" berichtet, haben die 500 größten Unternehmen im letzten Jahr ein Plus von 4,7 Prozent erzielt. Außerdem stieg die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent.

Den stärksten Zuwachs verbuchte der Chemiekonzern BASF mit zwölf Prozent mehr Umsatz auf knapp 65 Milliarden Euro. Damit gehört er wieder zu den zehn umsatzstärksten Firmen in Deutschland. Ganz vorn lag VW mit gut 230 Milliarden Euro.
https://www.deutschlandfunk.de/deutsche-wirtschaft-gute-umsatzentwicklung-bei-500.2932.de.html?drn:news_id=908791

Na Sybilla, auch alles Fake News?
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« Antworten #813 am: 30. Juli 2018, 15:25:54 »

Danke für die Zahlen Kuddel.
Mir stellt sich aber die Frage, wie viele davon Leiharbeiter, (Schein)Selbständige, Werkvertragler etc. sind.
Darüber halten die nämlich ganz vornehm die Klappe.
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« Antworten #814 am: 30. Juli 2018, 16:08:26 »

Du stellst genau die Fragen, deren Beantwortung ein wenig mehr Klarheit in die Sache bringen würde.
Die Bedingungen, unter denen man arbeitet und unter denen man erwerbslos ist, müssen untersucht und beschrieben werden.

Der permanente Anstieg der Leiharbeit ist bereits belegt und ich halte die Zahlen für glaubhaft:
Zitat
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der Leiharbeiter für den Zeitraum von Juli 2016 bis Juli des vergangenen Jahres leicht um vier Prozent auf durchschnittlich 1,01 Millionen angestiegen.
(Februar 2018)https://rp-online.de/wirtschaft/bundesagentur-fuer-arbeit-zahl-der-leiharbeiter-in-deutschland-steigt_aid-19043759

Die Zahl Arbeitsverträge auf dem 1. Arbeitsmarkt dürfte schrumpfen. Werkverträge, befristete Verträge, projektgebundene Verträge und andere Formen der Arbeiterverarschung nehmen weiter zu.

Auch die Verdichtung der Arbeit nimmt weiter zu. Das ist zwar zu messen, doch sind mir keine Zahlen dazu bekannt. Es finden auch permanent neue Arbeitsplatzbeschreibungen und Runtergruppierungen statt. Die Folge, die Arbeiter werden für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt. Die Gewerkschaften spechen weiter von ihren tollen "Lohnerhöhungen", während sie diese Realität komplett ausblenden.

Zahlen über diese Dinge wären wirklich hilfreich.
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« Antworten #815 am: 30. Juli 2018, 17:03:15 »

Dazu fallen mir spontan die IAB Studien ein.
Ist aber ein Riesenpaket an Zahlen, ob die Klarheit bringen steht ganz woanders.
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dagobert


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« Antworten #816 am: 30. Juli 2018, 17:15:40 »

Der permanente Anstieg der Leiharbeit ist bereits belegt und ich halte die Zahlen für glaubhaft:
Zitat
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der Leiharbeiter für den Zeitraum von Juli 2016 bis Juli des vergangenen Jahres leicht um vier Prozent auf durchschnittlich 1,01 Millionen angestiegen.
(Februar 2018)https://rp-online.de/wirtschaft/bundesagentur-fuer-arbeit-zahl-der-leiharbeiter-in-deutschland-steigt_aid-19043759
aktueller (Juli 2018):
Zitat
Im Jahresdurchschnitt 2017 waren 1,03 Mio. Leiharbeitneh-mer in Deutschland entweder sozialversicherungspflichtig o-der ausschließlich geringfügig beschäftigt (Abbildung 4). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahm ihre Zahl um 41.000 (+4 Prozent) zu.
https://www.statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Branchen/generische-Publikationen/Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung.pdf
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Sybilla


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« Antworten #817 am: 31. Juli 2018, 12:57:52 »

Hurra Hurra Hurra Deutschland neuer Rekord vom Arbeitsmarkt? „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Fast – Vollbeschäftigung und sinkende Kriminalität bessere Statistiken gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat, aber bildet der BA Bericht/Pressemeldung die Realität ab in der die Bürger leben?

