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Autor Thema: Antiamerikanismus  (Gelesen 10563 mal)
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8920


« Antworten #25 am: 02. Dezember 2008, 16:03:38 »

Wenn es einen Antiamerikanismus geben sollte, der sich nur auf die USA konzentriert, dann muß man aber auch den blindwütigen Hass und Machtanspruch christlicher Fundamentalisten aus den USA ansprechen, die anderen Völkern ihre Unterdrückungsansichten aufzwingen wollen. Diese fanatisierten US-Bürger glauben allen Ernstes immer noch, ihre Vorteile im Lebensstil ziehen zu können, wenn sie in der Welt anderen Völkern ihre mittelalterlichen Machtstrukturen in exzessiver Weise aufzwingen wollen.

Sie rücken gern zu Zwangs-Missionierungstouren aus im Gefolge der US-Armee. Wenn dann bei solchen zwangshaften Bekehrungsversuchen und Überstülpen westlichen Demokratieansichten Ablehnung und Hass den USA entgegenschlägt, wundert mich das überhaupt nicht. Die Unterdrückungs- und Ausplünderungsgeschäfte, das Anzetteln von Kriegen durch US-Konzerne im Verbund mit dem CIA, mit dem Internationalem Währungsfonds und der Weltbank trägt seinen Teil dazu teil, das antiamerikanistische Einstellungen sich entwickeln. Die USA benehmen sich wie ein knüppelschwingender Weltgendarm. Kein Wunder, wenn sie dann unbeliebt sind.

Aus der Kenntnis dieses Hintergrunds heraus hat mich der symbolische Anschlag auf das WTC am 11. September 2001 als Gegenreaktion nicht gewundert.

Wikipedia: christlicher Fundamentalismus
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8920


« Antworten #26 am: 02. Dezember 2008, 16:23:54 »

Beim Thema Antiamerikanismus muß man auch noch an was anderes erinnern - die Schauprozesse, die McCarhy und John Forster Dulles in den fünfziger Jahren gegen die verschiedensten US-Bürger wegen angeblichen unamerikanischen Verhaltens inszenierten. Ihre spionagemäßigen Wühltätigkeiten gegen die eigene Bevölkerung und eingewanderten Familien begannen schon während des II. Weltkrieges

Im Prinzips sind die McCarthy-Verfolgungen auch heute noch in der BRD anzutreffen - Radikalenerlass während der Notstandsgesetze, Berufsverbote und jetzt nennt man es neudeutsch Gauck- oder Birthlerbehörde.

Aktuelles Beispiel wie der Radikalenerlass immer noch wirkt:

WSR, Sendung "Report aus Mainz" vom 01.12.2008: Kampf um Gerechtigkeit - Wieso ein linker Pädagoge in Hessen niemals Lehrer werden durfte

Antiamerikanisches und antibundesdeutsches Verhalten wird schon Menschen unterstellt, die ein anderes Verständnis von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit haben. Also Fortsetzung der McCarthy-Politik mit alten und neuen Mitteln.

Und wer ist der neue, vernagelte, mit Scheuklappen rumrennende McCarthy?

Der reaktionär orientierte, unternehmerfreundliche Roland Koch, der Schwarzgeldkontenverwalter der CDU und der Verfasser der rassistisch geprägten Eingliederungsfragebögen - passt doch zusammen wie die Faust aufs Auge. Und Schäuble mit dem Begehren die Bundeswehr im Innern einzusetzen oder die Bevölkerung auszuschnüffeln ist sein treuer Spießgeselle.

« Letzte Änderung: 02. Dezember 2008, 16:28:41 von joachimkuehnel » Gespeichert
Alex22


Beiträge: 1502



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« Antworten #27 am: 02. Dezember 2008, 17:31:43 »

Der begriff spaltet.
Ich denke USA Kritiker ist besser. Ein Kritiker muss nicht den er kritisiert ablehnen. Ein kritiker beschäftigt sich mit dem Kritisierten und schaut, wo er seine Kritik verifizieren muss.
Die USA sind eine besondere Nation und da gibt es dann auch mehr Kritiker. Nur deren Qualität ist sehr verschieden.
Zitat
dass diese nation eine ganz eigene abteilung kritik verdient?
Und als Weltmacht ist es nur verständlich, dass diese Nation etwas anders gesehen wird wie die anderen.
Ich war zwei Jahre dort. Es waren schöne Jahre. Aber einwandern würde ich dahin nie!
Bush war möglich und auch noch im Doppelpack, doch mit dem Obama könnte sich Amerika wieder erneuern. Es ist ein großes land und vieles ist dort möglich.
Was ist schon in diesem Kleinstaaten Deutschland möglich? Hartz 4?
Also aufrechnen ist auch nicht mein Ding. Nur solange ich wie ein Verbrecher erkennungsdienstlich behandelt werde bei der Einreise, so lange werde ich nicht mehr hingehen.

