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Autor Thema: Scheinheiliger geht es wirklich nicht  (Gelesen 105607 mal)
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Troll
Abused Frog


Beiträge: 6532



« Antworten #350 am: 06. Februar 2017, 19:41:32 »

Ups, noch ein religiöser Kollateralschaden!
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
dagobert


Beiträge: 4087


« Antworten #351 am: 07. Februar 2017, 08:16:15 »

Zitat
Religionsgemeinschaft Zeugen Jehovas auch in NRW rechtlich aufgewertet

http://www.ksta.de/nrw/religionsgemeinschaft-zeugen-jehovas-auch-in-nrw-rechtlich-aufgewertet-25684404
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Kuddel


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« Antworten #352 am: 16. Februar 2017, 20:57:37 »

Zitat
Colonia Dignidad:
Bleibt Ex-Sektenarzt Hartmut Hopp unbehelligt?

Von Peter Kurz

Der Krefelder Hartmut Hopp von der Colonia Dignidad ist trotz des Strafurteils weiter in Freiheit. Menschenrechtler sind empört, ein Staatsanwalt erklärt die Verfahrensdauer.



Hartmut Hopp beim Interview Ende Januar in unserer Krefelder Redaktion.

Krefeld. Nachdem unsere Zeitung am vergangenen Samstag ein Interview mit Hartmut Hopp, dem früheren Sektenarzt der berüchtigten Colonia Dignidad in Chile, veröffentlicht hatte, erreichten uns verbitterte Leseranfragen: Und das lässt die deutsche Justiz so lange laufen? Hopp war schon 2011 in Chile zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden, flüchtete aus Südamerika und lebt seither unbehelligt in Krefeld.

Menschenrechtler Kaleck ist verbittert über die Justiz in NRW

Diese Verbitterung teilt auch Wolfgang Kaleck, Generalsekretär des Menschenrechtsverbands „European Center for Constitutional and Human Rights“ (ECCHR). Der ECCHR hatte bereits im Jahr 2011 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Krefeld gestellt. Jurist Kaleck sagt: „Der erste Skandal ist, dass die Staatsanwaltschaft Bonn seit den 1980er Jahren auf Aktenbergen gesessen und nichts unternommen hat. „So konnte in der Colonia Dignidad die Gruppe um Sektenführer Paul Schäfer und Sektenarzt Hartmut Hopp unzählige Kinder vergewaltigen und Kritiker der Pinochet-Diktatur foltern – unbeeinträchtigt von der deutschen Justiz.“ Auch im Fall Hopp habe die deutsche Justiz zunächst gesagt, dass sie in der Sache nicht aktiv werden könne. Das habe sich erst durch die Strafanzeige des ECCHR im August 2011 geändert.

Kaleck fährt verbittert fort: „Der zweite Skandal ist, dass nun das Verfahren der Vollstreckung des chilenischen Haft-Urteils in Deutschland schon wieder so viele Jahre dauert.“ Das sei auch ein Schlag ins Gesicht der chilenischen Justiz. Chile sei schon lange keine Diktatur mehr und auch kein „failed state“ (gescheiterter Staat, der seine grundlegenden Funktionen nicht erfüllt). Kaleck: „Es geht um Gerechtigkeit gegenüber den Opfern. Und auch um den Ruf der nordrhein-westfälischen Justiz, die nach dem früheren Versagen doch spätestens jetzt das Verfahren gegen Hopp, aber auch weitere Ermittlungen im Zusammenhang mit den Verbrechen der Colonia Dignidad, schnellstens vorantreiben müsste.“ Deutschland könne so nicht nur den Opfern sexueller Misshandlung zu ihrem Recht verhelfen, sondern auch dazu beitragen, die Diktaturverbrechen in Chile juristisch aufzuarbeiten.
http://www.wz.de/home/politik/colonia-dignidad-bleibt-ex-sektenarzt-hartmut-hopp-unbehelligt-1.2367383
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Kuddel


Beiträge: 9755


« Antworten #353 am: 28. Mai 2017, 17:52:16 »

Interessiert sich eigentlich niemand mehr für Geschichte?

Dieses Massenspektakel ist unerträglich.




Es geht mir nicht nur um den Christenscheiß im allgemeinen, sondern auch um Luther im speziellen, den man ja besonders feiert.