Wer ist wir ?

Fast jede zweite Altersrente liegt unter 800 Euro

Quelle: RP ONLINE 12.07.2018

Ein Land in dem im Gleichklang vieler Medien und der Nomenklatur der Herrschenden ein  robuste Konjunktur auf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt. Hat der US – Präsident Donald Trump doch recht, wenn er twittert das in Deutschland Statistiken aufgehübscht werden? Hören wird in den „Qualitätsmedien doch des öfteren Fake News?“

Ein Blick auf die Fakten schafft Transparenz.

Juli Rekord nur noch 6.551.574 Personen im Leistungsbezug (ALGI;ALGII;Sozialgeld)
 (ohne Asylleistungen, Altersgrundsicherung sowie Personen in Sozialhilfe nach SGB XII)

Die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischen Höchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denen der Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende.

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu.

STUDIE - Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu

Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018 - 16:27 Uhr

Trotz alle dem, wird die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit, in einem juli seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Als in den 1980ern mehr als Zwei Millionen Personen arbeitslos waren ( erfasst wurden alle Personen von 15 bis 65) alle anderen hatten auskömmliche Arbeit. Es gab genau null Tafeln, weil diese nicht benötigt wurden. Massenarbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliche Herausforderung gesehen.

Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ?  Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Arbeitsmarkt im Juli 2018:

Im juli 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung seit 2015 stellten rund 1,4 Millionen Personen einen Asylantrag ) im BA Monatsbericht auf  6.551.574 Personen beziffert die  Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt  unverändert bei  7,7 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Darunter in ALG I  704.684  Personen in ALG II 4.176.309   Personen und  in Sozialgeld  1.670.581 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht  3.257.990 Personen 7,1 % . Die Zahl der Arbeitslosen  im Sinne des § 16 SGB III für juli 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst stieg die Zahl der Arbeitslosen auf ein „Juli Rekordtief “ von 2.324.746  Personen an.[/B]  Vorläufig und hochgerechnet gibt es 811.107  Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik.  Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im juli 2018  BA Bericht mit 822.582  Stellen  BA-X  256 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Seite 48 BA Bericht juli
Tabellenanhang zum Monatsbericht juli 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201807/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201807-pdf.pdf


1.4.6 Unterbeschäftigung Zur Erklärung ….

In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahl derjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einer Beschäftigung nicht realisieren können.Im Juli belief sich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 3.258.000. Gegenüber dem Vormonat hat sie um 21.000 oder 1 Prozent zugenommen.

Quelle: Seite 17 BA Bericht Juli 2018

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte

Im Juli 2018 lebten in 3.111.000 Bedarfsgemeinschaften 5.847.000 Personen, die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.176.000) und 1.671.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 23 BA Bericht Juli 2018

2.3.7 Hilfequoten

Im Juli 2018  bezogen (9,4 Prozent) Haushalte in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende. 9,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,7 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter.

*29 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten

Quelle: Seite 24 BA Bericht Juli 2018

Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand  diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere? Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht juli 2018  von Sybilla am 31.07.18 --- 10 Uhr 30 erstellt.
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Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
Kuddel


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« Antworten #818 am: 06. August 2018, 08:54:20 »

Hiernochmal was für Sybilla, die die Diskussion verweigert.
Die Bundesregierug macht sich ihre eigenen Gedanken über den Arbeitskräftemangel, den Sybilla leugnet.
Die Politik diskutiert die Einführung von Zwangsarbeit. Nicht nur für den Dienst mit der Waffe, sondern alternativ für den in der Pflege und Sozialbereich.