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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8920


« Antworten #28 am: 02. Dezember 2008, 17:45:07 »

Die Einreisemodalitäten, die die us-amerikanische Heimatschutz- und Einwanderungsbehörde, den Touristen, Gästen und Einwanderern auferlegt, hat schon im Rahmen des Terroristenbekämpfungswahns neurotische, überzogene Züge. Unter jeden Stein scheint bei denen ein Terrorist zu stecken und jede Getränkeflasche kann ein Sprengstoff sein.

Man muß unterscheiden können zwischen dem normalen US-Bürger und den Machthabern in der USA und welche Wechselbeziehungen zwischen diesen beiden Seiten existieren. Zwischen diesen Seiten können Welten liegen, so wie bei uns auch.
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pjotr


Beiträge: 178



« Antworten #29 am: 05. Dezember 2008, 20:47:08 »

zum glück war die geschichte der usa auch immer für überraschungen gut.
beatniks, hippiebewegung, radikale studendenbewegungen, gruppen wie "weather underground",
all das gab es in den usa, bevor in der brd eine radikalisierung der jungen generation lief.
und genau wie bei uns werden dort viele menschen mit der geballten faust in der tasche
und wut auf die herrschenden sitzen und nicht wissen wie es weitergeht.
falls jemand interesse an geschichtlichem hintergrundwissen hat, was die rolle der usa, aber
auch die rolle des widerstands in den usa angeht, könnt ihr euch hier folgendes runterladen.
zum thema vietnamkrieg:
http://www.megaupload.com/?f=7O6IMGIK

"Fuck the Army!" - US-Militärs gegen den Vietnam-Krieg
Der Vietnamkrieg - Journalisten und andere Verraeter
HEARTS_AND_MINDS
 
zum thema widerstand in den usa:
http://www.megaupload.com/?f=ZN7WVN6Y

Berkeley in the Sixties
The Legacy of TortureThe War Against The Black Liberation Movement
War made easy - wenn Präsidenten lügen
Weather Underground

zum thema us geheimdienste und counterinsurgenccy:
http://www.megaupload.com/?f=1E0UGTBQ
 
Deckwort Artischoke
Die dressierten Killer
Die Geschichte der CIA
Die heimlichen Helfer der CIA
Folterexperten - Die geheimen Methoden der CIA
Terrorstorm
Todesschwadronen - Wie Frankreich Folter und Terror exportierte
USA Verdeckte Operationen

 
wenn ihr die links weitergeben wollt könnt ihr das gerne machen,
eines der heutigen probleme besteht ja darin, das viele menschen meinen
das die geschichte mit ihrer geburt begann und mit ihrem tod endet.

viel spaß beim filme gucken
pjotr
« Letzte Änderung: 05. Dezember 2008, 20:50:51 von pjotr » Gespeichert

Ich bin der Vogel, den sein Nest beschmutzt.
-Karl Kraus-
Kater


Beiträge: 7111


« Antworten #30 am: 05. März 2009, 10:50:03 »

Zitat
Mitarbeiter im Moskauer Außenministerium sagt Zerfall der USA voraus  Shocked

Moskau (AP) Ein ranghoher Mitarbeiter des russischen Außenministeriums hat den baldigen Zerfall der USA vorausgesagt. Präsident Barack Obama werde noch dieses Jahr das Kriegsrecht verhängen, sagte Igor Panarin, Dekan der Diplomatenakademie, bei einem Vortrag in Moskau. Die USA werden nach seiner Ansicht noch vor 2011 in sechs Rumpfstaaten zerfallen, und Russland und China das Rückgrat einer neuen Weltordnung bilden.

Die jüngsten wirtschaftlichen Turbulenzen in den USA und andere «soziale und kulturelle Phänomene» hätten ihn vom bevorstehenden Auseinanderbrechen der USA in sechs autonome Regionen überzeugt. Alaska werde dann wieder unter russische Kontrolle geraten, sagte er vor Dutzenden Studenten, Professoren und Diplomaten. Das russische Außenministerium hatte zu der Vorlesung am Dienstag demonstrativ auch die Nachrichtenagentur AP und andere ausländische Medien eingeladen.