Es hat sich inzwischen ja herumgesprochen, daß Luther ein glühender Antisemit war.
Wie weit er im Arsch der Herrschenden steckte und wie sehr er den Pöbel haßte, scheint den wenigsten klar zu sein.
Er verhandelte mit dem Adel, wenn er Unterstützung erhielt, würde er einige kirchliche Feiertage abschaffen, damit das einfache Volk dann auch schuften kann. Luther kämpfte gegen soziale Erhebungen und für den Erhalt der bestehenden Machtsrukturen.

Er wurde der Gegenspieler des Theologen Thomas Münzer, der sich auf Seiten der Bauern stellte, um mit ihnen für eine gerechtere Gesellschaftsordnung zu kämpfen. Münzer befürwortete die gewaltsame Befreiung der Bauern und betätigte sich in Mühlhausen/Thüringen, wo er Pfarrer in der Marienkirche war, als Agitator und Förderer der Aufstände. Dort versuchte er, seine Vorstellungen einer gerechten Gesellschaftsordnung umzusetzen: Privilegien wurden aufgehoben, Klöster aufgelöst, Räume für Obdachlose geschaffen, eine Armenspeisung eingerichtet.  Bei den sogenannten Bauernkriegen gab es auch eine Beteiligung von Städtern und Bergleuten, die eine „Revolution des Gemeinen Mannes“ anstrebten. Die Veränderung der weltlichen Ordnung lag fernab von Luthers Vorstellungen. Die Obrigkeit ist für ihn göttlich legitimiert.  Er verlangte in seiner Schrift "Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern" die Vernichtung der Aufrührer. Die Schlacht bei Frankenhausen endete mit der Gefangennahme und Hinrichtung von Müntzer. Am 27. Mai wurde er vor den Toren der Stadt Mühlhausen enthauptet, sein Leib aufgespießt, sein Kopf auf einen Pfahl gesteckt. Viele tausend Bauern fanden den Tod.

Tausende Vollidioten feiern diese reaktionäre Drecksau.

Daß führende Poltiker bei diesem Spektakel nicht fehlen, wundert wenig.
 
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #354 am: 28. Mai 2017, 18:14:54 »

Zitat
Tausende Vollidioten feiern diese reaktionäre Drecksau.
Danke, das das endlich mal wer ausspricht!
Und dieser Scheiß wird dann auch noch Live bei den ÖRs übertragen!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Onkel Tom


Beiträge: 3233



« Antworten #355 am: 29. Mai 2017, 12:49:25 »

Und da konnten alle wiedermal auf Scheinheilig reden, über Dinge,
die sie im ihren politischen Positionen ignorieren.

 kotz *würgh* AAAAAh
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Lass Dich nicht verhartzen !
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12283



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« Antworten #356 am: 29. Mai 2017, 13:05:21 »

ZusammRottung - Heuchelchrist
https://www.youtube.com/watch?v=8cxETU-swMA
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Kuddel


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« Antworten #357 am: 18. Juli 2017, 13:44:07 »

Zitat
Regensburger Domspatzen:
Mindestens 547 Chorknaben wurden missbraucht

"Gefängnis, Hölle und Konzentrationslager": Der Abschlussbericht zum Skandal bei den Regensburger Domspatzen dokumentiert hundertfache Gewalt und sexuellen Missbrauch.


Das Ausmaß des Skandals um die Regensburger Domspatzen ist noch größer als bisher angenommen: Mindestens 547 ehemalige Domschüler sind seit 1945 nach Angaben des Sonderermittlers Ulrich Weber missbraucht worden. Der Anwalt hat nach einer zweijährigen Untersuchung des Missbrauchsskandals bei dem weltberühmten Knabenchor seinen Abschlussbericht vorgelegt. 500 Chorkinder hätten körperliche Gewalt erlitten, 67 sexuelle Gewalt. Es gebe aber eine Dunkelziffer, sagte Weber. Er gehe von mindestens 700 Opfern aus.

Die Opfer beschrieben die Zeiten bei den Domspatzen im Nachhinein als "Gefängnis, Hölle und Konzentrationslager" oder als "schlimmste Zeit ihres Lebens, geprägt von Angst, Gewalt und Hilflosigkeit". Besonders in der Vorschule des Chores seien die Übergriffe umfassend gewesen, sagte Weber weiter.

Alle Taten sind verjährt

Als mutmaßliche Täter seien 49 Personen ermittelt worden, neun von ihnen seien sexuell übergriffig geworden. Die Taten haben sich laut Bericht hauptsächlich in den 1960er und 1970er Jahren ereignet. Bis 1992 sei durchgängig von körperlicher Gewalt berichtet worden. Fast alle Vorfälle waren zu den jeweiligen Zeiten nach den jeweils gültigen Gesetzen strafbar, inzwischen seien sie aber alle nach dem Strafrecht verjährt. Somit ist keine Strafverfolgung mehr möglich.