Zitat
Wehrpflicht-Debatte
"Wir wollen keine Rückkehr zu einem Zwangsdienst"


In der Diskussion um eine Wehr- oder Dienstpflicht plädiert der Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbands dafür, lieber die Bundesfreiwilligendienste attraktiver zu machen.
...
Eine von Teilen der CDU angeregte Wiederbelebung der Wehrpflicht oder Schaffung einer allgemeinen Dienstpflicht stößt auf ein geteiltes Echo. Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband lehnt die Rückkehr zur Wehrpflicht oder die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht ab. "Ein solcher Schritt wäre mit enormen Verfassungshürden verbunden und würde auch internationales Recht bis hin zu den Menschenrechten berühren", sagte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider der Rheinischen Post.
...
Die allgemeine Dienstpflicht lehnte Laumann dagegen ab. "Ich möchte später nicht von jemandem gepflegt werden, den der Staat dazu gezwungen hat", argumentierte er. Zudem sehe er juristische Probleme. "Ich bin mir nicht sicher, ob unsere Verfassung so eine Dienstpflicht im sozialen Bereich überhaupt erlaubt. Ich glaube, so was ist nur im Zusammenhang mit der Landesverteidigung möglich."
...
https://www.sueddeutsche.de/politik/wehrpflicht-debatte-deutschland-1.4083016
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« Antworten #819 am: 06. August 2018, 14:01:18 »

Der Reichsarbeitsdienst läßt grüßen:
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Reichsarbeitsdienst&oldid=178484348
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
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« Antworten #820 am: 06. August 2018, 15:30:29 »

...
Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand  diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere? Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?
...

Diese Frage beantwortet sich ja anhand der Statistikgrundlagen der BA von selbst..

Nun darf wiedermal das TV und andere Medien den BA-Senf auflecken und die so
toll erstellten Zahlen als Errungenschaft beklatschen..

Das Leben in einer Blase.. jaja  Huh?
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« Antworten #821 am: 30. August 2018, 12:56:57 »

Hurra Hurra Hurra Deutschland neuer Rekord vom Arbeitsmarkt? „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmark gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat, aber bildet der BA Bericht/Pressemeldung die Realität ab in der die Bürger leben?

Wer ist wir ?

Fast jede zweite Altersrente liegt unter 800 Euro

Quelle: RP ONLINE 12.07.2018

Ein Land in dem im Gleichklang vieler Medien und der Nomenklatur der Herrschenden ein  robuste Konjunktur auf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt. Hat der US – Präsident Donald Trump doch recht, wenn er twittert das in Deutschland Statistiken aufgehübscht werden? Hören wird in den „Qualitätsmedien doch des öfteren Fake News?“

Ein Blick auf die Fakten schafft Transparenz und offenbart die Wahrhaftigkeit der Lage am Arbeitsmarkt.

Staat verbucht im ersten Halbjahr Überschuss von 48,1 Mrd Euro Hauptsächlich aufgrund der EZB und der 0 Zins Politik erwirtschaftet der Bund die Länder und die Kommunen Überschüsse. Auch die üppig sprudelnde MwSt und Einkommenssteuer Steuer  tragen dazu bei. Selbst Sozialversicherungen hatten zur Jahresmitte ein Plus von 9,0 Mrd. Euro auf den Konto allerdings stellt sich nun die Frage warum werden die geringen Renten nicht auf ein Grundsicherungsniveau angehoben?  Warum gibt es nach  Berechnungen des Kinderschutzbundes (DKSB) in D etwa 4,4 Millionen Kinder die von Armut betroffen sind. Warum werden weiterhin Krankenhäuser im ländlichen Bereichen geschlossen? Warum sind die Pflegekräfte in Krankenhäuser, Alten und Pflegeheime weiterhin aufgrund zu geringer Personalschlüssel extrem überbelastet? Warum befindet sich auf vielen Straße Schlagloch neben Schlagloch? Warum sind viele Brücken immer noch stark Renovierungsbedürftig? Warum sind viele Schulhäuser marode? Warum gibt es in vielen Bundesländern einen Mangel an Lehrer*innen? Warum gibt es in vielen ländlichen Gebieten kaum Polizeiwachen? Warum müssen die vorhandenen Polizisten einen Überstundenberg vor sich herschieben? Also wenn schon soviel Geld in der Kasse ist gibt es sicher sinnvolleres als dieses durch Steuersenkungen mit der Gießkanne zu verteilen.   

Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung soll ab Januar 2019 um 0,5 Prozentpunkte sinken. Hingegen der Beitragssatz zur Pflegeversicherung , wie bereits von Gesundheitsminister Jens Spahn angekündigt, ab Januar 2019 um 0,5 Prozentpunkte angehoben werden soll.