Panarin, der auch schon Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde war und dem Geheimdienst KGB angehören soll, ist auf den staatlich gelenkten russischen Fernsehkanälen ein ständiger Gast. Bei seiner Rede sprach er vom moralischen Niedergang der US-Bürger und verwies auf Schießereien in Schulen, die hohe Zahl von Gefängnisinsassen und homosexuellen Männer.

«Der Zusammenbruch des amerikanischen Traums.»

In der Wirtschaft sei die amerikanische Dominanz über den Weltmarkt bereits zusammengebrochen, sagte Panarin und wies auf den Einbruch am Aktienmarkt, den Rückgang der US-Wirtschaftsleistung und die Nothilfe für den Bankenriesen Citigroup hin. «Ich war vor kurzem dort, und die Dinge laufen alles andere als gut», sagte er über die USA. «Was geschehen ist, ist der Zusammenbruch des amerikanischen Traums.»

Panarin nannte kaum spezifische Angaben für die Quellen, auf die er seine Thesen baut. Er zitierte meist aus Zeitungen, Magazinen und anderen öffentlich zugänglichen Quellen.

Panarin betonte, er selbst wünsche nicht den Zusammenbruch der USA. Aus der Krise werden nach seiner Ansicht Russland und China gestärkt hervorgehen. Beide Nationen sollten deshalb enger zusammenarbeiten und eine neue Währung schaffen, die den US-Dollar ersetze.

Auf die Frage nach einem offiziellen Kommentar des Außenministeriums zu Panarins Ansichten erklärte am Mittwoch ein Sprecher, alle Frage müssten zunächst schriftlich eingereicht werden.

Es war nicht klar erkenntlich, wie überzeugend Panarins 20-minütiger Vortrag auf seine Zuhörer wirkte. Ein Lehrbeauftragter fragte ihn anschließend, ob er nicht eher den Zustand Russlands beschrieben habe, das sich derzeit in der schwersten Wirtschaftskrise seit einem Jahrzehnt befindet und dem einige Forscher einen demographischen Kollaps vorausgesagt haben. Panarin wies diese Ansicht zurück und sagte: «Ein Kollaps Russlands wird nicht passieren.»


http://de.news.yahoo.com/1/20090305/tpl-mitarbeiter-im-moskauer-auenminister-cfb2994.html
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onlyone


Beiträge: 247


« Antworten #31 am: 05. März 2009, 13:26:46 »



Panarin, der ... dem Geheimdienst KGB angehören soll




Gibt es das Komitee für Staatssicherheit im kapitalistischen Russland wieder?


fragende Grüße
only
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« Antworten #32 am: 14. März 2015, 10:10:18 »

Zitat
„Der Tod kommt aus Amerika“ und die Bestätigung durch den Chef von STRATFOR

„Der Tod kommt aus Amerika“- dies sollte der Titel meines nächsten Buches sein, ergänzt um den Untertitel: „Der bedrückende Wandel der USA vom Befreier zum Gewalttäter“. Dann wurde ich von Freunden darauf hingewiesen, das Buch würde als antiamerikanisch verstanden und potentielle Leser würden von der Eindeutigkeit und Härte des Titels davon abgehalten, es zu lesen. Zögernd habe ich die Warnungen ernst genommen. Nachdem heute dieses Video mit Empfehlungen zur weltweiten US-Strategie des Gründers und Chefs des US-Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.) George Friedman auf meinen Bildschirm kam, bedauere ich das Zögern. Hier werden Handlungsanweisungen für die US-Sicherheits- und Außenpolitik geäußert, die durch die praktische Politik der USA erstaunlich weitgehend bestätigt werden und die man zugleich als zynisch und menschenverachtend werten muss, jedenfalls tödlich für 100tausende Menschen. Wenn Sie sich die Äußerungen von Friedmann anhören, dann werden Sie manche Schritte und Schachzüge der US-Politik und der dahinter steckenden, von den Republikanern geprägten Ideologie besser einordnen können. Sie werden Äußerungen von Kritikern bestätigt sehen, die von der herrschenden Meinung in Deutschland als antiamerikanisch abgetan werden. Von Albrecht Müller

Quelle: NDS


STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern


Die Regierung Amerikas sieht überall auf der Welt nur Feinde die bekämpft und/oder unterworfen werden muß, es gibt da keine "Partnerschaft" auch wenn unablässig davon palavert wird.
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« Antworten #33 am: 23. April 2015, 19:41:37 »