Weber sprach von einer Kultur des Schweigens. Die Regensburger Domspatzen sollten als Institution vor einer Rufschädigung geschützt werden. So habe auch eine frühe kritische Medienberichterstattung nicht zu Konsequenzen geführt.

Der Opferanwalt erhob auch Vorwürfe gegen den heutigen Kardinal Gerhard Ludwig Müller und den ehemaligen Chorleiter Georg Ratzinger, den Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI. Ratzinger sei sein Wegschauen und "fehlendes Einschreiten trotz Kenntnis" vorzuwerfen. Im Umgang mit konkreten Fällen habe der Schutz der Institution im Vordergrund gestanden. Opferschicksale seien ignoriert, teilweise sogar Beschuldigte geschützt worden.

Chorleiter Ratzinger war vom Ehrgeiz getrieben

Ratzinger sei von den für die Untersuchung befragten ehemaligen Domspatzen sehr unterschiedlich, positiv wie negativ, beschrieben worden. Er leitete den Chor von 1964 bis 1994 und war nach Aussage ehemaliger Schüler "sehr ehrgeizig" hinsichtlich der Leistung des Chors. Darüber habe er wohl den Blick für die Gesamtverantwortung für die Kinder verloren. Es hätten sich aber keine Erkenntnisse ergeben, dass Ratzinger auch von sexueller Gewalt gewusst habe.

Kardinal Gerhard Ludwig Müller hatte als Regensburger Bischof eine Aufarbeitung in die Wege geleitet, als der Skandal 2010 bekannt wurde. Diese Aufarbeitung sei aber mit vielen Schwächen behaftet gewesen, etwa weil die Ermittler nicht den Dialog mit den Opfern gesucht hatten. Eine klare Verantwortung für die strategischen, organisatorischen und kommunikativen Schwächen müsse Müller zugeschrieben werden.

Im Frühjahr 2010 berichteten ehemalige Domspatzen erstmals von der Gewalt in Regensburg. Über Jahrzehnte hinweg sollen der damalige Direktor und andere Lehrer Kinder misshandelt haben. Die Aufklärung kam zunächst kaum voran. Erst als 2013 Bischof Rudolf Voderholzer das Amt von Müller übernahm, kam Bewegung in die Aufarbeitung. Er beauftragte im April 2015 schließlich Ulrich Weber als unabhängigen Gutachter.
http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-07/regensburger-domspatzen-abschlussbericht-misshandlung
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Troll
Abused Frog


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« Antworten #358 am: 19. Juli 2017, 11:01:08 »

Es war aber früher ein beschissenes Verhältnis der Eltern allgemein zur Kirche, Kinder die nach Hause gekomen wären mit dem Hinweis auf Missbrauch durch kirchliche Mitarbeiter hätten meistens eine üble Züchtigung dann durch die eigenen Eltern durchleben dürfen, die Kirche war über jeden Zweifel erhaben.
Dass die Kirche sich diese Zeiten gerne zurückwünscht und dabei den heutigen moralischen Verfall als Argument anführen ist mehr als zynisch.
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Dieter Hildebrandt
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Kuddel


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« Antworten #359 am: 20. Juli 2017, 11:17:30 »

Zitat
„Luther war Antisemit und Arbeitsfanatiker“

Der Philosoph Nikolas Lelle spricht heute Abend in Frankfurt über den Reformator Martin Luther und die Nationalsozialisten.


Es kommt nicht von ungefähr, dass Luther nicht nur Antisemit, sondern auch Arbeitsfanatiker war. Für ihn ist Arbeit keine Mühsal, sondern eine Pflichterfüllung Gott gegenüber. Während Deutsche arbeitsam und fleißig seien, würden Juden ihr Geld mit „Tricks“ wie Wucher, Geldleihen und Handel verdienen und somit vom Reichtum der anderen leben. Luther propagierte diese Idee „deutscher Arbeit“ auf besondere Weise, das prägte auch den Nationalsozialismus: Hitler hält 1920 eine Rede, in der er zum ersten Mal begründet, wie die Nazis über Arbeit nachdenken.