August Rekord nur noch 6.499.643 Personen im Leistungsbezug (ALGI;ALGII;Sozialgeld)
 (ohne Asylleistungen) in Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung gab es laut destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 im Dezember 2017 insgesamt  1.059.000 Empfänger

Die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischen Höchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denen der Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende.

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu.

STUDIE - Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu

Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018 - 16:27 Uhr

Trotz alle dem, wird die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit, in einem August seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Als in den 1980ern mehr als Zwei Millionen Personen arbeitslos waren ( erfasst wurden alle Personen von 15 bis 65) alle anderen hatten auskömmliche Arbeit. Es gab genau null Tafeln, weil diese nicht benötigt wurden. Massenarbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliche Herausforderung gesehen.

Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ?  Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Arbeitsmarkt im August 2018:

Im August 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII mit 6.499.643 Personen beziffert die  Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte bleibt  unverändert bei  7,6 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Darunter in ALG I  698.530  Personen in ALG II 4.139.381 Personen und  in Sozialgeld  1.661.732 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Augus 2018 beträgt laut BA Bericht  3.236.078  Personen 7,0 % . Die Zahl der Arbeitslosen  im Sinne des § 16 SGB III für August 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst stieg die Zahl der Arbeitslosen auf ein „August Rekordtief “ von 2.350.876  Personen an.[/B]  Vorläufig und hochgerechnet gibt es in der Sommerferienzeit 762.769   Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik.  Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im August 2018 im  BA Bericht mit 827.758  Stellen  BA-X  252 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht August 2018
Tabellenanhang zum Monatsbericht August 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201808/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201808-pdf.pdf

1.4.6 Unterbeschäftigung Zur Erklärung ….

1.4.6 Unterbeschäftigung In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen diejenigen Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahl derjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einer Beschäftigung nicht realisieren können. Realwirtschaftlich (insbesondere konjunkturell) bedingte Einflüsse können besser erkannt werden, weil die Entlastungswirkung der Arbeitsmarktpolitik zwar die Arbeitslosigkeit, nicht aber die Unterbeschäftigung verändert (zur Unterbeschäftigungs- und Entlastungsrechnung vergleiche die Methodischen Hinweise in Kapitel 5). Im August belief sich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 3.236.000.

Quelle: Seite 16 BA Bericht August  2018

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte

Im August 2018 lebten in 3.088.000 Bedarfsgemeinschaften 5.801.000 Personen, die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.139.000) und 1.662.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 23 BA Bericht August  2018

2.3.7 Hilfequoten

Im August 2018 hat nahezu jeder elfte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,3 Prozent).*29 9,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,6 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter.

*29 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten

Quelle: Seite 24 BA Bericht August  2018

Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand  diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere?
Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht August 2018  von Sybilla am 30.08.18 --- 12 Uhr erstellt.
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Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
Kuddel


Beiträge: 11470


« Antworten #822 am: 30. August 2018, 15:05:36 »

Es ist fürchterlich.

Sybilla ist in einer Endlosschleife gefangen und entzieht sich einer Diskussion.

Seit Jahren immer die selbe Leier: Es gibt eine zu hohe Arbeitslosigkeit, was von der Bundesregierung durch falsche Zahlen vertuscht wird.

Ich frage mich, wozu dieser nicht endende Thread gut sein soll?
Wenn man eine Straßenumfrage machen würde, ob man davon ausgeht, daß die Arbeitslosenstatistik der Bundesregierung geschönt ist, würden sicherlich 90% der Befragten zustimmen, wahrscheinlich sogar mehr. Also mit einer Überraschung und der Aufdeckung eines Skandals hat es nichts zu tun.

Und ich komme immer wieder zu dem Schluß, daß Sybilla will, daß noch mehr Menschen in die Ausbeutungshölle gehen sollen. Es gibt diverse Belege dazu, daß die Wirtschaft nicht genug Menschen zur Verwertung findet. Ziehen Sybilla und die Wirtschaft am gleichen Strang? Wenn es der Bundesregierung endlich gelungen ist, die Zwangsarbeit durchzusetzen (erst einmal als "Soziales Jahr"), dürfte Sybilla doch glücklich sein. Wenn jeder arbeiten muß, ist endlich das Traumziel Vollbeschäftigung erreicht. Hurra!