Zitat
Die Antisemitismus-Kampagne gegen links

Auf Erhebungen und Widerstand reagieren die Medien stets mit Spaltungs- und Diskreditierungsversuchen wider die politische Opposition. Da ist, so wird behauptet, die Friedensbewegung dann mal eben „Querfront“, besteht der Blockupy-Protest aus einem Haufen gefährlicher „Radikaler“ und „Extremisten“ und wird ein zu Gentrifizierung forschender Wissenschaftler zum „Terroristen“. Und da ist eine Anti-NATO-Position eben „antiamerikanisch“ und friedenspolitisches Engagement durch „Antisemitismus“ bestimmt. Und überhaupt sind viele linke Kritiken an den bestehenden Verhältnissen eigentlich antisemitisch konnotiert. Jens Wernicke sprach hierzu mit dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrcke, der in einem aktuellen Buch eine Rufmordkampagne vermittels des Antisemitismus-Vorwurfes konstatiert.
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Warum reagiert die Linke denn so empfindlich auf diesen Antisemitismusvorwurf? Wäre es nicht besser, diese ganzen Kampagnen ins Leere laufen zu lassen?

Nein, denn das würde bedeuten, zur Rechtsentwicklung in unserm Land und in Europa zu schweigen, sich aus dem Konflikt Israel-Palästina rauszuhalten und so Raum für Rassismus und Antisemitismus zu schaffen. Und genau das, uns und unsere Positionen zum Verstummen zu bringen, ist ja das offensichtliche Ziel der ganzen Aktion. Wer glaubt, da ginge es den Herrschenden darum, „den Linken“ ihr „Rechtssein“ auszutreiben, der hat noch nicht begriffen, was wirklich geschieht…

Außerdem: Mich trifft und empört dieser Vorwurf auch deshalb so sehr, weil er die Grundsubstanz linken Denkens infrage stellt. Und das ist und bleibt praktizierter Internationalismus, Humanismus sowie Antifaschismus als Überzeugung und Tat. Antisemitismus nun zum politischen Kampfbegriff gegen Antifaschisten und Linke umzuformen, ist schlicht eine ungeheuerliche Verdrehung der Tatsachen und der politischen Geschichte. Vor und während der Nazizeit galten Linke, Demokraten, Sozialisten und Kommunisten allemal, es galten Intellektuelle, bildende Künstler, Schriftsteller, Musiker, Theaterleute nämlich selbst als „verjudet“ – und das nicht nur in der Rechtsaußenpropaganda, sondern auch und vor allem im Alltagsbewusstsein.

Dass dieses Stigma in den letzten Jahrzehnten nun genau in sein Gegenteil verkehrt worden ist, dass namentlich Linke jetzt nicht mehr als verjudet, sondern als antisemitisch gelten, muss einem ernsthaft zu denken geben. Geschieht das zufällig oder spontan oder sind dahinter nicht vielmehr auch planende Köpfe und Netzwerke erkennbar, die hierdurch konkreten Interessen Vorschub leisten?
....

Quelle: NDS
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« Antworten #34 am: 22. September 2015, 19:13:08 »

Es ist nervig, wie die Faschisten nun für jede Schweinerei "Amerika" verantwortlich machen. Das ganze Pack von NPD bis Verschwörungstheoretiker blasen ins gleiche Horn.

Man darf aber nicht vergessen, daß es aber tatsächlich einen brutalen US Imperialismus gibt, der bereits in den 60ern von Linken auch in den USA selbst kritisiert wurde. Die Antideutschen deuten Antiamerikanismus als Antisemitismus. Die augenblickliche Kampagne der Rechten scheint ihnen Recht zu geben.

Es ist aber falsch diesem Pack die Deutungshoheit zu überlassen. Es muß kritisiert werden, welch brutale Politik die USA wirtschaftlich und militärisch durchsetzen. Gleichzeitg müssen wir uns gegen unsere eigenen Regierungen wenden. Deutschland betreibt eine koloniale Politik gegenüber Griechenland. Auch Frankreich und Groß Britannien zeigen faschistoide und neokoloniale Tendenzen.
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« Antworten #35 am: 23. September 2015, 14:07:38 »