Er sagt, Deutsche arbeiteten gemeinnützig, als Dienst an der Volksgemeinschaft. Demgegenüber stehe der Jude, der eigennützig Geschäfte mache und keine Gemeinschaft im Blick habe. Aber zwischen Luther und Hitler liegen 400 Jahre. Luther ist eine Art Stichwortgeber für die Debatten, die es im 19. Jahrhundert gab und an die Hitler anschließt. Während Luther eher en passant darüber spricht, radikalisiert Hitler das und gibt sogar Kriterien dafür an, welche Arbeit „deutsch“ sei und welche nicht.

Die evangelischen Kirchenverbände wollen mit Luthers Antisemitismus völlig zu Recht nichts zu tun haben. Die Frage ist nur, ob man diesen einfach so von allen anderen Ideen Luthers abspalten kann. Meiner Meinung nach muss man seine Vorstellungen von Arbeit ins Zentrum rücken. Das hat die Konsequenz, dass auch sein Antisemitismus stärker hervortritt. Man kann sich nicht einfach von Letzterem distanzieren, ohne Luthers Äußerungen über Faule oder Müßiggänger miteinzubeziehen. Im Programm des Evangelischen Kirchentags habe ich keine einzige Veranstaltung zu diesem Thema gefunden. Man distanziert sich zwar auf eine Art, doch es findet keine ausreichende inhaltliche Auseinandersetzung statt.
http://www.fr.de/frankfurt/lutherjahr-2017-luther-war-antisemit-und-arbeitsfanatiker-a-1317208
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Kuddel


Beiträge: 9755


« Antworten #360 am: 22. Juli 2017, 08:23:52 »

Zitat
Christentum:
Kirchen in Deutschland verlieren Hunderttausende Mitglieder
Die Zahl der Christen in Deutschland ist 2016 erneut gesunken.


Die katholische und die evangelische Kirche verlieren in Deutschland weiter an Mitgliedern. Wie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mitteilte, gehörten ihr Ende 2016 insgesamt rund 22 Millionen Menschen und damit knapp 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr an. Bei den Katholiken verließen im vergangenen Jahr 162.093 ihre Kirche, teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mit.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/kirche-austritt-christentum-katholisch-evangelisch
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dagmar


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« Antworten #361 am: 22. Juli 2017, 10:06:33 »

Gestern wurde in den Medien verbreitet, dass der Verlust der Mitgliederzahlen daran läge, dass die Kirchensteuerzahler wegsterben. Ja, dem ist so. Als meine Mutter verstarb (die einen Pfarrer als Redner gerne hätte gehabt) da hatte der keine Zeit. Der Bestatter hat - da meine Mutter ja der Kriche angehört - die Sterbeurkunde geschickt.

Ach plötzlich (nach der Beerdigung) hatte der Pfarrer Zeit bei mir (nicht mehr in der Kirche) aufzuschlagen. Hätte ja sein können, dass er mich wieder auf nehmen kann in die Herde der Kirchenbitglieder. Aber nein, er habe nichts vom versterben meiner Mutter gewusst, obwohl nachweislich informiert.

Der freie Redner, den ich gewählt habe, schien lt. Anwesenden sehr gut gewesen zu sein und dass mit dem, was meiner Mutter wichtig gewesen wäre aber ohne dem kirchlichen Besserwissen. Die Zeiten, wo man/frau meinte ohne Pfarrer nicht mehr die letzte Reise antreten zu können, die sind ebenso vorbei wie die guten, ertragsreichen Zeiten der Kirchde.

Es gibt ganz wenige kirchlich engagierte, denen geht es um die Sache!

Ansonsten ist es eine korrupte Gesellschaft wie jedes Industrieunternehmen auch! Krimineller wohl sogar als manche Unternehmen wenn man sich Missbrauch und Gewalt in den Einrichtungen ansieht. Lange ging es, die Generation vor uns wurde mit Angst vor der Kirche erzogen. Unsere Generationen lassen sich da nicht mehr die Angst machen und erfahren was so alles gelaufen ist.... treten aus ..... und werden so dafür sorgen, dass manch ein Bischofssitz nicht mehr in Gold erstrahlen kann.

Selber verursacht die Austritte aus der Kirche, durch unmenschliches Handeln (welches jetzt langsam ans Licht kommt).

Gruß von Dagmar
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Troll
Abused Frog


Beiträge: 6532



« Antworten #362 am: 23. Juli 2017, 19:22:59 »

Und wir zahlen trotzdem.