Wenn man öffentlich Verlautbarungen und Zahlen hinterfragt, dann ist es ersteinmal gut. Doch man sollte sich fragen, mit welchem Ziel.
Dagobert beschäftigt sich auch mit Zahlen. Da erkenne ich auch sofort, wozu das gut sein soll:


Armut trotz Erwerbstätigkeit
---------------------------------------
Es gibt mehr erwerbstätige Arme als Arbeitslose Menschen in Deutschland
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=329331.msg339633#msg339633

Vielen Arbeitslosen fehlt das Geld für Essen
 ------------------------------------------------
 Laut einer Auswertung der EU-Statistik SILC haben Arbeitslose in Deutschland oft zu wenig Geld, um sich Essen zu kaufen. 30% der Erwerbslosen hierzulande – 837.000 Personen – hatten demnach im Jahr 2016 Schwierigkeiten,  jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit zu bezahlen.
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=329330.msg339632#msg339632

Stromsperren in Hartz IV- Haushalten / Etwa die Hälfte aller gesperrten Haushalte sind SGB II/SGB XII-Bezieher

 --------------------------------------------------
Im Jahr 2016 wurden rund 318.000 Stromsperrungen im Auftrag der Grundversorger durchgeführt.
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=329329.msg339631#msg339631


Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Die Kohle für Erwerbslose und auch für viele Arbeitende langt nicht für's allernötigste.

Die sich daraus ergebende Forderungen sind ebenso klar: Die Kürzungen und Sperren für Erwerbslose müssen weg. Die Stütze muß auf eine völlig anderen Level gehoben werden. Der Mindestlohn muß auf ein wesentlich höheres Niveau gehoben werden.

Ganz anders bei Sybillas Zahlenwust. Es gab ja Momente, in denen sie Fragen beantwortet hat. Die Antworten zu Konsequenzen aus ihrem "Spiegel der Realität" waren befremdlich.

Von ihr kam die Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen. Als ihr entgegengehalten wurde, daß das auch zur Verschlechterung der Situation der Erwerbslosen führen kann, wie Beispiele aus anderen Ländern belegen, kam von ihr nichts.

Ihre weitere Forderung lautet "Merkel muß weg!"
Als sie gefragt wurde, ob sie tatsächlich glaube, daß sich unter einer SPD Regierung etwas bessern würde, bejahte sie das. Dabei war es die sozialdemokratische Schröderregierung, die mit der Agenda 2010 den größten Angriff auf die sozialen Bedingungen in der Bundesrepublik geführt hat. Soviel zu Sybillas "Spiegel der Realität". Ist wohl ihre eigene Realität.
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Fritz Linow


Beiträge: 1199


« Antworten #823 am: 30. August 2018, 22:00:30 »

Es ist fürchterlich.
Sybilla ist in einer Endlosschleife gefangen und entzieht sich einer Diskussion.
(...)

Netter anzuschauende Analysen zu den Arbeitslosenzahlen gibt es zum Beispiel hier:
http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/

Diese stulle Wiederholung desselben halte ich auch für unerträglich.
Gespeichert
CubanNecktie


Beiträge: 1707



« Antworten #824 am: 01. September 2018, 10:49:49 »

Hätte eine simple Idee - nicht jeden Monat den gleichen Text wiederholen - sondern jeden Monat ein aktualisiertes, grafisches Excel-Diagramm als Bild. Oder etwas schwieriger, aber dafür professioneller - per JavaScript, PHP oder Java erstellte Diagrammübersicht:

https://www.google.com/search?q=javascript+diagramm+erstellen&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b

und drei-fünf wichtigste Zahlenkurven reichen

1: geschönte, offizielle Arbeitslosenzahlen
2: tatsächliche Arbeitslosenzahlen (Leute in Maßnahmen, geförderten Jobs, nicht mitgezählte Ü58)

3: Leute die Aufstocken müssen / atypisch Beschäftigte ...
« Letzte Änderung: 01. September 2018, 10:58:04 von CubanNecktie » Gespeichert

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... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
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