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich kann dem Antiamerikanismus nur teilweise zustimmen. Die VSA haben nämlich einige hervorragende Eigenschaften:
* Redliche und fleißige Unternehmer werden beim Schaffen von Arbeitsplätzen nicht behindert
* Dieses Land schätzt noch seine redlichen und mutigen Soldaten, gibt ihnen Rabatte und erweist ihnen die Ehre!
* Dieses Land ist noch immer im christlichen Glauben tief verwurzelt
* Insbesondere wir Deutschen sind den VSA zu großem Dank verpflichtet, da sie uns jahrelang vor dem bösen Ivan und heute vor den diabolischen Terroristen in Schutz nehmen!
* In diesem Land ist der diabolische Alkohol noch verpönt und geächtet: er wird hoch besteuert und darf erst ab 21 Jahren und nicht in der Öffentlichkeit konsumiert werden (wobei dies natürlich noch zu lasch ist - dennoch hat die VSA damit nach dem Iran und Norwegen die redlichste Alkohol-Politik).

Ich sehe allerdings durchaus ein, dass es bestimmte Dinge gibt, weswegen man antiamerikanisch sein kann:
* Dieses Land hat diese scheußlichen und teilweise auch absolut unkeuschen sogenannten "Dschienz"-Hosen erfunden, mit denen sich unsere heutige unredliche Jugend so kleidet.
* Nicht nur schlechte Musik (z.B. unredlicher Dschess oder unkeuscher Schwing), sondern auch fast alle Krachmusik-Stile (z.B. Felsenmusik, Knallmusik, Geplapper, Hüftenhüpf, technische Musik, Panker-Musik, Metall-Musik), welche den Hörer bekanntlich aggressiv und kriminell machen, wurden in den VSA erfunden.
* Einige Bundesstaaten (z.B Alaska, Kolorado, Woschingten) erlauben es neuerdings ungestraft, kriminelles und schwer gesundheitsschädliches Haschgift zu spritzen! Dies führt zu schweren Krankheiten wie Haschgift-Sucht, Verweichlichung des Körpers und Gehirnbrand, was wiederum das redliche Militär schwächt!

Wie Sie wissen, habe ich auf meiner redlichen Heimseite etliche Länder mit Redlichkeitspunkten bewertet. Die VSA schnitten dabei bislang relativ redlich mit 6 von 10 möglichen Punkten ab. Seit der Legalisierung des gefährlichen Haschgifts werde ich jedoch diese Wertung vsl. auf 4 Punkte senken müssen. Ich kann durchaus verstehen, wenn jemand aufgrund dieser diabolischen Haschgift-Gesetze zum Anti-Amerikanisten wird.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Diethelm Gscheidle
(Verkehrswissenschaftler & Dipl.-Musikexperte)

P.S.: Das redlichste Land auf der Welt (10 von 10 Redlichkeitspunkten) ist übrigens der Vatikanstaat, das unredlichste (0 von 10 Punkten) natürlich die Niederlande - wobei auch Porno-Schweden, FKK-Kroatien und die Spielhölle Monaco ebenfalls mit 0 Punkten abschneiden.
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Ich bin ein löblicher Mensch - daher sind meine Beiträge redlich und anglizismenfrei.
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Abused Frog


Beiträge: 7080



« Antworten #36 am: 28. Juni 2018, 13:17:15 »

Zitat
Alle 12 Minuten eine Bombe – die unerklärten Kriege der USA haben ein absurdes Ausmaß angenommen

George W. Bush gilt in Deutschland und anderswo vor allem als Kriegstreiber. Zu Recht, warfen die US-Streitkräfte während seiner achtjährigen Amtszeit doch 70.000 Bomben auf fünf Länder. Dann kam Barack Obama, der Friedensnobelpreisträger, der in Deutschland und anderswo vor allem als Friedensbringer gilt. Zu Unrecht, steigerte sich die Zahl der von den USA nun auf sieben Länder abgeworfenen Bomben in seiner Amtszeit doch auf 100.000. Und nun heißt der Präsident Donald Trump. Während alle Welt sich über seine Tweets aufregt, erreicht die Zerstörungswut des Pentagons bislang nicht für möglich gehaltene Ausmaße – allein im ersten Jahr seiner Präsidentschaft warfen die USA bereits 44.000 Bomben und dies obgleich sie sich offiziell mit keinem andern Land im Krieg befinden. Von Jens Berger.
...

Quelle: NDS

Ist schon großartig was abgeht, diese westlich freiheitlichen Werte mit durchschlagendem Erfolg, friß oder stirb. Wir schauen derweil in alle anderen Richtungen, zu den tödlicheren Mördern, den Menschenrechtsverachtenderen Menschenrechtsverachtern, überall hin, nur nicht auf die anwachsenden Leichenberge unserer mörderischen "Freunde".
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