Dazu noch gefällt mir der Kirchen oder Gottesersatz auch nicht, Konsum und Geldsammeln ist nicht besser als der Kirchenmoloch.
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dagmar


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« Antworten #363 am: 26. Juli 2017, 08:12:31 »

Was Du sagst, lieber Troll, bewegte mich vor vielen Jahren aus der Kirche auszustreten: da stand jemand vor dem Altar und eerhöhte sich in meinen Augen vor den Anwesenden. Wenn es einen "Gott" einen Glauben oder das "Gute" geben sollte, dann dürfte es dabei keine Klassen geben. Dann dürfte nicht einer über den anderen stehen. Ziemlich naiv von mir, ich weiß, ....

Aber was ich von der Kirche vernommen habe geht zumeist nicht über den Kommerz hinaus. Die wenigen Ausnahmen, die ich kennenlernen konnte, die sind dann nach Afrika und haben selber Hand angelegt und wirklich geholfen - mit Taten und nicht mit Worten. Wenn es einen Glauben oder eine MAcht oder was auch immer geben sollte - die fair ist und als solches "verehrt" werden sollte (aus meiner Sicht) dann benötigt diese keine Geldeintreiber. Komisch eigentlich, irgendwie ist die Kirche doch genau selbiges, wie in der Bibbel durch die Gelteintreiber im Tempel verpönt, oder?

Nun gut, ich habe meine eigene Ansicht - ob die gut oder richtig ist - lasse ich dahin gestellt.

Gruß von Dagmar
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Kuddel


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« Antworten #364 am: 15. August 2017, 18:28:22 »

Der HErr hats gegeben, der HErr hats genommen.

Zitat
Eiche erschlägt Gläubige auf Madeira
Bei einem religiösen Volksfest auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira ist ein Baum auf eine Menschenmenge gestürzt und hat zwölf Gläubige in den Tod gerissen, 52 weitere Menschen hätten Verletzungen erlitten.
http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/iaa-autos-gucken-moepse-gucken-komasaufen-a-1331531

Amen.
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Rudolf Rocker
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« Antworten #365 am: 15. August 2017, 18:54:15 »

Zitat
Autos gucken, Möpse gucken, Komasaufen
Shocked
Entweder falscher Link oder Gott hat die Sünder bestraft! Grin Grin
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« Antworten #366 am: 15. August 2017, 19:13:17 »

 angel  http://www.sueddeutsche.de/panorama/portugal-eiche-erschlaegt-glaeubige-auf-madeira-1.3628914   angel
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Troll
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« Antworten #367 am: 08. September 2017, 10:44:46 »

Ihr Kinderlein, kommet nach Unterflossing

Näheres zum angekündigten Wunder:
Merkur.de


Samstag 9. September um 16:30 Uhr kommt "Jungfrau" (ich dachte Jungfrauen gibt es ausschließlich in Pornos?) Maria nach Unterflossing, also auf nach Bayern, eine Jungfrau knattern.
« Letzte Änderung: 08. September 2017, 10:48:45 von Troll » Gespeichert

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« Antworten #368 am: 08. September 2017, 10:53:23 »

Naja, wenn die Stones schon nicht kommen, muss es eben Maria tun!
(Und irgendwie muss man die 100.000 € ja wieder reinkriegen)
Fehlt nur noch die Behauptung, der echte Heilige Gral wird in der Kapelle ausgestellt! (Obwohl jeder weiß, das der auf Schloss Dosenschreck aufbewahrt wird!)
https://www.youtube.com/watch?v=DIF_w6Wv0SQ

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BGS
Polarlicht


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« Antworten #369 am: 08. September 2017, 19:45:17 »

Ihr Kinderlein, kommet nach Unterflossing

Näheres zum angekündigten Wunder:
Merkur.de


Samstag 9. September um 16:30 Uhr kommt "Jungfrau" (ich dachte Jungfrauen gibt es ausschließlich in Pornos?) Maria nach Unterflossing, also auf nach Bayern, eine Jungfrau knattern.

Nee, der weg ist mir zu lang und steinig;D
"Jungfrauen" knattern kann man auch abseits von Unterflossing.

Salvatore Caputo interessiert auch nicht.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 08. September 2017, 19:49:01 von BGS » Gespeichert

"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
Kuddel


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« Antworten #370 am: 09. September 2017, 08:39:20 »

Salvatore Caputo

Aber der Name ist schon cool.
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« Antworten #371 am: 09. September 2017, 14:57:20 »

..
"Jungfrauen" knattern kann man auch abseits von Unterflossing.

Salvatore Caputo interessiert auch nicht.

MfG

BGS

Glaub ich nicht, so ein jungfräuliches Fossil gibt es nur in Bayern.
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